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Who can say what happens next
Greo & Shanaya
Szenen-Informationen
Charaktere Gast
Datum 12 April 1822
Ort An Deck der Sphinx
Tageszeit Mittags
Crewmitglied der Sphinx
für 60 Gold gesucht
dabei seit Nov 2015
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#1

Who can say what happens next
Nachmittag des 12. April 1822
Greo & Shanaya Árashi

Shanaya trat aus dem kleinen Vorraum der Treppe, die unter Deck führte, tänzelte dann mit federnden Schritten über das Deck, während ihr ganzer Körper sich zu der Melodie zu bewegen schien, die sie laut vor sich hin summte. Der Wind rauschte in den Segeln und in ihren Haaren, stoppte auch nicht, als die junge Frau mit einem Mal inne hielt. Dort saß jemand auf den Planken. Eine bekannte Person und automatisch wurde das Grinsen der jungen Frau noch ein wenig breiter. Hah, gefunden! Sie hatte zwar nicht direkt nach Greo gesucht... aber wenn er sich hier so präsentierte. Sie konnte zwar nicht genau sehen, was er tat, immerhin saß er mit dem Rücken zu ihr, aber ob er nun Kartoffeln schälte oder ein Netz flickte. Einige Atemzüge war ihr Summen verstummt, ehe sie jetzt wieder einsetzte und sich mit gleichen, leichten Schritten wie zuvor auf den Dunkelhaarigen zubewegte. Er schien konzentriert, aber überhören würde er sie wohl kaum. Kaum hatte sie den Älteren erreicht stützte sie sich mit jeweils einer Hand auf seinen Schultern ab und lehnte sich so leicht nach vorn.

Herzallerliebster Lieblingsfarmer!“

Ihre Stimme klang ein wenig, als wolle sie in diesem Moment etwas von ihm, ihre gute Laune war jedoch deutlich heraus zu hören. Vielleicht noch ein wenig mehr als sonst.
Crewmitglied der Sphinx
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#2
Manchmal, wenn er sich besonders konzentrierte, schob er die Zungenspitze zwischen die Lippen und verengte die Augen so sehr, dass es aussah, als leide er Schmerzen. Dem Himmel sei Dank war das nicht der Fall, aber die Anstrengung stand ihm dennoch ins Gesicht geschrieben, während er den Stummel eines Stifts zwischen den Fingern hielt und etwas ungeschickt auf ein zerschlissenes Papier kritzelte, was er auf dem Deck zwischen seinen Beinen halbwegs glatt zu streichen versuchte. Sein rechtes Bein war angewinkelt, und er legte kurz den Arm darauf ab, um zu lesen, was er fabriziert hatte. Seine Mimik verriet, dass er nicht allzu zufrieden war. Gerade, als er wieder ansetzte, spürte er Druck auf den Schultern und er zuckte heftig zusammen. Er rutschte ab, malte einen hässlichen Streifen auf das Papier und kratzte schließlich über das Deck. Ohne genau zu registrieren, wer ihn da überhaupt angefasst hatte, knallte er mit Wucht beide Hände auf das Blatt, als sei er ertappt worden. Er neigte den Kopf zur Seite und schielte unter seiner Hutkrempe her zu Shanaya. Er brauchte einen Augenblick, um sie zu erkennen.

„Musst du einen immer so überfallen?“
, fragte er grimmig und ließ die vorher angespannten Schultern etwas lockerer.

„Was ist denn los, gibt es etwas zu tun?“

Crewmitglied der Sphinx
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#3
Einen Moment wirklich überrascht zuckte Shanaya zusammen, als der Mann beide Hände kraftvoll auf das Deck knallte. Das Papier hatte sie zuvor nicht wahrgenommen. Eine Augenbraue hob sich leicht an, ehe der überraschte Ausdruck aus ihrem Gesicht wich und das über gut gelaunte Lächeln zurück kehrte. Was auch immer er da zu verbergen hatte, sie wich nicht zurück. Bei seinen Worten wippte sie nur ein wenig mit den Füßen auf und ab, gab ein gespielt überlegendes Brummen von sich.

