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It's like a shadow we can't see
Crewmitglied der Sphinx
für 60 Gold gesucht
dabei seit Nov 2015
#5
Talin nickte geistesabwesend, lächelte aber immer noch bei dem Gedanken wie die Sphinx – gänzlich repariert – über die Wellen flog. Allein Shanayas Worte ließen diese Gedanken in ihr lebendig werden und sie genoss sie. Zumindest so lange, bis Shanaya wieder sprach. Fragend sah die Blonde die andere an, bevor sie leicht überrascht die Augenbrauen in die Höhe zog. Klang sie wirklich bedrückt? Kurz überlegte sie, sah auf das Meer hinaus, während sie ihr Gespräch mit Shanaya Revue passierten ließ. Als ihr einfiel, weshalb sie wohl so klingen mochte, schüttelte sie leicht den Kopf, während sie darüber nachdachte, sich der anderen mitzuteilen oder nicht. Schließlich stieß sie ein leises Seufzen aus. „Um ehrlich zu sein...ich hänge noch mit meinen Gedanken in meiner Kindheit fest. Nicht bei meinen Eltern oder der Insel oder irgendetwas davon. Es ist eher...hm...etwas was ich verloren habe und wo ich mir nicht sicher sein kann, dass ich es jemals wieder bekomme. Das macht mich traurig und sehr wehmütig.“ Sie lächelte leicht, auch wenn es nicht ganz ihre Augen erreichte. „Es nimmt mir nicht die Aufregung bei dem Gedanken durch alle Welten zu fahren, aber es hinterlässt einen Nachgeschmack, der mich denken lässt ‚Was wäre, wenn...?‘, verstehst du?“

Shanaya war sich nicht sicher, was sie erwarten sollte. Auf der einen Seite konnte sie sich gut vorstellen, dass Talin abwinken würde, sich raus redete. Und die Blonde selbst schien sich nicht ganz sicher zu sein, schüttelte zuerst den Kopf und mit ihrem Seufzen rechnete die Schwarzhaarige genau damit – dass sie keine wirkliche Antwort bekommen würde. Es wäre für sie in Ordnung gewesen, auch wenn sie gern gewusst hätte, was ihre Freundin bedrückte. Nach wie vor war das für sie ein ebenso verwirrendes, unbekanntes Gefühl. Als die andere Frau dann doch zu einer Erklärung ansetzte, legte sich ein ruhiges Lächeln auf die Lippen der jungen Frau, sie lauschte aufmerksam, bis sie geendet hatte. Bei ihren Worten hatte Shanaya einen kurzen Verdacht gehabt, der in ihrem Kopf jedoch nicht mit den weiteren Worten zusammen passte. Die Weise, wie Talin ihre Situation erklärt hatte, ließ Shanaya jedoch keine weiteren Vermutungen anstellen. Sie würde ihr schon sagen, worum es ging, wenn sie wollte. Die abschließende Frage ihres Gegenübers ließ Shanaya nicken, wenn auch mit einer leicht grüblerischen Miene. Sie schwieg einige Sekunden, grübelte. „Weißt du, was du tun müsstest, um es wieder zu bekommen?“ Eine simple Frage und trotzdem würde sie, wenn Talin darauf eine Antwort wusste, schon viel bringen. Sie wollte die Schultern etwas bewegen, zuckte bei dem Schmerz jedoch leicht zusammen und ließ es bleiben. Ihr lagen noch andere Fragen auf der Zunge, sie beließ es jedoch erst einmal dabei, viele davon würden auf die Antwort der Blonden aufbauen.

Aus dem Augenwinkel sah sie zu Shanaya, nahm sie aber nur zum Teil wahr. Der andere Teil war immer noch gefangen in der Vergangenheit in den Gedanken an all das, was hätte sein können, wenn es diese eine letzte Fahrt nicht gegeben hätte. An all das, was sie vielleicht niemals geworden wäre. Hm... Shanayas Frage lenkte sie ab und Talin stieß ein freudloses Lachen aus, sah die Dunkelhaarige dabei aber beruhigend an. Das andere Mädchen sollte nicht denken, dass es an ihr lag, dass diese Frage alles andere als leicht war. „Die Zeit zurückdrehen, nehme ich an?“ Ihr Blick fiel auf das Schiff, auf das Meer und sie schüttelte den Kopf. „Aber das könnte ich jetzt nicht mehr. Ich liebe dieses Schiff und wenn ich die Zeit zurückdrehen würde, hätte ich es dann noch? Außerdem mag ich mich selbst ziemlich gern so wie ich jetzt bin.“ Sie zuckte mit den Schultern, als würde sie dem Rest der Welt sagen, er solle etwas gegen ihr Ego tun. Doch schließlich stieß sie ein Seufzen aus. „Ich weiß nicht, was ich tun könnte, um es zurückzubekommen. Ich habe...ich kann nicht sagen, dass ich schon viel ausprobiert habe, aber nichts, was ich bis jetzt getan habe, hat geholfen.“ Außer das sie und Lucien im Moment wieder auf Eierschalen herum zu tanzen schienen. „Wenn du dich jemals so gefühlt hast, dann wäre ich für einen Tipp dankbar.“

