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Marionettentheater
Gregory & Talin
Szenen-Informationen
Charaktere Gast
Datum 12 März 1822
Ort Auf der Sphinx
Tageszeit Vormittags
Crewmitglied der Sphinx
für 0 Gold gesucht
dabei seit Aug 2017
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#1
Das Schicksal gleicht dem Meer:
Mal ist es sanft und lässt dich gehen, wohin du willst, dann reißt es unerbittlich an dir, und schleudert dich an unbekannte Küsten.


Talin und Gregory
Vormittag des 12.März 1822

First Post


"AGH!"

Gregory rieb sich den Hinterkopf. Normalerweise hatte er keine Schwierigkeiten mit der niedrigen Deckenhöhe an Bord eines Schiffes, doch heute Vormittag stieß er sich bereits zum dritten Mal aus Unachtsamkeit die Rübe. Zusätzlich brannten ihm die Augen, er wurde die Müdigkeit nicht los, ein dumpfer Druck hatte sich in seinem Schädel breit gemacht und die Schußwunde pochte und zog. Was war bloß los mit ihm?
Seufzend hielt er inne und beschloss, etwas frische Luft schnappen zu gehen.

An Deck lehnte er sich mitschiffs an die Wanten. Ein leises Stöhnen kam über seine Lippen, denn so recht wollte die Luft hier draußen ihn nicht wach machen oder ihm beim denken helfen.
Zum Glück ging ihm Trevor gerade nicht auf die Nerven. Wo war der überhaupt? Ach ja, richtig. Nach einer fast schlaflosen Nacht hatte er zugestimmt, dass er mit Shanaya das Schiff verließ. So hatte Gregory also etwas Zeit und Ruhe sich an die neue Situation in die ihn Trevor mitgerissen hatte zu gewöhnen.
Beiläufig sah er sich um, um in Erfahrung zu bringen, ob derzeit noch jemand an Deck war und gewahrte die puppenhafte Gestalt der Blonden, die sich gerade anschickte, die Kapitänskajüte zu verlassen.
Automatisch straffte sich seine Haltung, dann schloss er kurz die Augen. Hoffentlich hatte sie ihn nicht hier in den Seilen hängen sehen. Das hatte er zwar nur bedingt wörtlich getan, aber dass ihn jemand das im übertragenen Sinne hätte tun sehen können behagte ihm gar nicht.
Seine Finger trommelten auf einer Webleine während er überlegte, was er jetzt tun könnte. Ins Seillager am Bug zurückkehren und sich weiter ein Bild machen, über die Enden, die ihm hier zur Verfügung standen, wäre ein Möglichkeit. Da war es zwar dunkel und so stickig, dass er trotz des relativ kühlen Wetters schwitzte aber er würde wenigstens nicht mit seinem neuen Kapitän reden müssen, das wollte er sich für Morgen aufsparen, wenn er ausgeschlafen war.
Sich jetzt mit der Carta oder ihren Fragen herumschlagen müssen gefiel ihm überhaupt nicht. Natürlich war das keine Mission für Einzelgänger und eigentlich gehörte Gregory auch nicht zu jenen. Nur war Heute einer jener Tage, an denen der Braunhaarige liebendgern auf jegliche Form von Gesellschaft, abgesehen von stillem Zuhörer sein, verzichtet hätte.
Doch er wusste anhand ihrer sich nähernden Schritte, dass sie ihm nicht den Gefallen, bis Morgen zu warten, tun würde. Wenn dann müsste er sich jetzt bewegen, doch er fühlte sich wie gefesselt und von Müdigkeit nach unten gezogen. Allein die Augen zu öffnen und in Talins Richtung zu spähen kostete ihn viel zu viel kraft. Überrascht stellte er fest, dass sie schon zwei Drittel des Weges zu ihm zurückgelegt hatte. Und sie wirkte fest entschlossen.
,Damned!
Er hätte schneller reagieren müssen. Jetzt blieb ihm nur mit ihr zu reden, so sie nicht eine andere Absicht hegte und als sie dann ein paar Schritt vor ihm verhielt verflüchtigte sich auch diese letzte, leise Hoffnung.

"Capitan?", fragte er also so neutral wie möglich und versuchte sich an einem Lächeln.

