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Die Sphinx und ihre Carta
40.000
Gold
Weltenwind ist Jahre alt, wurde unter den Sternen der achten Welt geboren und entstammt der Insel Kêstra. Als Captain reist er durch die Meere der Inselwelten und plünderte mit der Crew bereits in 24 Tavernen.
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Taten

Nickerchen in der Kajüte



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Die Sphinx


Die Sphinx mag auf den ersten Blick nur ein relativ kleines Schiff sein, kaum 30 Schritt in der Gesamtlänge. Doch sie ist ein wahres Schmuckstück – etwas richtig Besonderes. Sie gehörte einmal einer Klasse von Korsarenschiffen aus der zweiten Welt an, unter deren typischer Besegelung sie heute immer noch fährt. Blutrote Segel, gerippt, fast wie die Schwingen eines Drachen. Sie ist so gebaut, dass es nicht mehr als acht Seemänner braucht, um sie sicher zu steuern. Im Grunde genügen auch nur sechs, allerdings wird das ein hartes Stück Arbeit.
Insgesamt fasst sie 18 Zwölfpfünder, sechs auf dem Hauptdeck, zwölf auf dem Kanonendeck und noch einmal zwei Sechspfünder auf dem Achteraufbau. In Kampfkraft mag sie deshalb schon kleinen Händlerfregatten unterlegen sein, doch kein anderes Schiff der sieben Welten könnte es mit ihrer Geschwindigkeit und Wendigkeit aufnehmen. Sie ist eine Löwin auf dem Ozean. Schnell, stolz und schön. Und auch sie hat ein paar verborgene Krallen.





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Erste Ebene
Hauptdeck, Achter- und Bugaufbau

Das Hauptdeck ist schlicht gehalten. In seinem unmittelbaren Zentrum ragt der Großmast in die Höhe. Um seine Taille schlingen sich etliche Seile, die die Segel in Position und die Ladung an Ort und Stelle halten. Direkt davor, Richtung Bug, ist eine Ladeluke eingelassen, die etwa fünf mal drei Schritte misst. Besonders schwere Ladung, die von einzelnen Männern kaum gehoben werden kann, gelangt dadurch direkt in den Bauch des Schiffes – sofern der jeweilige Hafen über einen beweglichen Kran verfügt. Hinter dem Großmast befindet sich das Ankerspill. Der massive Anker der Sphinx lässt sich nur durch die Kraft von mindestens drei Männern einholen.
Der Rest des Hauptdecks ist wenig eindrucksvoll. Vor allem am Bug des Schiffes stehen häufig Fässer und Kisten herum, die an der brusthohen Reling vertäut sind. Extra dafür sind an bestimmten Stellen Halterungen aus Holz oder Eisen eingelassen. Im vorderen Drittel, etwa auf Höhe der Ladeluke, befindet sich zudem auf jeder Seite eine Lücke in der sonst durchgängigen Bordwand, über die die Planke zum Kai eines Hafens gelegt werden kann.
Weiter bugseits ragt ein etwa halbhoher Aufbau über das Hauptdeck, der über eine mittig gelegene Holztreppe begehbar ist. Direkt unterhalb dieses Bugaufbaus liegt die Kombüse, weshalb von hier oft der Geruch nach Essen über das gesamte Deck weht. Durch den im Inneren gelegenen Ofen ist dieser Teil des Decks in kalten Nächten dafür der wärmste Platz des gesamten Schiffes – abgesehen von der Kombüse selbst natürlich.
Über den Aufbau erhebt sich außerdem der Fockmast, der ebenfalls von zahlreichen Seilen umwickelt ist. Hier ist also Vorsicht geboten, denn fast der gesamte Bug wird von etlichen Fässern und Kisten eingenommen. Nicht selten kommt es vor, dass ein lose herum liegendes Seil oder nachlässig befestigte Ladung im Eifer eines Gefechts zu tückischen Hindernissen werden.
Am anderen Ende der Sphinx – das Gegenstück zum Bugaufbau: das Achterdeck. Es ist stufenförmig unterteilt. Die erste, flachere Ebene ist über zwei Holztreppen zu erreichen, jeweils eine backbords und steuerbords. Sie dient bei Ankündigungen an die gesammelte Mannschaft oft als eine Art Bühne, damit der Sprecher von jedem gehört und gesehen wird. Viel häufiger jedoch wird auch dieser Teil des Schiffes für das Verstauen von witterungsbeständiger Ladung verwendet.
Die zweite Ebene – das eigentliche Achterdeck – erreicht man über zwei weitere, halbhohe Holztreppen. Direkt zwischen diesen beiden Treppen ist das Steuerrad der Sphinx angebracht, dahinter ragt der kleinere Besanmast auf. Ansonsten ist dieses Deck weitgehend leer, denn es bietet unter anderem die Möglichkeit, direkt am Heck zwei zusätzliche Sechspfünder anzubringen.



