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Weltenbeschreibung
Crewmitglied der Sphinx
für 40.000 Gold gesucht
dabei seit Dec 2014
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#1


Die Erste Welt


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1. Asanu 8. Trithên 15. Calbota 22. Kelekuna
2. Esmacil 9. Kanala 16. Kitar 23. Raízun
3. Estero 10.Lilanja 17. Rhofala 24. Caréza
4. Andalónia 11. Mîlui 18. Dirial 25. Masita
5. Yvenes 12. Chikarn 19. Ritu 26. Lógon
6. Rûn 13. Lacrinîn 20. Akaneo 27. Chuchillia
7. Netara 14. Lhîrdena 21. Axo 28. Niobe

Die erste Welt besteht aus zahlreichen kleineren und größeren Inseln in einem weitläufigen Ozean. Auf der größten unter ihnen, Asanu, liegt die Welthauptstadt. Der Sitz der Regierung und des Königshauses. Den Menschen hier geht es gut. Es gibt Reiche wie Arme, und auch die breite Masse dazwischen. Auf anderen Inseln ist es oft nicht so.
Neues verbreitet sich in dieser Welt nur langsam. Natürlich ist man sich auf den kleinen Inseln all der interessanten, praktischen Neuerungen auf den Großinseln bewusst, doch schließlich führen die auch unweigerlich zum moralischen Untergang der Gesellschaft! Man kennt das schließlich. Altbewährtes hat man auf den kleinen Inseln einfach lieber. Was früher funktioniert hat, wird immer funktionieren, ganz klar. Und anders herum zerbricht man sich in den doch so hoch entwickelten Großstädten auch gerne mal den Kopf darüber, wie die arme, rückschrittliche Bevölkerung am besten an den Rest der Welt angepasst werden könnte, um den Lebensstandard auch dort zu erhöhen. Ob sie wollen, oder nicht.


Klima und Wetter
In dieser Welt herrscht mediterranes bis tropisches Klima. Nicht selten steigen die Temperaturen auf 50 Grad im Sommer und sinken im Gegensatz dazu nie viel tiefer als 10 bis 15 Grad Celsius im Winter. Was den eigentlichen Unterschied zwischen Norden und Süden ausmacht, ist die Luftfeuchtigkeit. Hoch im Norden ist es warm und trocken. Wenn man kann, dann zieht man in den Hochsommermonaten in südlichere Gefilde, denn auch wenn die Winde, die über das Meer kommen, Linderung verschaffen, ist die Sonne in dieser Zeit unerbittlich. Diesen Bedingungen hat sich auch die Flora der nördlichen Inseln angepasst. Je nach Beschaffenheit der Insel trifft man auf Laubbäume und Palmen, seltener Nadelbäume, aber auch diese kommen vor.
Umso weiter nach Süden man reist, umso feuchter wird die Luft. Der Wechsel von Jahreszeiten zu Trocken- und Regenzeit erfolgt fließend, hauptsächlich erkennbar an der Vegetation. Die Wälder werden dichter und undurchdringlicher, die Bäume wachsen höher, wirken frischer und grüner, aber auch exotischer als jene im Norden.

Gesellschaft
Der Stand eines jeden in der Gesellschaft der Ersten Welt ist eindeutig festgelegt. An erster Stelle steht die königliche Familie, welche von der größten Inseln, Asanu, aus regiert. Die Hauptinsel ist nicht nur die größte, sondern auch die mit der höchsten Bevölkerungsdichte und dem größten technischen Fortschritt.

Abgesehen von den drei größten Inseln, Asanu, Esmacil und Estero, sind alle übrigen Inseln in Herzogtümer aufgeteilt und unterstehen der Herrschaft der neun großen Herzogsfamilien. Diese Neun - eine Zahl, die niemals überschritten wird - bilden den Hohen Adel der Ersten Welt. Üblicherweise befindet sich der Sitz der Familien auf einer der reichsten ihrer Inseln, die es deshalb durchaus mit dem technischen Fortschritt Asanus aufnehmen können. Alle übrigen Landflecken werden meist durch einen Angehörigen des niederen Adels im Auftrag seines Herzogs verwaltet. Diesem Stand können unbegrenzt viele Familien angehören. Momentan sind es derer 13. Es besteht jedoch für reiche Kaufleute oder Familien, die als dafür würdig erachtet werden, die Möglichkeit, in den niederen Adel aufzusteigen. Angehörige des niederen Adels leben über alle Inseln verstreut, bevorzugen jedoch aus politischer Motivation selbstverständlich landwirtschaftlich ertragreichere Inseln, in denen Handel und Einnahmen deutlich höher sind. Diese weisen sich mehr durch die Produktion von Getreide und ähnlichem aus. Einige dieser kleinen Flecken befinden sich in der Nähe der größten Insel, um dort die weit höhere Bevölkerungszahl zu versorgen.