Es funktioniert bei dir einfach immer, dieser Versuchung kann ich nicht widerstehen!“

Und das war nichtmal gelogen. Nachdem das letzte Mal 'Wer bin ich' nicht funktioniert hatte, weil er einfach zu groß war... Aber sie störte sich wie immer nicht an seinem Brummen, tippte mit den Fingern nur auf seiner Schulter herum. Etwas zu tun? Sie lachte, patetet dann seine rechte Schulter.

Vielleicht möchte ich mich auch einfach mit dir unterhalten? Aber gut...“

Sie warf ihm einen vielsagenden Blick zu – wenn er diesen überhaupt sehen konnte. Sie wollte ja tatsächlich etwas von ihm. Damit nahm sie die rechte Hand von seiner Schulterm griff von unten unter ihre Corsage, bis ihre Finger gegen einen Widerstand stießen. Wieder ein Grinsen, ehe sie das kleine Ding unter dem Stoff hervor zog und den Arm damit über Greos Hut hielt. In ihrer Hand baumelte ein kleines Holzschaf, um das dunkle Wolle gewickelt war.

Ich habe dir ein kleines Geschenk mitgebracht, zählt das als 'etwas zu tun'?“
Crewmitglied der Sphinx
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#4
Greo verharrte in seiner kauernden Position und ließ seinen finsteren Blick über Shanayas strahlende Miene gleiten. Wenn sie noch mehr grinste, würde ihr Lächeln im wahrsten Sinn des Wortes von einem Ohr bis zum anderen reichen.

„Ist das so?“, erwiderte er und wünschte sich, dass sie ihre Impulse vielleicht doch irgendwann einmal kontrollieren lernte. Er wurde nicht gerne überrascht, das war nicht sein Ding, erst recht nicht, wenn diese Überraschung mit einem Schrecken daherkam, weil er hinterrücks attackiert wurde. Insgeheim hatte er die Sorge, dass er ihr irgendwann mal ordentlich eins überbraten würde, wenn sie ihn falsch erwischte und er instinktiv reagierte. Bei aller Kraft, die sie hatte, aber er war einen Kopf größer und er selbst hätte auch kein Interesse daran gehabt, mit einem seiner Unterarme niedergemäht zu werden.
Sein Missmut verfolg schnell und wich einem verdutzten Ausdruck, kaum, dass sie ein merkwürdiges Spielzeug hervorgezaubert hatte. Zumindest kam es ihm so vor. Er starrte das Holzgebilde an, schaute zu Shanaya und guckte verwirrt.

„Was ist das?“

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#5
Sie hatte sich noch nie an den bösen Blicken gestört, die Greo ihr zuwarf, wenn sie ihn Mal wieder überraschte. Er musste einfach aufmerksamer werden, dann passierte ihm so etwas nicht! Seine Nachfrage ließ die Schwarzhaarige nur noch einmal munter lachen und leicht mit den Schultern zucken. Wie man es nahm... jedenfalls hatte sie Nichts für ihn zu tun. Aber... er konnte sich ja selbst gut beschäftigen, das gehörte zu den Dingen, die sie schnell über ihn gelernt hatte. Wenn er Nichts zu tun hatte, hatte er zumindest etwas damit zu tun, dass er sich etwas suchte, was er tun konnte. Das beschrieb den Dunkelhaarigen ganz gut.
Das Schaf Schaf schien jedenfalls sein brummiges Gesicht verschwinden zu lassen – es wich einem verwirrten Ausdruck, der Shanaya leise seufzen ließ.

Ein Geschenk, du Banause!“

Sie bewegte das Band leicht hin und her, sodass der Anhänger vor Greos Gesicht hin und her pendelte. Gut, vielleicht konnte er damit nicht so viel anfangen, aber es war doch die Geste, die zählte!
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#6
Es sah aus wie die rustikalen Püppchen, welche die Arbeiter in seiner Heimat den Kindern von der Farm in ihrer Freizeit geschnitzt hatten. Später, als sie größer gewesen waren, hatten sie sich zeigen lassen, wie sie mit dem Messer selbst solche Figuren aus kleinen Holzblöcken herausarbeiteten – eine Tätigkeit, mit der sie Stunden beschäftigt werden konnten.
Der Anblick tat ihm weh.

