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This mark you’ve made on me can’t be erased
Crewmitglied der Sphinx
für 0 Gold gesucht
dabei seit Nov 2015
#4
Sie zuckte nicht zurück, auch wenn er die Anspannung in ihren Schultern bemerkte, noch während er sich ihr näherte. Doch als seine Finger ihre Haut streiften, schien sie ihn zu erkennen und hob, nur Herzschläge später, den Blick zu ihm. Lucien hielt für einen Moment den Atem an, hätte sich dem nicht entziehen können, selbst wenn er es gewollt hätte.
In ihren Augen stand ein Ausdruck von Verwirrung. Er meinte sogar, Angst darin zu erkennen. Und über ihre Wangen zog sich eine feuchte Spur aus Tränen, die einfach nicht versiegten. Doch ihre Iris war so klar und hellblau wie der Himmel an einem strahlenden Sommertag. Wie konnte sie nur so verletzt und zugleich so schön sein?
Seine Hand legte sich sanft an ihre Wange und zugleich lehnte Shanaya sich ihm entgegen, brachte ihn beinahe aus dem Gleichgewicht. Ganz intuitiv verlagerte er seinen Schwerpunkt nach vorn, sackte mit einem Knie auf den Boden, sodass er nun halb hockte und halb kniete, um sie beide halten zu können, während er sie in seine Arme schloss. Sie zitterte, brachte ein paar leise, brüchige Worte heraus, die er kaum verstand. Erst mit dem nächsten Satz wurde ihm ihre Bedeutung gänzlich bewusst und ließ Lucien unwillkürlich die Stirn runzeln.
Er darf dich hier nicht sehen? Er? Der erste, an den er dachte, war Mardoc. Aber das ergab keinen Sinn. Shanaya wusste durchaus, wie wenig er eine Begegnung mit diesem Mann fürchtete. Eher sehnte er sie herbei – auch das musste ihr bewusst sein. Beide Männer waren sich durchaus ebenbürtig. Erst recht jetzt, da er mehr und mehr zu alter Kraft zurück fand.

Wer, Shanaya? Wen meinst du mit 'er'? Hier ist niemand, außer uns.

Seine Stimme blieb nach wie vor unendlich sanft. Jeder Gedanke richtete sich auf die junge Frau und das, was ihr passiert war. Doch ein kleiner Teil seiner Aufmerksamkeit lauschte auf Schritte, wagte einen kurzen Blick nach links oder rechts, ob jemand die beiden Gestalten in der Seitengasse beobachtete. Nichts.
Mit einer beruhigenden Geste strich er ihr eine kohlrabendschwarze Strähne hinter das Ohr, zog sie noch ein Stück näher an sich, bevor er das Gesicht sacht in ihr Haar lehnte.

Du weißt, dass ich nicht gehen werde.
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RE: This mark you’ve made on me can’t be erased - von Lucien Dravean - 27.03.2020, 19:40

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