Kaufmannsfamilien und die Zünfte mit ihren Betrieben bilden das reichere Bürgertum der Ersten Welt. Sie leben hauptsächlich in der Hauptstadt, um so nahe wie möglich am Geschehen zu sein, oder auf den wirtschaftlich bedeutenderen, mittelgroßen Inseln. Sie nennen oft auf mehreren mittleren und kleineren Inseln Kontore ihr Eigen und pflegen zahlreiche Beziehungen zu den einfacheren Händlern im Innenland, die sie mit Rohstoffen versorgen, oder zu den fahrenden Händlern, die meist die einzigen sind, die auch die kleinsten Inseln in unregelmäßigen Abständen besuchen. Auch sind sie diejenigen, die Verbindungen in die Zweite Welt haben.

Den größten Teil der Bevölkerung machen die Arbeiter und Bauern aus, die in den Werkstätten der Zünfte den Reichtum ihrer Arbeitgeber erwirtschaften. Die meisten von ihnen leben auf den mittelgroßen Inseln oder den Hauptinseln. Sie sind weder besonders reich, noch wirklich arm und verdienen sich ihr Geld durch stetige Arbeit, sei es zum Beispiel im Schloss als Kammerzofe oder als einfacher Angestellter in einer Apotheke, als Handwerker, Bauer oder kleiner Händler. Von den Errungenschaften modernster Technik können sie sich immerhin ein wenig leisten, um sich ihr Leben zu verschönern und zu vereinfachen, aber dafür müssen sie auch hart arbeiten.

Auf den kleinsten Inseln der Ersten Welt herrschen dafür ärmliche und konservative Verhältnisse. Die meisten Menschen, die hier leben, bleiben lieber unter sich und kümmern sich wenig um das ganze Tamtam auf den großen Inseln. Sie interessieren sich nicht für Politik und Wirtschaft, produzieren das, was sie für sich zum Überleben benötigen und treiben nur dann mit dem Rest der Welt Handel, wenn sich einer der fahrenden Händler in ihre Häfen verirrt. Die kleinsten Inseln gehören zwar offiziell zu einem Herzogtum, werden jedoch meist sich selbst überlassen.

Die Religion ist in der hiesigen Gesellschaft wenig bedeutend. Manche Menschen hängen einem Glauben an und dürfen diesen auch ausleben. Ob sie nun einen oder mehrere Götter verehren, es ist ihnen vollkommen freigestellt. Viele Menschen kleinerer Inseln sind ihren Göttern treu ergeben. Denn wer, wenn nicht sie, entscheiden, ob die Menschen das nächste Jahr noch überleben oder nicht?

Handel
Da Gold meist auf den größeren Inseln zu finden ist, basiert der Handel in der Welt zum Großteil auf dem Tauschprinzip. Die Händler, die die kleineren Inseln anfahren, haben meist das dabei, was die Leute auf dem Eiland benötigen.
Auf der Hauptinsel und den größeren Inseln wird hingegen mit Gold gehandelt. Gold ist die Währung unserer Welt. Manche haben mehr, manche weniger. Geläufig sind Goldmünzen und Achter. Ein Achter ist eine kleinere Goldmünze, die das Handeln mit kleineren Werten vereinfachen sollte. Acht Achter entsprechen dem Wert einer Goldmünze.
Waren, die üblicherweise unter dem Wert eines Achters gehandelt werden, werden mittels Tauschhandel erworben. Die Preise sind jedoch je nach Händler und Verhandlungsgeschick des Käufers oft enormen Schwankungen unterworfen.



Die Inseln

Asanu
[Bedeutung: unbekannt]
Durch Erzählungen und Bilder weiß ein jeder in der Ersten Welt, wie die größte Insel aussieht. Asanu ist nicht nur groß und die Hauptinsel des Reiches, sondern auch der Sitz der königlichen Familie.