Er musste das Gespräch nicht auch noch gleich auf eine schlechte Bahn lenken, nur weil ihm nicht danach war.
Crewmitglied der Sphinx
für 0 Gold gesucht
dabei seit Apr 2016
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#2
Müde rieb sie sich die Augen, nachdem sie gefühlte Stunden auf den Brief vor ihr gestarrt hatte. Sie schnaubte halb belustigt und halb genervt. Diese Tarlenns. Sie zogen aus allem ihren Nutzen. Da bat man sie einmal um Hilfe und sie boten einem auch noch gleich ihre eigene Mannschaft an, wenn man bereit war, auch den Preis dafür zu bezahlen. Dumm nur, dass Talin mehr als bereit dazu war und ihre Freundin bei der Familie das ganz genau wusste. Sie spürte geradezu, wie die Verschlagenheit Rasiria Tarlenns ihr in jeder Zeile des Briefes entgegenschlug. Und gleichzeitig wünschte die junge Frau ihr viel Erfolg. Nochmals rieb die Blonde sich die Augen, bevor sie aufstand. Sie würde bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit antworten, doch für den Moment gingen ihr zu viele andere Gedanken durch den Kopf. Neben dem geplanten Rettungsversuch musste sie auch noch die drei Neuen einfangen, um deren Unterschrift zu erhalten. Und sie hatte das vage Gefühl, dass dieses Unterfangen ihr auch noch den letzten Nerv rauben würde, wenn sie nicht schleunigst etwas gegen ihre Müdigkeit tun würde. Also entschied sie sich auf den Weg in die Kombüse zu machen. Ein Weg, den sie in letzter Zeit öfter einschlug.
Vom strahlenden Sonnenschein begrüßt, kniff Talin die Augen zusammen und musste sich erst einmal an die Helligkeit gewöhnen. Als sie das schließlich geschafft hatte, sah sie sich wie meistens auf dem Deck um und entdeckte auch prompt jemanden. Einer der ganz Neuen. Ihre Lust auf Kaffee stieg rapide und sie wollte ganz schnell in die Kombüse, ohne, dass er sie entdeckte oder ansprach. Aber sie musste mit einem von ihnen anfangen, also konnte sie es auch gleich hinter sich bringen.
Bevor sie sich umentscheiden konnte, richtete sie sich auf und ging entschlossen auf den jungen Mann zu, der bei näherer Betrachtung nicht begeistert zu sein schien, sie zu sehen. Vielleicht irrte sie sich auch, denn als sie vor ihm stehen blieb, versuchte er sich sogar an einem Lächeln. Trotzdem sagte ihr ihr Gefühl, dass er sie gerade weit weg wünschte.
Bei seiner Begrüßung legte sie leicht den Kopf zur Seite. Gesprächig war er ja nicht gerade, aber wenn er keine Lust hatte mit ihr zu reden, dann sollte sie das nicht wundern. Sie allerdings musste etwas über diesen Mann erfahren, wenn sie ihn einschätzen wollte. Ihr Blick fiel wie von selbst auf seinen linken Unterarm, auch wenn sie die Tätowierung nicht sehen konnte.

„Du bist...Gregory, richtig? Bist du ein geborener Tarlenn oder adoptiert?“

Ein absolut holpriger Einstieg, aber allein das sie wissen, würde ihr schon sehr helfen.
Crewmitglied der Sphinx
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dabei seit Aug 2017
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#3
Fantastisch! Wenn ihn ihr Gesichtsausdruck nicht täuschte, dann war auch sie gerade verstimmt - entweder wegen seinem Verhalten, weil ihr jemand Anderes in die Suppe gespuckt hatte oder gar beides.
Äußerlich blieb sein Gesicht unbewegt. Lediglich ein leichtes Seufzen und ein erneutes Blinzeln konnte er sich nicht verkneifen, wurde es doch immer besser: Gestern Trevors Verhalten und anschließend das Gespräch mit der Schwarzhaarigen, wo ihm im Nachhinein schien, er habe seine Seele verkauft, dann eine Nacht, von der er nicht behaupten würde, er hätte auch nur ansatzweise ausreichend geschlafen und Heute, wo ihm eh nichts gelingen wollte, in völliger Übermüdung den Captain vor den Kopf stoßen! Besser konnte sein Einstand auf der Sphinx nicht laufen...
Talins Blick wanderte nach rechts, blieb an seiner Hand in den Wanten hängen. Stimmte etwas mit seinem linken Unterarm nicht?
Nein - wohl eher an der dort erwarteten Tätowierung, wie spätestens ihre zweite Frage klarmachte.
Er zog die Augenbrauen zusammen.