Ruhig betrachtete Shanaya ihre Freundin, stieß bei dem freudlosen Lachen der Blonden ein tonloses Seufzen aus. Die Zeit zurück drehen klang nicht unbedingt nach einem vielversprechenden Unternehmen. Aber noch antwortete Shanaya nicht, wartete in aller Ruhe die nächsten Worte der anderen Frau ab. Als ihr Gegenüber schließlich geendet hatte, fuhr Shanaya sich nachdenklich mit der gesunden Hand durch die schwarzen Haare, gab ein leises, grüblerisches Brummen von sich. Sie… hatte sich nie so gefühlt. Sie war froh, alles aus ihrer Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben. Ein für alle Mal. „Hmm… und… du meinst nicht, dass du es… los lassen könntest? Nicht… komplett, aber so, dass es für dich ein wenig angenehmer ist, mit ein wenig Distanz?“ Manchmal half es ja. „Das klingt wahrscheinlich einfacher als es ist…“ Sie schmunzelte etwas schräg, wog den Kopf dabei zur Seite. „Aber vielleicht würde dir das ganz gut tun?“

Talin blinzelte einige Male und versuchte die Verunsicherung, die bei Shanayas Worten in ihr aufkam, zu unterdrücken. Loslassen? Distanzieren? Das waren Worte, die die Blonde nicht hören wollte – nicht von dem Mädchen, dass sie als Freundin betrachtete. Bei ihren eigenen Gedanken stieß sie einen frustrierten Seufzer aus. Es war wirklich nervig, dass sie die Dunkelhaarige immer wieder mit Sara verglich, wobei die beiden Mädchen nichts gemein hatten. Noch viel weniger die Absicht, Talin von Lucien zu trennen. Nochmals seufzte die Blonde und strich gedankenverloren über die feine Narbe auf ihrer linken Hand, bevor ein kleines Lächeln um ihre Lippen spielte. „Ich verstehe, was du sagen willst, aber das kann ich nicht. Ich bin an dieses eine Versprechen gebunden. Für immer, wenn du so willst.“ Sie hob den Blick, hatte nicht einmal bemerkt, ihn gesenkt zu haben, und sah Shanaya nachdenklich an. „Ich habe mich von dem Traumbild, von meinem Wunsch, wie es sein sollte, schon vor einiger Zeit getrennt, aber ich kann es nicht gänzlich loslassen...“ Sie fuhr sich durch die Haare und lachte auf. „Es tut mir leid, dass ich so in Rätseln spreche. Lass mich dir eine andere Frage stellen, ja? Wie werde ich Wut los? Ich weiß etwas, etwas, was ich nicht ändern kann, weil es schon geschehen ist, und ich spüre so einen unbändigen Hass in mir, aber ich kann nichts tun. Was fällt dir dazu ein?“

Shanaya, noch immer nicht ganz sicher, worum genau es ging, betrachtete die Regungen der blonden Frau. Sie war wirklich niemand, der einen starken Helferkomplex hatte… eher das Gegenteil. Aber dieses ganze Thema hatte ihre Freundin bedrückt… und Shanaya hätte lügen müssen, hätte sie behauptet, ihr diese Last nicht nehmen zu wollen. Talin antwortete und Shanaya nickte verstehend. „Gut, das sehe ich ein. Dann solltest du es definitiv nicht los lassen.“ Versprechen waren der jungen Frau heilig, sie war die Letzte, die nicht verstanden hätte, dass man sich daran halten wollte. Egal, was kam. Einen Moment schwieg sie, fuhr sich nun mit der Hand über das Gesicht. „Und wenn du dein Traumbild etwas… formst? Wenn du es nicht so zurück bekommst, wie du es gern hättest… wenn du es etwas anpasst? Abstriche machst? Vielleicht würdest du damit glücklicher werden?“ Das klang alles so einfach, aber Shanaya selbst hatte sich damit nie auseinander setzen müssen. Es war also leicht, Reden zu schwingen. Das ‚in Rätseln sprechen‘ tat Shanaya mit einer amüsierten Miene ab, sie war von den Geschwistern nichts anderes gewohnt, irgendwie. Die nächste Frage der Blonden ließ Shanaya überrascht blinzeln. Wie sie Hass und Wut los wurde? Wenn sie dafür ein Universalmittel hätte, würde ihr Bruder längst nicht mehr leben. Mit grüblerischen Zügen auf den Gesicht schnalzte die Schwarzhaarige leise mit der Zunge. „Ich würde dir anbieten, jedes Mal, wenn du so wütend bist, dass du es an mir auslässt. Also… nicht direkt, aber vielleicht helfen dir ein paar kleine Kämpfe? So lang, bis wir das Gefühl haben, dass wir keinen Degen mehr halten können? Mit dramatischem Geschrei… vielleicht kannst du so Wut ablassen?“ Shanaya lächelte, deutete auf ihre Schulter. „Aber vielleicht warten wir damit, bis ich mich wieder einigermaßen wehren kann.“