Die Hauptstadt Linara liegt im Westen der Insel an einer großen Bucht. Erreicht man die Insel vom Meer aus, so erschlagen einen die vielen Schiffe, die bereits im Hafen liegen. Handelsschiffe, Passagierschiffe, die Schiffe der königlichen Flotte und natürlich die Marine liegen dort vor Anker. Betritt man den Hafen, so finden sich dort Lagerhäuser und schon einige kleinere, diebische Händler, die versuchen, jemandem ihren Plunder zu verkaufen. Das größte Gebäude vor Ort ist wohl die Marinezweigstelle. An einem Brett an der Außenseite sind immer die neusten Steckbriefe zu finden.
Neben vielen kleinen Gassen gibt es eine Hauptstraße, die, ein wenig ansteigend, geradeaus an ärmlichen Wohnhäusern vorbei führt und geradewegs in einen offenen, von Häusern umgebenen Platz mündet. Der Marktplatz.
Auf dem Markt gibt es Angebote aus der ganzen Ersten Welt zu bestaunen und sogar Waren aus der Zweiten. Viele verschiedene Menschen begegnen einem dort. Von einfachen, aber schlitzohrigen Händlern, bis hin zu Menschen, die in Ruhe ihren dunklen Machenschaften nachgehen wollen. Um den Markt herum stehen einzelne Gebäude. Einige davon sind Zunfthäuser, andere Läden, die verschiedenste Dinge feil bieten und versuchen die Händler aus fernen Landen zu übertrumpfen. Dort findet man von der neusten Mode, über Waffen bis hin zu Papier und Schreibmaterialien alles was das Herz begehrt und was ein guter Pirat braucht. Neben diesen Gebäuden befindet sich hier auch ein Stützpunkt der königlichen Stadtwache, welche für den Frieden in der Hauptstadt sorgt.
Folgt man der Hauptstraße weiter nach Norden am Marktplatz vorbei, so verändert sich das gutbürgerliche Stadtbild hin zu reicheren Wohn- und Gästehäusern neben feinen Gaststätten und Weinstuben, bis man schließlich einen riesigen Platz erreicht, auf dem das marmorne Reiterstandbild des ersten Königs steht. Kurz dahinter befindet sich eine weite, gepflasterte Straße, die schließlich zum Stolz der Hauptstadt führt: dem Schloss. Schön anzusehen, riesig, mit einem wunderschönen Garten dahinter.
Im Vergleich zu kleineren Inseln ist hier in Linara eine Masse an Menschen zu finden. Nicht alle leben hier, aber die meisten wollen - haben sie die Stadt einmal gesehen - nicht so schnell wieder weg. Ob Städter, Landeier oder Wüstenbewohner in seltsam anmutender Kleidung, ein jeder ist von der Hauptstadt und seiner Vielfalt fasziniert. Der beeindruckende technische Fortschritt mag für die ländlichere Bevölkerung und die Fremden ein Schock sein, aber mit der Zeit nimmt der Zauber der Entwicklungen sie alle gefangen. Elektrisches Licht, ein Bahnhof für Lokomotiven und viele andere Dinge. Nirgendwo anders in der ganzen Ersten Welt trifft man auf so viele Errungenschaften wie hier in Linara.
Verlässt man die Stadt Richtung Norden, begegnen einem erst einmal weite Gärten und irgendwo am Horizont sieht man vielleicht eine Villa aufblitzen. Je weiter nach Norden der Weg führt, desto kleiner werden die Städte, bis schließlich die Landesspitze erreicht ist. Etwas weiter östlich befindet sich eine kleine Bucht, die von einer kleinen, aber sehr piratigen Stadt namens Tokara in Beschlag genommen wurde. Dies mag ein Widerspruch sein, befindet sich doch fast in der Nähe ein Marinestützpunkt. Doch die Piraten leben nach dem Motto: Sei nah deinen Freunden, aber näher deinen Feinden. Außerdem fließt immer ein gutes Bestechungsgeld in die Taschen des Stadtverwalters, damit ihm nicht herausrutscht, was hinter seinem Rücken so geschieht.
Von der Hauptstadt nach Süden und Osten hin findet sich ein Ebenbild des Nordens. Weite Gärten, Häuser, Felder, irgendwann einzelne Gehöfte. Im Gegensatz zum Norden sind hier aber einige natürliche Wunder zu finden. Fast an der südlichen Spitze der Insel befindet sich ein großer See. Natürlich mag ein See nicht sehr beeindruckend wirken, in einer Welt bestehend aus Wasser, aber seine türkisfarbene, fast grüne Färbung sticht im Sonnenlicht wunderschön heraus. Um diesen See, Hylanra sein Name, ranken sich etliche Legenden. Darunter die Legende eines altvorderen Königs, der angeblich ein magisches Schwert von einer im See lebenden Frau erhalten habe.
Der Osten der Insel ist größtenteils von Wäldern überzogen. Die Erzählungen behaupten, in diesem seien Feen und andere übernatürliche Wesen zu Hause. Daher seien manche Gebiete für Reisende tabu. Doch das ist nur Aberglauben. Was sollte schon gefährliches in einem Wald hausen?
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Esmacil & Estero
[Bedeutung: Schwert & Schild]
Westlich von Asanu, von seinen Häfen aus als schwacher Schemen am Horizont erkennbar, liegen die beiden großen Inseln, die man gemeinhin nur die Tirionen nennt. Esmacil und Estero, Schwert und Schild, die Wächter der Königsherrschaft. Dazu waren sie zu Beginn unserer Zeitrechnung bestimmt worden und zu diesem Zwecke errichtete man das Hauptquartier der edlen Marine auf Esmacil und das Verwaltungszentrum der stolzen Handelsflotte auf Estero. Das eine, um die Welt vor Feinden zu schützen, das andere, um die Menschen, die in ihr leben, vor Armut und Hunger zu bewahren.
Dieser Aufgabe sollen beide auch heute noch dienen. Ob sie es tatsächlich tun, ist jedoch umstritten, denn Marine und Handelskompanie verfolgen längst, trotz königlichem Oberbefehl, eigene Ziele. Beide Inseln stehen unter Selbstverwaltung, gehören zu keinem Herzogtum und arbeiten Hand in Hand.
Im Grunde unterscheiden sie sich nicht von den anderen großen Inseln, noch weniger sogar von der Hauptinsel. Ihrem technischen Stand sind sie ebenbürtig. Und wie auf Asanu auch, finden sich hier im Inland zahlreiche Gehöfte, Farmen, Felder und Plantagen, die zur Versorgung der Inselbewohner dienen. Estero bietet mit seiner weiten, flachen Landschaft dafür weit mehr Platz und unterstützt dadurch die überwiegend militärisch ausgelegte Nachbarinsel. Das Verwaltungszentrum der Handelsflotte bildet im Grunde die einzige Stadt auf Estero. Der Hafen in der größten Bucht an der östlichen Küste - fast so groß wie der Hafen der Hauptstadt Linara selbst - besteht aus unzähligen, riesigen Lagerhäusern und Verwaltungsgebäuden. Von früh bis spät ist hier Betrieb, Schiffe werden be- und entladen, Kisten geschleppt, Inventarlisten geprüft. Mehrere Zünfte aus der Hauptstadt sind in unterschiedlichen Zweigstellen vertreten, um ihre Rechte zu wahren. Für all diese Menschen, die oft monatelang oder gar für immer hier leben, schließt sich hinter dem Hafen die Stadt an. Pflasterstraßen, die zwischen Fachwerkhäusern und Gründerzeitvillen hindurch führen. Brunnen, Feuerwehr, Ärzte, Bäcker - alles, was eine normale Stadt so braucht. Nur, dass es hier keine untere Bevölkerungsschicht zu geben scheint.
Aus der Stadt führen breite Straßen in die umliegende Landschaft, die bis zum letzten Winkel der Wildnis entrissen und landwirtschaftlich nutzbar gemacht worden ist. Gerade genug, um nicht nur Estero, sondern auch Esmacil mit Nahrung zu versorgen.
Die zweite der Wächterinseln konzentriert sich viel mehr auf die Herstellung und Entwicklung von Kampf- und Verteidigungsanlagen und die Ausbildung neuer Marinesoldaten. Denn, wer Soldat werden und etwas für die Sicherheit auf dem Ozean tun möchte, wer die Königsherrschaft mit seinem Leben verteidigen will, dem bleibt nur eines: Eine der Militärakademien auf Esmacil. Gleich mehrere sind auf der ganzen Insel verteilt, dazwischen immer wieder Felder und Weiden. Während Esteros Hafen aussieht, wie ein einziger, übergroßer Kontor, wirkt der Esmacils wie eine Bastion. Die Bucht ist von Mauern eingefasst. Türme ragen an den Spitzen der Landarme über das Wasser auf und mehrere Werften reihen sich aneinander, um neue Schiffe auszuspucken. Weiter im Inland steigt Rauch von den Werkstätten auf, die Kanonen und Waffen produzieren und auch an neuem Kriegsgerät wird geforscht. Wohnstätten bietet diese Insel nur wenige - meist in der Nähe der jeweiligen Werkstätten.
Herzstück Esmacils und der ganze Stolz der Marine ist jedoch nur zweitrangig diese beeindruckende Hafenanlage, sondern das Gefängnis, ganz am nördlichsten Zipfel der Insel. Man rühmt sich damit, dass noch nie ein Gefangener aus diesen Mauern geflohen sei und wer einmal hier landet, bleibt bis zu seinem Ende. Zwar gibt es auch auf Asanu ein Gefängnis, dieses dient jedoch nur der kurzfristigen Unterbringung bis zum Gerichtsverfahren. Danach führt jeder Weg zwangsläufig in Esmacils Hochsicherheitstrakte.
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Yvenes
[Bedeutung: unbekannt]
Herzogtum Piréaux