„Ich. Danke.“, machte er und streckte die Handfläche unter das Schaf aus, in der Hoffnung, dass sie es hineinfallen ließ.

„Aber ich hab nichts für dich.“, sagte er schließlich nach einem Moment des Schweigens betroffen und sah sie an, als ob er ihren Geburtstag vergessen hätte (den er ja nicht einmal kannte).
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#7
Greo schien entweder nicht wirklich etwas mit dem kleinen Geschenk anfangen zu können oder... was auch immer. Shanaya wusste es nicht, grinste nur weiter vor sich hin und seufzte leise über die Reaktion des Mannes, als sie das kleine Holztier auf seine Hand sinken ließ. Mit der anderen patete sie ihm erneut auf die Schulter und trat dann vor ihn, um sich auf die Knie sinken zu lassen und ihm munter entgegen grinste.

Tja... dann schuldest du mir jetzt wohl etwas, hm?“

Sie zuckte mit den Schultern, wirkte dabei aber nicht weniger gut gelaunt.

Nur eine kleine Aufmerksamkeit für meinen Lieblingsfarmer. Ich hab' es gesehen und dachte mir, vielleicht gefällt es dir ja.“
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#8
Er nahm das kleine Figürchen und drehte es vorsichtig zwischen den Fingern. Sanft fuhr er mit der Kuppe des Daumens die Stirn des Schafes entlang, spürte das vertraute Gefühl von Wolle auf der Haut und hatte unendliche Sehnsucht nach den Feldern. Dann schlich ihm das schlechte Gewissen über die Leber. So richtig freuen konnte er sich nicht, aber er schätzte die Geste hinter diesem Geschenk und er wollte sich dann doch irgendwie erkenntlich zeigen.

„Wieso - Wo denn?“, fragte er langsam und schaute sie dann an. Er zögerte kurz, bevor er fortfuhr.

„Versteh mich nicht falsch, es gefällt mir.“
Jetzt lächelte er doch. „Ich bin nur ein wenig überrascht.“
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#9
Shanaya beobachtete grinsend, wie Greo das Holztier betrachtete, mit dem Finger darüber strich. Vielleicht bildete sie sich das ganze nur ein... aber er wirkte mit den Gedanken ganz woanders. Als er dann doch wieder aufsah und zwei wirre Fragen stellte, schnaufte die Schwarzhaarige leise.

Wieso? Brauch eich einen Grund, um dir etwas zu schenken? Und woher... das verrate ich doch nicht!“

Mit einem Grinsen hob die den Zeigefinger vor die Lippen, zwinkerte dem Dunkelhaarigen zu, der im nächsten Moment schon wieder ansetzte. Die junge Frau hob leicht eine Augenbraue, wog den Kopf dabei ein wenig zur Seite und lachte leise.

Überrascht, wieso? Weil der Eisklotz auch Gefühle hat?“

Die Ironie klang in ihren Worten deutlich mit, auch wenn sie diese Bezeichnung schon oft genug gehört hatte. Aber sie brauchte ihrer Meinung nach keinen Grund dafür, ihm etwas zu schenken.
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#10
Er hielt mit der einen Hand das Schaf fest umklammert und mit der anderen, in der er das Papier vom Anfang verschwinden ließ, klopfte er auf den Boden neben sich, um ihr den Platz an seiner Seite anzubieten. Nicht, dass sie eine Aufforderung nötig gehabt hätte, sie tat doch so oder so, was sie wollte. Und dennoch, er lud sie gern zu sich ein.

„Ich würde dich nie einen Eisklotz nennen.“, erwiderte er. „Das entspricht nun wirklich nicht deiner Natur, denke ich.“ Er zuckte die Schultern. „Aber Geschenke habe ich schon lange nicht mehr bekommen. Wo auch immer sie herkommen.“

Greo schob sich den Zettel in die Hosentasche und ließ dann das Schaf von einer Hand in die andere tanzen. Während er es beobachtete, setzte er erneut zum Sprechen an:

„Wenn ich dir was schenken wollte, was könnte das sein?“



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