Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.


Kapitel 3 - Freiheit oder Tod
Crewmitglied der Sphinx
für Gold gesucht
dabei seit Jan 2016
#10
Arg. Er hatte sich ziemlich den Kopf gestoßen, als diese Deppen seine Kiste hatten fallen lassen. Seitdem hockte er mit unbequem angezogenen Beinen, den Kopf nach vorne geneigt und nicht dazu in der Lage, sich wieder richtig aufzusetzen oder gar ein Körperteil auszustrecken. So sehr er auch dafür gewesen war mitzukommen, damit die beiden Mädchen mit Liam nicht komplett aufgeschmissen waren, sehnte er sich gerade in diesem Moment zurück auf die Sphinx, wo er einfach neben Greo sitzen und seinen Bären weiter schnitzen konnte.
Er war eindeutig sowohl zu groß, als auch zu alt für so ein Theater.

„Shanaya, Liam, Aspen? Die Luft ist rein.“, war gedämpft, kaum hörbar und wahrscheinlich nur dadurch zu verstehen, da die Wellen wenig bis kaum gegen das Holz schlugen. Erleichtert öffnete der Montrose die Augen, versuchte sich daran zu erinnern, wo das obere Brett seiner Kiste war. Zwar war das Hinfallen ziemlich schmerzhaft gewesen, aber zumindest musste er sich keine Sorgen darum machen, dass die Deppen weitere Kisten auf die Seine verladen hatten: Die spärlich zugenagelte Öffnung zeigte nämlich seitwärts. Während Aspen also versuchte sich umzudrehen um das Brett aufzuschieben, musste er wohl oder übel eingestehen, dass das Ganze nicht funktionierte. Entnervtes Seufzen folgte, das mit einem Schnüffeln beantwortet wurde. Eine Ratte…? Nein, der Pelzkragen. Um Sineca von dem losen Brett fortzulocken, kratzt er über das Holz neben seinem Kopf, bevor er mit den Beinen so vorsichtig wie möglich das Brett von der restlichen Kiste löste und zum aller ersten Mal seit Stunden wieder etwas Licht erkennen konnte. Ein dumpfes Poltern verriet, dass er es endlich geschafft hatte, bevor der viel zu große Mann sich aus der Kiste pellte und erst einmal die Glieder strecken musste, um überhaupt aufstehen zu können. Er kam sich tatsächlich vor wie ein alter Mann und es dauerte einen Moment, bevor er sich über die ungewohnte Kleidung streichen und den Ursprung der beiden schwachen Lichter finden konnte. Zu jeder Seite des riesigen Schiffbauchs schien eine Laterne (oder mehrere?) aufgebaut und Aspen vermutete, dass er fast genau in der Mitte stehen musste. Da Sineca bei ihm war und das Kistenholz nicht abbekommen hatte, durften die anderen nicht weit sein – dennoch sah er sie nicht, hörte allerdings ihre Stimmen aus der einen Richtung, in die er sich zuerst fast blind, später mit immer besserer Sicht durchkämpfte. Leider vernahm er dabei nicht nur seine eigenen, sondern auch dumpfe Schritte über ihm, die nichts Gutes verheißen konnten.

Während er in Richtung Licht und Stimmen lief, zog er sich das Band aus den Haaren, um den tiefen Knoten zu erneuern und zu richten. Den schmerzenden Rücken musste er mehrmals durchstrecken.

„Hoffen wir, dass die Personen über uns bereits genug Rum intus haben, um uns nicht groß zu beachten.“, murmelte er zur Begrüßung, die letzte Kiste mitten im Weg umrundend.

Sie hatten es wirklich alle geschafft. Das war… eine Glanzleistung, auch wenn der schwierige Teil ihres Plans wohl erst noch bevor stand. Prüfend besah er sich die Drei, als wolle er feststellen, dass niemand bisher zu Schaden gekommen war, bevor er sich zähneknirschend über den Bartansatz strich – halt, wo war der Bart? Irgendwo im Hafenwasser, wo er den Rasiereimer ausgeschüttet hatte, als der Plan sich zu verkleiden feststand. Schade.

„Auf der anderen Seite brannte ebenfalls ein Licht, wahrscheinlich kommen wir auch dort hinauf. Hier“, zur Veranschaulichung nickte er zur Decke, „waren gerade Schritte zu hören.“


(Morgenwinds Frachtraum - Liam, Tally, Shanny)
Zitieren


Nachrichten in diesem Thema
Kapitel 3 - Freiheit oder Tod - von Weltenwind - 04.02.2017, 01:14
RE: Kapitel 3 - Freiheit oder Tod - von Greo - 05.02.2017, 17:41
RE: Kapitel 3 - Freiheit oder Tod - von Samuel Zaedyn - 06.02.2017, 16:14
RE: Kapitel 3 - Freiheit oder Tod - von Aspen Montrose † - 10.02.2017, 00:01
RE: Kapitel 3 - Freiheit oder Tod - von Samuel Zaedyn - 25.02.2017, 15:45
RE: Kapitel 3 - Freiheit oder Tod - von Samuel Zaedyn - 23.03.2017, 19:33
RE: Kapitel 3 - Freiheit oder Tod - von Samuel Zaedyn - 14.04.2017, 10:46
RE: Kapitel 3 - Freiheit oder Tod - von Samuel Zaedyn - 24.04.2017, 09:55
RE: Kapitel 3 - Freiheit oder Tod - von Samuel Zaedyn - 02.05.2017, 13:50
RE: Kapitel 3 - Freiheit oder Tod - von Greo - 13.05.2017, 13:12
RE: Kapitel 3 - Freiheit oder Tod - von Greo - 19.05.2017, 16:11
RE: Kapitel 3 - Freiheit oder Tod - von Greo - 26.05.2017, 16:26
RE: Kapitel 3 - Freiheit oder Tod - von Greo - 30.07.2017, 14:21
RE: Kapitel 3 - Freiheit oder Tod - von Greo - 28.09.2017, 20:37

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 3 Gast/Gäste