Yvenes ist eine nicht sehr große Insel, die nur mit einer Stadt, die denselben Namen wie die Insel trägt, besiedelt ist – und genau dafür ist sie bekannt. Hierher kommen viele Händler von auswärts, verkaufen ihre Güter, die von den Heimischen weiter verkauft werden. Manch einer besitzt einen Laden, andere vertreiben ihre Güter über Wasserwege. Für die Schiffe dieser Händler gibt es einen großen Haupthafen im Norden der Insel – zwei andere, deutlich kleinere Häfen liegen weiter im Süden. Diese gehören den beiden angesehensten Händlerfamilien der Insel und sind nur mit Genehmigung als Ankerplatz zu nutzen. Einer dieser Häfen ist im Besitz der Familie Árashi, eine der einflussreichsten Familien der Insel. Sie sind bekannt für ihre Habgier, für ihren Drang nach Ruhm und Macht. Andere, noch kleinere Häfen findet man jedoch auch.
Der Weg vom Haupthafen wird von großen Lagerhallen begleitet, je weiter man jedoch in das Stadtinnere vordringt, desto kleiner werden die Gebäude, werden zu vereinzelten Wohnhäusern und für die Insel wichtige Einrichtungen. Hier findet sich eine große Bibliothek, und nicht unweit davon liegt ein Gebäude, das kaum zu übersehen ist, der Stolz der Insel. Ein bekanntes Internat, mit Schülern aus allen Enden der Welt. Recht nah bei diesen beiden Gebäuden liegt der Marktplatz, an dem sich unzählige Läden und Stände finden lassen. Je näher man der Stadtgrenze kommt, desto mehr Wohnhäuser findet man, auch wenn kleine Siedlungen sich über die ganze Insel verteilen, jedoch noch zur Stadt Yvenes zählen. Neben einigen, teils recht großen Flüssen, finden sich auch dicht bewaldete Waldstücke, die allesamt aus Laub sowie Nadelbäumen bestehen.
[ausgekundschaftet von: Shanaya Árashi]
[Heimatinsel von: Shanaya Árashi, Liam Casey]