"Aye, ich bin Gregory", bestätigte er knapp während er über die zweite Frage nachzudenken versuchte und sich mit der Rechten über Gesicht und Augen rieb. Irritiert stellte er fest, dass sich die Augenbrauen immer noch ein bisschen feucht anfühlten. Hatte er im Kabelgatt so sehr geschwitzt?

Seine Gedanken sträubten sich jedoch, weigerten sich, sich zusammenzufügen und einen Sinn in ihrer Frage zu finden. Was machte das für einen Unterschied? Es reichte ihr also nicht, zu wissen, dass sie unter Ellhan segelten weil sie zur Familie gehörten. Und auch ihr Gesicht, dass er danach auf einen Hinweis erforschte verriet ihm nichts.

"Was soll diese Frage?", kam es daher unwirsch.

Wie sollte er auf etwas vernünftig antworten, wo er den Sinn dahinter nicht verstand?
Kurzentschlossen nahm er die Hand aus dem stehenden Gut, löste den Knopf an der rechten Manschette und schob den Ärmel hoch, so dass die Sanduhr zu sehen war.
Erst dabei viel ihm auf, dass sie seine Zugehörigkeit zu den Tarlenn gar nicht in Frage gestellt hatte und hätte sich am liebsten in den eigenen Hintern getreten.
Stupid!
Wie jetzt das Ganze retten?
Reden vielleicht?
Er drehte das Ende des Ärmels ein und entschied er könne den anderen auch noch hochkrempeln. Dann sähe es zumindest oberflächlich so aus, als wäre ihm gerade zu warm.
Seine Rechte beschäftigte sich also damit während er ihr antwortete und versuchte die Anspannung aus seinem Körper zu bekommen.

"Zählt für dich 'Wie der Vater, so der Sohn' zu geboren, auch wenn der Nachname nicht Tarlenn ist? Oder dass meine Urgroßmutter väterlicher Seits eine geborene war? Oder dass die Scovells schon seit Generationen auf ihrem Land leben? Falls nein haben nicht nur Trevor und ich uns adoptieren lassen. Dann wäre das wohl sowas wie eine Familientradition."

Er beobachtet sie dabei schräg von der Seite, versuchte sich nach außen den Anschein zu geben, dass er ruhig war und es ihm gut ginge, lächelte kurz und mühte sich die Schärfe aus seiner Stimme zu tilgen. Ganz schaffte er es nicht und das störte ihn gewaltig. Der Braunhaarige wollte sich nicht streiten, klang in seinen eigenen Ohren aber gereizt. Er fühlte sich auf einmal viel zu zerschlagen für dieses Gespräch.
Auch die eigentlichen Verwandtschaftsverhältnisse der Scovells zu den Tarlenns verschwieg er. Dazu waren sie zum einen viel zu kompliziert, als dass er das jetzt richtig erklärt bekäme und zum anderen Stimmte seine Aussage so wie sie war durchaus, er verschwieg lediglich, dass es da noch mehr gab.

"Was bringt es dir das zu wissen? Tarlenn ist Tarlenn."
Crewmitglied der Sphinx
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#4
Mit welchen Hintergedanken sie auch immer auf den Neuen zugekommen war, er ließ sie innerlich zurückweichen, bei seiner einsilbigen Antwort und seiner unwirschen Frage. Verwirrt blinzelte sie, denn ihr war nicht bewusst gewesen, dass sie ihn mit ihren Worten irgendwie hätte kränken können. Verdutzt hob sie eine Augenbraue, als er seinen Ärmel hochkrempelte und kurz darauf auch gleich seinen zweiten. Sie hätte denken können, dass ihm warm war, denn irgendwie schien er ja auch zu schwitzen, wenn sie so sein leicht feuchtes Gesicht ansah. Und sie hatte kurz gedachte, er wolle ihr die Sanduhr zeigen, die jedem Familienmitglied tätowiert wurde. Sie wusste, dass er ein Tarlenn war, durch und durch, denn nur die wirklich treuen Mitglieder bekamen dieses Zeichen. Sein Verhalten...irritierte sie. Sie hatte nicht mit dieser unwirschen Art gerechnet, auch wenn sie sich anfangs nicht sehr willkommen gefühlt hatte. Und auch mit seinen ruppigen Handgriffen, als er sein Hemd hochgekrempelt hatte, war sehr verwirrend. Aber seine Worte, oh seine Worte...sie konnte nicht anders und lachte auf. Entschuldigend hielt sie die Hand hoch, weil sie immer noch lachen musste. Es war eine ernste und wichtige Sache, die er ihr da erzählte, aber dennoch konnte sie nicht an sich halten.