Zweite Ebene
Captainskajüte und Kanonendeck

Das untere Deck und den Laderaum erreicht man durch die in das Innere des Heckaufbaus führende Tür. Zunächst führt diese in einen schmalen Korridor, kaum mehr als ein Raum, in dem man sich einmal um die eigene Achse drehen könnte. Auf der linken Seite des Eingangs – also an Steuerbord – befindet sich ein kleiner Lagerraum, in dem ein Teil des Waffenarsenals und etliche Gerätschaften für das Arbeiten an Deck untergebracht sind. Heckseits führt eine zweite Tür in die Kajüte des Captains – der einzige Raum auf der Sphinx, der nicht frei zugänglich ist. Denn hier arbeiten und schlafen die Captains. Auf einem großen Tisch in der Mitte des Raumes befinden sich Kartenmaterial und Instrumente zur Bestimmung des Kurses und zur Planung der zukünftigen Route. Unter anderem dient die Kajüte aber auch als Besprechungsraum.



Der Rest der Crew schläft indes unter Deck. Die Treppe, die nach unten führt, befindet sich gegenüber des kleinen Lagerraums, an Backbord. Das Zwischendeck zieht sich als ein nahezu vollständig offener Raum durch den Bauch der Sphinx. Die Decke wird durch parallel verlaufende Stützbalken getragen, die das Schiff in drei Abschnitte unterteilen. An den Bordwänden sind die Kanonen aufgereiht und durch ein kompliziertes Seil- und Halterungssystem so gesichert, dass sie bei hohem Seegang nicht verrutschen, der Rückstoß beim Feuern jedoch auch keine Planken aus der Wand reißt. Munition und Schießpulver, lagern teilweise in kleinen Fässern oder Haufen, neben den Kanonen, oder zusammen mit den restlichen Waffen in einem größeren Lagerraum neben der Treppe zum Hauptdeck.
Im mittleren Teil des Rumpfes, zwischen den Stützbalken sind kreuz und quer die Hängematten der Crew angebracht. Sich dort geschwind hindurch zu manövrieren, erfordert besonders bei hohem Seegang und Hektik an Bord einiges an Geschicklichkeit. Der Platz unter Deck ist eben begrenzt und muss vielseitig genutzt werden. Zimperlich darf man sich hier nicht anstellen und einen separaten Raum für die Ladies an Bord bietet die Sphinx leider auch nicht.
Einzig der Durchlass zum Laderaum – wie die Ladeluke des Hauptdecks durch eine Flügelfalltür verschlossen – und der am Bug gelegene Kombüsenbereich mit seinem beeindruckenden Ofen und einigen Arbeitsplatten sind gänzlich frei von Gerümpel oder Hängematten.

Dritte Ebene
Laderaum und Brig

In den Laderaum der Sphinx führen insgesamt sechs Zugänge. Die Ladeluke, die vom Hauptdeck durch das Kanonendeck in den Bauch des Schiffes führt; je zwei Ladeluken an den Seiten des Schiffes, eine größere unter der Captainskajüte und eine kleinere zwischen Haupt- und Fockmast; und die Treppe, die sich auf dem Kanonendeck direkt neben dem Aufgang zum Hauptdeck befindet. Ganz egal, wie dick die Planken auch mit Teer bestrichen sind, es ist dort immer kalt und feucht, weshalb alles, was durch Feuchtigkeit verderben könnte, am besten im hinteren Teil des Schiffes, in großen Netzen unter der Decke gelagert wird. Der ganze Rest ist vorn und hinten in Fässern und Kisten, Regalen und Schränken verstaut, die man dort fest macht, wo es sich anbietet. Selbst für einige Tiere ist im Heck des Laderaum Platz. Meist Hühner, die während einer langen Fahrt Eier legen oder, im Notfall, geschlachtet werden können, aber auch mal Schafe oder Ziegen, die Milch und Fleisch liefern.
Die Brig liegt ebenfalls im hinteren Drittel des Rumpfes, von den Tierpferchen ein Stück weiter zum Bug hin, kurz vor der Treppe zum Oberdeck. Sie besteht aus zwei gegenüber liegenden Zellen, die durch einen breiten Gang voneinander getrennt sind.
Was die Sphinx jedoch zu etwas so besonderem macht, ist das, was sich unauffällig über den ganzen Kisten und Tonnen an die Deckenplanken schmiegt: Zwei breite Stahlklinken, die durch eine komplizierte Konstruktion aus Seilen, Federn, Hebeln und Gewichten bei einem entsprechenden Auslöser zum Ausklappen gebracht werden können. Sie schnappen dann innerhalb eines Herzschlags aus der Bordwand der Sphinx, um dem feindlichen Schiff den Rumpf aufzuspalten oder zu zertrümmern. Besonders in voller Fahrt hinterlassen sie einen beeindruckenden Verwüstungsgrad, sind jedoch auch mit Vorsicht zu genießen, da sie durch ihre Verankerung im Rumpf leicht große Schäden an der Sphinx selbst anrichten könnten.

40.000
Gold
Weltenwind ist Jahre alt, wurde unter den Sternen der achten Welt geboren und entstammt der Insel Kêstra. Als Captain reist er durch die Meere der Inselwelten und plünderte mit der Crew bereits in 24 Tavernen.
43
Taten

Nickerchen in der Kajüte



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