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Kelekuna
[Bedeutung: Lindwurm]
Sieht man von den Beiinseln einiger anderer Eilande ab, zählt Kelekuna zu einer der sechs flächenmäßig kleinsten Inseln der Ersten Welt. Sie liegt ganz am südlichsten Ausläufer und gehört dem Herzogtum Brancion an. Der Name Kelekuna leitet sich von einem alten Wort für Lindwurm ab, doch abgesehen von ihrem mythisch anmutenden Namen bietet der kleine Flecken Erde nicht allzu viel Beeindruckendes.
Die nördliche Seite bilden hoch liegende Klippen, an denen sich das Wasser bricht. Sie öffnen sich zu einer kleine Bucht, in der sich auch der kleine Fischerhafen befindet. Etwas oberhalb, im Landesinneren, befindet sich das einzige Dorf der Insel. Die Menschen hier leben isoliert vom Weltgeschehen, kümmern sich wie allgemein auf den kleinsten Inseln üblich, eher um ihre eigenen Belange, was Kelekuna zum idealen Anlaufpunkt für kleine Schmugglerschiffe macht. Denn woher die Leute ihre Lebensmittel bekommen, ist ihnen herzlich egal. Sie sind allgemein zu praktisch veranlagt, um wählerisch zu sein, denn obwohl sie das meiste selbst herstellen und anbauen können, was sie zum Überleben brauchen, leben sie in ärmlichen Verhältnissen. Nur Fisch, den gibt es genug und damit verdienen sie sich hier ihren Lebensunterhalt.
Um das Dorf herum erstrecken sich Felder und Weiden, dahinter wird das Land uriger. Wälder und kleine Steppenabschnitte, durchzogen von zahlreichen Bächen, wechseln sich ab, bis sie an der südlichen Küste in feinen Sandstrand übergehen.
[ausgekundschaftet von: Talin Dravean, Lucien Dravean]
[Heimatinsel von: Talin Dravean, Lucien Dravean, Yaris Scottsdale]