Erst nach ein paar Augenblicken hatte sie sich wieder beruhigt, holte schnappend nach Luft und lehnte sich dann an die Reling, um sich fest zu halten.

„Ah...ich hab Seitenstechen.“ Nochmals musste sie lachen, bevor sie sich räusperte und wieder ernster wurde, wenn auch mit einem Lächeln auf den Lippen.

„Entschuldige bitte, dass ich einfach so gelacht habe. Das war nicht sehr nett. Aber deine Frage, ob für mich nur 'wie der Vater, so der Sohn' zählt, da konnte ich nicht mehr an mich halten. Es ist so ziemlich der dümmste Gedanke, der mir jemals kommen könnte. Wenn es nach meinem Vater ginge, wäre mein Bruder ein einfacher Schmuggler, völlig verbohrt und zufrieden auf einer kleinen Insel im nirgendwo. Und wenn ich nach meiner Mutter käme, wäre ich auch noch dort, brav an der Seite meines Ehemannes.“

Sie schnitt kurz eine zynische, hasserfüllte Grimasse, bevor sie Gregory wieder ansah und leicht den Kopf schüttelte. Die Vergangenheit sollte besser da bleiben, wo sie war und ihr jetzt nicht dazwischen funken.

„Ich wollte dich nicht kränken. Und du hast recht, Tarlenn ist Tarlenn, dafür kenn ich genug von eurer Sorte. Ich war nur...verärgert, über einen Brief von deinem ehemaligen Captain. Den Frust hab ich wohl an dir ausgelassen, 'tschuldige.“ Nochmals neigte sie den Kopf entschuldigend, bevor sie den blaugrünen Blick wieder neugierig auf den Braunhaarigen richtete. „Ihr seit also schon länger bei den Tarlenn...wieso habt ihr sie dann verlassen? Ich denke mal unter Ellhan lebt es sich nicht schlecht.“
Crewmitglied der Sphinx
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#5
Ihr Lachen kam für Gregory völlig unerwartet und verwirrte ihn vollends. Hatte er etwas Lachhaftes gesagt? Sich irgendwie anders zum Narren gemacht? War sie gar nicht sauer gewesen, hatte ihn nur testen wollen und er hatte nicht bestanden? Oder war sie schlicht nicht ganz dicht? Das würde immerhin zu diesem Selbstmordunternehmen passen.
Nicht Gut. Gar nicht gut...
Ihre erhobene Hand hielt ihn davon ab mit mehr als nur einem finsteren Blick zu reagieren. Mühsam sortierte er ihre und seine Worte und versuchte den Grund für ihr Gelächter zu erkennen. Oder warum ihn das so verstimmte. Immerhin war diese Geste schon eine halbe Entschuldigung und das Ganze nichts, was er normalerweise irgendwem übel nähme. Scherze auf seine Kosten mochten ihm zwar nicht gefallen, gingen ihm aber eigentlich am Arsch vorbei.

"Das sehe ich", äußerte er zynisch und wartete ab, bis sie mit lachen fertig war.

Bei ihrer Entschuldigung entspannte er sich etwas, machte eine abwinkende Handbewegung, und auch sein Blick wurde wieder neutral. Er war ja nicht sauer, er verstand sie einfach nicht und hatte das Gefühl, dass das nicht nur an ihr lag. Eher als bräuchte er doppelt so viel Energie wie sonst um einen Gedanken zu fassen und dann nochmal so viel um ihn in den richtigen Zusammenhang zu bringen.
Ihre Erklärung ließ ihn dann aber erneut die Augenbrauen zusammenziehen.
Das war also der Grund und— was bitte? Sie ist verheiratet?!?
Das warf für ihn viele Fragen auf, doch er behielt sie für sich, ihre Gestik war mehr als eindeutig. Also ließ er sie weiterrede.