Ihre Gedanken schwirrten um Shanayas Worte, wie Fliegen um Aas. Der Vergleich mochte eklig sein, aber es traf doch ziemlich ins Schwarze. Sie sagte nichts zu Shanayas Vorschlägen, war viel zu gespannt darauf, wie ihr die Schwarzhaarige bei ihrer anderen Frage helfen würde, aber in ihrem Kopf arbeitete es. Es stimmte schon. Sie hatte den Traum von damals, nicht geändert, sondern ihn immer weiter verfolgt. Aber jetzt, so wie alles, was geschehen war, Lucien und sie verändert hatte, müsste sie vielleicht auch den Traum und das Versprechen von damals anpassen, oder nicht? Innerlich verdrehte sie die Augen und unterdrückte das Bedürfnis, sich die Haare zu raufen. Wenn Lucien doch nur mit ihr reden würde, statt ihr auszuweichen. So ein verdammter Sturkopf aber auch.
Shanayas nächste Worte brachten Talin schließlich wieder zurück aufs Schiff und auch zum Lachen. Belustigt schüttelte die Blonde den Kopf und musterte ihre Freundin. „Wir sollen uns also prügeln, bis ich nicht mehr wütend oder hasserfüllt bin? Oh, meine Liebe, dann würdest du vermutlich schnell wieder einen Arm in der Schlinge haben.“ Sie lachte und fuhr sich noch einmal mit den Händen durch die Haare. Das leichte Ziepen und Kratzen auf ihrer Kopfhaut beruhigte sie etwas. „Ich bin wütend, weil ich es nicht verhindern konnte und hasserfüllt, weil etwas zerbrochen wurde, was sich nicht mehr zusammensetzen lässt. Ich glaube nicht, dass es mir hilft auf dich einzuschlagen.“ Sie seufzte. „Ich wünschte ich könnte es verständlicher ausdrücken, aber es ist nicht meine Geschichte, weshalb ich es nicht erzählen kann, aber es macht mich so schrecklich unruhig. Vielleicht komme ich doch auf das Prügeln zurück. Hast du auch so etwas? Etwas, aus deiner Vergangenheit, was dich so schrecklich wütend macht?“


Talin schwieg auf die ersten Worte der Schwarzhaarigen hin – was für sie vollkommen in Ordnung war. Sie hackte nicht weiter nach, bestand nicht auf eine Antwort. Es fiel Talin so schon schwer genug. Und trotzdem… Shanaya goss diesen Moment, diese Vertrautheit zwischen den Beiden. Sie nahm nicht persönlich, dass die Blonde nicht alles genau erklärte, manches wollte man vielleicht einfach nicht vor anderen offenbaren. Da ging es ihr nicht anders.
„Dann… nehme ich das Angebot vielleicht zurück? Ich möchte nicht dauerhaft zusehen, wie jemand anderes an meinem Steuer steht!“ Die Schwarzhaarige blickte ein wenig bedröppelt drein, lächelte dann aber mit diesem kurzen Scherz wieder. Talin fuhr sich wieder durch die Haare, sprach dann weiter und noch einmal nickte Shanaya, auch wenn ihr keine wirkliche Lösung dafür einfallen wollte. „Ich stehe jederzeit zur Verfügung, wenn du Dampf ablassen willst.“ Sie meinte ihre Worte ernst, selbst wenn diese Lösung vielleicht nur für den Moment helfen würde. „Nicht direkt… also… so geht es, aber wenn ich meinem Bruder gegenüber stehe…“ Sie ließ den Rest des Satzes offen, warf Talin einen vielsagenden Blick zu. „Und ich denke, wenn ich meinem Vater gegenüber stehe, wird es nicht groß anders sein. Nur, dass ich das alles da schon immer besser unter Kontrolle hatte.“