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Kitar
[Bedeutung: Mond]
Kitar ist eine kleine Insel im Herrschaftsgebiet der Tarlenns. Auf der einen Seite wird Viehzucht und Landwirtschaft betrieben und auf der anderen Seite existiert eine kleine, sehr überschaubare Hafenstadt, die von Handel und „Touristen“ lebt. Kommt man von einer der kleineren Insel aus dem Südosten, so begegnet einem auf Kitar so etwas ähnliches wie eine Großstadt. In dieser findet sich so ziemlich alles, was das Herz begehrt... jedenfalls wenn man nichts größeres gewohnt ist. Huren, Sänger, Waren, sowohl Lebensmittel als auch Gegenstände für den alltäglichen Gebrauch und auch ein klein wenig Magie sind hier zu finden.
Die Bedeutung des Namens der Insel ist 'Mond' und spielt, laut den Bewohnern, auf die Form der Insel und auf die einzige Sehenswürdigkeit des Eilands an. Was die Form angeht, so scheiden sich die Geister. Aber die 'Sensation', wie es oft angekündigt wird, - eigentlich nur ein gewöhnliches Naturereignis - ist einen Besuch von verliebten Pärchen oder einsamer Herzen wert. In der Mitte der Insel befindet sich eine kleine Grotte. Durch ein natürliches Loch im oberen Teil des Felsens scheint der Vollmond zu einem bestimmten Punkt direkt auf das Wasser. Kitschig, aber wunderschön.
[ausgekundschaftet von: Talin Dravean]
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Raízun - "der Grüne Süden"
[Bedeutung: Wurzel]
Raízun war noch vor wenigen Jahrzehnten eine Insel voller blühender und wilder Vegetation gewesen. Als südlichste aller Inseln lag sie stets im feuchten und warmen Klima und bot somit vielen Hartholz-Bäumen die idealen Lebensbedingungen, um zu gedeihen. Da sie erst relativ spät, vor weniger als einem Jahrhundert, von der Zivilisation entdeckt worden war, bestand Raízuns Bevölkerung zum Großteil aus Wilden und einfachen Familienverbänden, die sich selbst fern ab der Zivilisation versorgten. Unter den Seefahrern war sie dank dieser Wildnis als der „Grüne Süden“ bekannt. Erst Mitte letzten Jahrhunderts entdeckte ein einfacher Holzhändler, Montrose Senior, auf einer 'Forschungsmission' nach neuen Hölzern das grüne Gold. Mit der Unterstützung wohlhabenderer Kontakte gelang es Montrose binnen weniger Jahre die nördlichste Spitze der Insel mit willigen Arbeitern zu bevölkern, die Anfänge einer Kleinstadt und eines Handelshafens zu errichten. Der Geschäftsmann schaffte es in kurzer Zeit, das Hartholz der Insel so populär zu machen, dass der Adel kaum mehr Besuch empfangen konnte, ohne Möbel aus dem Edel-Holz aufweisen zu können. Das dunkle Hartholz bildete ein Symbol für Wohlstand und das Ansehen in der Gesellschaft und wird teuer gehandelt.
Heute hat sich Raízun zu einer Produktionsinsel gewandelt, auf der nicht nur das Hartholz der Raízunbäume gefällt, sondern auch verarbeitet und verschifft wird. Der gesamte Nordwesten der Insel ist bevölkert von den talentiertesten Zimmermanns-Familien und angepassten ehemaligen Wilden, die alle samt unter dem entstandenem 'Imperium' arbeiten. Durch dieses Monopol hat sich die Montrose-Familie zum selbst erklärtem Herrscher und Aushängeschild der Insel entwickelt. Auch der zuvor noch kleine Hafen an der nördlichsten Spitze ist angewachsen und hat sich dem Andrang an Interessenten angepasst. Die 'Produktionshallen' und die Abholzung im Nordwesten haben dem äußerlichen Schein des 'Grünen Südens' zwar einiges genommen, doch der Südosten der kleinen Insel erstrahlt immer noch in alter Vegetation und – so sagt man sich – beinhaltet noch verwilderte Familienverbände, die sich gegen die Industrialisierung ihrer Heimat stillschweigend wehren.
[ausgekundschaftet von: Aspen Montrose]
[Heimatinsel von: Aspen Montrose, Elian Montrose, Farley Dunbar]