"Schon gut", murmelte er, "Ellhan? Er hat manchmal eine eigenwillige Art Dinge zu formulieren."

Überlegend sah er zum Horizont. Nach einer kleinen Weile meinte er schließlich:

"Persönliche Gründe. Unter anderem weil wir schon viel zu lange in den selben Gewässern unterwegs waren. Gerade Trevor brauchte dringendst eine Abwechslung."

Sollte er mehr sagen? Sich ihr in diesem Punkt offenbar? Sollte er—
Goddess! Warum frage ich sie nicht einfach?
Fast hätte er sich vor den Kopf geschlagen. Heute war er echt neben der Spur. Wenn er sie oder Informationen über sie finden wollte, musste er das eh. Er wandte sich wieder zur Captain und tat es also:

"Sagen dir die Namen Aranne und Daniel Scovell etwas?"
Crewmitglied der Sphinx
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#6
Ihre Entschuldigung schien genau richtig gekommen zu sein, wenn sie ihn so ansah.Auch wenn er seine Verärgerung nicht offen zeigen wollte, erkannte sie die nur zu gut. Aber er schien auch sehr schnell wieder zur Ruhe zu kommen, und die Entschuldigung zu akzeptieren. Na immerhin hatte sie nicht gleich am ersten Tag dafür gesorgt, eines ihrer neuen Mitglieder zu verlieren.
Die nächsten Worte des Mannes verwirrten Talin allerdings? Ellhan? Was hatte der denn jetzt damit zu tun? Kurz überlegte sie, was genau sie erzählt hatte, bis es ihr wie Achter von den Augen fiel. Sie hatte sich völlig falsch ausgedrückt. Die Blonde hatte für einen Moment das Bedürfnis wieder in Lachen auszubrechen, weil das Missverständnis irgendwie sehr niedlich war, aber Gregory nahm das vermutlich nicht so gut auf. Deshalb strich sich Talin als einfach Übersprungshandlung durchs Haar und sah kurz aufs Meer hinaus, bevor sie das Lachen herunter geschluckt hatte.

Es war nicht direkt ein Brief von Ellhan, sondern von seiner Schwester. Aber an sich stimmt es schon. Sie haben beide eine Art, direkt den Nerv zu treffen, der einen explodieren lässt.

Sie schüttelte kurz den Kopf, um die Gedanken an Rasirias Worte zu verscheuchen und sah dann wieder neugierig ihren Gegenüber an. Das sie nicht die Crew gewechselt hatten, weil die Sphinx ihnen so viel versprechend vorgekommen war, hatte sie sich schon gedacht. Aber das es hauptsächlich darum ging einen seiner Begleiter zu beschäftigen, klang irgendwie...absurd. Wenn sie Trevor nicht schon kennengelernt hätte.

Er ist sehr speziell. Aber ich hoffe ihr werdet uns nicht in nächster Zeit verlassen, nur weil er dringend Abwechslung braucht.“ In ihren Worten schwang die Frage mit, inwieweit sie sich auf die beiden Neuen verlassen konnte. Wenn sie immer wieder neue Abwechslung suchten in dem sie die Schiffe wechselten, konnte Talin sie nicht davon abhalten, würde sich aber etwas anderes überlegen müssen.
Doch bevor er ihr antworten konnte, überraschte Gregory die Blonde mit seiner plötzlichen Frage. Verwirrt und überrascht riss sie die Augen auf, bevor sie sich verengte, als sie in ihrem Gedächtnis kramte. Sagten ihr die Namen etwas? Da musste sie eigentlich nicht all zu lange nachdenken.

Nein, tut mir leid. Nie gehört. Aber ich bin auch erst seit zwei Jahren von zu Hause weg. Und da wo ich her komme, kennt man nur die Namen der wirklich berühmten Piraten.“ Sie schüttelte bedauernd den Kopf. „Wer sind die beiden? Eure Eltern? Oder eure Geschwister?


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