Sie hoffte darauf, dass Shanayas Antwort sie vielleicht etwas ablenkte, von diesem Wirrwarr, in welches sich ihre Gedankenwelt zu verwirren drohte. Ein wenig half der Scherz der Dunkelhaarigen, weshalb sich auf Talins Lippen ein Lächeln schlich. Es blieb auch noch bei den nächsten Worten der Dunkelhaarigen, auch wenn es etwas trauriger war. „Ich vergesse manchmal, dass nicht jeder seinen Bruder so sehr liebt, wie ich. Aber das mit deinem Vater kann ich wohl verstehen.“ Ja, jeder hatte so seine Geschichte, sei es mit der Familie oder anderen Leuten. Niemand auf diesem Schiff konnte wohl von einer Vergangenheit sprechen, die durch und durch glücklich war. Außer vielleicht Liam, den nichts zu bekümmern schien. „Ich gebe dein Angebot an dieser Stelle zurück. Wenn du kämpfen willst oder darüber reden, weshalb du sie so sehr hasst und dich nicht mehr unter Kontrolle halten willst, ich bin hier. Die ganze Zeit. Ich schwöre, dass ich dich auch nicht so sehr verprügle, damit du weiterhin am Steuer stehen kannst.“ Sie zwinkerte Shanaya verschwörerisch zu.

Mit Talins Lächeln wurde auch Shanayas Miene ein wenig wärmer, selbst wenn sie über die zwei Menschen sprach, die sehr mehr hasste als alles andere in allen Welten. Sie lachte leise über die Worte der Blonden, strich sich dann eine Strähne aus den Augen und schnaufte leise. „Bláyron und Lucien haben auch… eigentlich gar nichts gemeinsam. Du kannst dich also glücklich schätzen, solch einen Bruder zu haben.“ Man konnte die beiden wirklich in keinster Weise vergleichen, was ja nur für den Dunkelhaarigen sprach. Sie fragte nicht direkt nach, wie die Beziehung der Blonden zu ihrem Vater war, sie glaubet genug aus ihren Worten heraus zu hören. „Und irgendwie hat ein Großteil derer, die ich kenne, ein Problem mit ihrem Vater. Gehört wohl irgendwie dazu.“ Das Angebot, das die Blonde zurück gab, nahm Shanaya mit einem dankbaren Lächeln und einem Nicken entgegen, verzog dann aber mit gespielter Theatralik die Miene. „Das wäre sehr großzügig, mit blauen Flecken kann ich leben, aber… wenn ich noch länger so eingeschränkt bin, schmeißen mich die beiden Captains dieses Schiffs ganz sicher bald auf offenem Meer über Bord.“ Ihre Stimme wurde ein wenig leiser, beinahe verschwörerisch.

„Glaub mir, dass tu ich auch.“ Sie sagte die Worte nur leise, mehr zu sich selbst, als wirklich zu der Dunkelhaarigen. Sie schätzte sich wirklich mehr als glücklich, dass sie Lucien als ihren Bruder hatte. Nur das auch er es war, der ihr Kopfzerbrechen bereitete. Wäre die Beziehung zwischen ihnen beiden nicht so innig, hätten sie sich als Kinder nicht so zusammenraufen müssen, um gegen alle anderen zu bestehen, dann würde sie seine Probleme vielleicht nicht so sehr an sich heran lassen. Ach, wem machte sie sich eigentlich etwas vor? Luciens Probleme beschäftigten sie immer. Egal, ob sie nun so aufgewachsen wären, wie sie waren.
Talin schob die Gedanken wieder von sich und lachte bei Shanayas Worten über Väter. „Ich hätte auch noch eine problematische Beziehung zu seiner Mutter im Angebot. Können all deine Freunde und Bekannten auch da mit halten?“ Es war nur eine rhetorische Frage, denn schnell schlug ihre nachdenkliche Stimmung, wieder in eine verspielte um. Sie beugte sich etwas vor und sagte mit bestem Bühnenflüsterton: „Ich gebe dir recht. Die zwei Captains nehmen nur ungern nutzlose Streuner mit, also ist es schon besser, du machst dich nützlich, sondern wirst du auf einer einsamen Insel zurückgelassen.“ Belustigt schüttelte sie den Kopf.


Talin sprach die Worte nur leise aus, sodass Shanaya nur kurz eine Augenbraue hob, jedoch nicht weiter darauf einging. Aber das Thema Brüder stand für sich – und für Shanaya war das alles andere als angenehm. Sie musste schon nach dieser kurzen Witzelei schwer schlucken, was jedoch nach einigen Momenten wieder verflog.
„Eine gute Frage – ich kann nur mit einer schwächlichen Mutter dienen, die sich nie für mich, sondern nur für meine Wirkung auf Andere interessiert hat.“ Noch einmal zuckte Shanaya mit der gesunden Schulter, lachte dann, als Talin auf ihre kleine Verschwörung aufsprang. „Ich sehe sie schon vor mir, wie sie mich von Bord schmeißen und finster grinsend an der Reling stehen. Wir sollten also nicht zu laut reden, sonst hören sie uns noch...“ Damit klopfte sie ihrer Freundin mit einem freundschaftlichen Klaps auf die Schulter und lächelte ihr warm entgegen.
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RE: It's like a shadow we can't see - von Shanaya Árashi - 03.06.2022, 21:01

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