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Mîlui
[Bedeutung: unbekannt]
Mîlui ist eine der am südlichsten gelegenen Inseln der Ersten Welt. Aus der Ferne betrachtet wirkt es, als bestünde sie nur aus rauen Felsklippen, die es nahezu unmöglich machen, sie zu erklimmen. Sandstrände sucht man hier vergebens. Die wenigen Stellen, die nicht von Klippen bewacht werden, sind lose besiedelt. So liegt der Haupthafen der Insel in der südlichen Bucht der Landzunge, womit die naheliegende Stadt von meterhohen Steinwänden beschützt wird. Die Straßen des Ortes deuten bereits in kleinem Ausmaße darauf hin, was einen auch auf dem Rest dieser Insel erwartet. Manche von ihnen verlaufen mehr oder weniger eben, andere winden sich zwischen den Häusern hindurch stetig weiter hinauf und wieder andere haben eine sehr starke Neigung, sehen aus wie bebaute Berge. Über diese Wege erreicht man das Ende der Siedlung und betritt schließlich unberührte Natur. Das einzige, was diesen Ausblick zu stören vermag, ist ein alter Friedhof, um den sich niemand mehr kümmert – allein schon wegen all der Schauergeschichten, die sich um diesen Ort ranken.
Ansonsten findet man hier was man dieser Insel beim ersten Blick nicht zugetraut hätte: Grüne Wiesen, Felder soweit das Auge reicht. Nur die Höhen und Tiefen der Klippen spiegeln sich auch im Inland, das überall von Hügeln und Bergen durchzogen ist. Von kleinen Erhebungen bis hin zu großen, steinigen Gebirgen. Zahllose Flüsse schlängeln sich durch die Täler, von kleinen Rinnsalen zu tiefen Flussläufen. Immer wieder stößt man auf Wasserfälle, gespeist aus den reinsten Quellen der Insel.
Die zwei Hälften der Insel könnten jedoch unterschiedlicher nicht sein. Während der westliche Teil Mîluis von malerischer Natur beherrscht wird, die kleinen Dörfer in den Tälern geradezu in den Hintergrund rücken, ist der östliche Teil weniger unbezähmbar – und deshalb weniger unberührt. Durch einen schmalen Landsteg sind beide Hälften miteinander verbunden. Auch diese Überführung ist von Klippen umgeben, die nach Osten hin jedoch beständig flacher werden. Nach wie vor beherrschen Berge das Bild, aber sie erreichen längst nicht die Ausmaße, die sie im Westen haben. Hier fällt es den Menschen leichter, sich anzusiedeln, die Dörfer sind größer und auch der Zugang zur See ist leichter, obwohl die Strände meist aus großen Felsen bestehen, die das Anlegen von Schiffen deutlich behindern.
[ausgekundschaftet von: Shanaya Árashi]
[Heimatinsel von: -]

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