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		<title><![CDATA[Inselwelten - Herzogtum Tarlenn]]></title>
		<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/</link>
		<description><![CDATA[Inselwelten - https://inselwelten.crux-mundi.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 17:52:04 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Die Inseln - Calbota, Kitar, Rhofala & Dirial]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1178</link>
			<pubDate>Sat, 28 Jan 2023 11:57:32 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=1">Weltenwind</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1178</guid>
			<description><![CDATA[<ul><b>Verwandte Themen</b><br />
» <a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=478">Herzogtum Piréaux - Inseln</a></ul>
<blockquote>
<center><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/tarlenn/herzogtumtarlenn.png"></center><br />
<br />
<center><table style="width:80%;" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="width:33%;"><div class="h1big"></div></td><td style="width:33%;"><div class="h1bigtitle">Klima & Vegetation</div></td><td style="width:33%;"><div class="h1big"></div></td></tr></table></center><br />
So mild, wie das Klima im Herzogtum des Erzfeindes Piréuax ist, so warm und immerfeucht ist es dagegen im Herzogtum Tarlenn. Die Inseln im Osten Asanus zählen zu den wärmsten der Ersten Welt. Heißer ist es lediglich im tiefen Süden des Nachbarherzogtums Brancion, wo die Temperaturen nicht selten das gesamte Jahr gleichbleibend hoch sind.<br />
Auch die südlichen Inseln des Herzogtums Tarlenn warten mit bis zu 9 Monaten starker Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit auf. Nach Norden hin wird das Klima nur geringfügig aber doch spürbar milder. Während die Temperaturen auf Kitar und Dirial in den warmen Monaten bei etwa 35°C liegen, bewegen sie sich auf der Hauptinsel Calbota zumindest um etwa 32°C im Durchschnitt. <br />
<br />
Die Vegetation des Herzogtums besteht aus überwiegend regenliebenden Pflanzen. Die Wälder sind dicht überwuchert von Farnen, Lianen und Orchideen in allen Farben. Überhaupt zählt die Landschaft der vier Inseln zu den tier- und pflanzenreichsten Gegenden der Ersten Welt. Die meisten chylainischen Wissenschaftler sind sich dahingehend einig, dass über 85% der hiesigen Flora und Fauna noch nicht einmal entdeckt, geschweige denn bestimmt werden konnte. Lediglich vergleichbar edle Hölzer, wie es sie im Süden des Herzogtums Brancion gibt, sucht man hier vergebens. <br />
<br />
<br />
<center><table style="width:80%;" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="width:33%;"><div class="h1big"></div></td><td style="width:33%;"><div class="h1bigtitle">Wirtschaft</div></td><td style="width:33%;"><div class="h1big"></div></td></tr></table></center><br />
Sein Haupteinkommen erwirtschaftet das Herzogtum unzweifelhaft durch die Piraterie. Selbstverständlich nicht offiziell, doch es gilt als offenes Geheimnis. Die meisten Handelsgüter stammen aus zweifelhafter Quelle und gehören auffällig häufig zu den Hauptexportprodukten der Piréaux.<br />
Darüber hinaus besitzen die Tarlenn ein starkes Monopol auf Tabak, der als Luxusgut in der gesamten Ersten Welt gehandelt und auch in die Dritte Welt verschifft wird. Auch Baumwolle gedeiht dank hoher Luftfeuchtigkeit auf den vier Inseln besonders gut, wird dabei aber überwiegend im Süden angebaut. Auf den beiden flächenmäßig größten Inseln, Calbota und Kitar, hat sich hingegen die Viehwirtschaft etabliert. Von hier aus deckt das Herzogtum Tarlenn einen Großteil des Bedarfs an Rind und Leder weltweit. <br />
<br />
Die Bewohner des Herzogtums gelten als ausgesprochen aufgeschlossen und gastfreundlich. Nicht zuletzt deshalb, aber vor allem dank ihrer gehobenen Etablissements für sinnliche Freuden sind die vier Inseln gern besuchte Ziele. Auch hier hat die Familie Tarlenn einen recht einträglichen Wirtschaftszweig erschlossen.<br />
<br />
<br />
<table border="0" align="right" width="350"><tr><td><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/tarlenn/calbota.png"></td></tr></table>
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<div class="h2">Calbota</div><font size="1">[Bedeutung: -]<br>Hauptsitz der Familie Tarlenn</font></center><br />
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<center>Diese Insel wurde bisher von niemandem aus der Crew der Sphinx ausgekundschaftet und kartographiert.</center><br />
<center><font size="1">[Heimatinsel von: Ceallagh Hayes, Soula Veniel]</font></center><br />
<br />
<br />
<br />
<div class="h2">Kitar</div><font size="1">[Bedeutung: Mond]<br><br><b>Fläche:</b> 753 km2<br />
<b>Bevölkerung:</b> 3.915 - 5,2/km2</font><br><br></center><br />
Kitar ist eine kleine Insel im Herrschaftsgebiet der Tarlenns. Auf der einen Seite wird Viehzucht und Landwirtschaft betrieben und auf der anderen Seite befindet sich eine kleine, sehr überschaubare Hafenstadt, die von Handel und Besuchern lebt. Diese Stadt nennen die Einheimischen Corba. In ihr treffen die verschiedensten Menschen zusammen: <table border="0"  cellpadding="5" align="left" width="174"><tr><td><center><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/brancion/kitarhafen.png"></center></td></tr></table>Die, die dir das Geld aus der Tasche ziehen und die, die es mit sich geschehen lassen. Das Stadtbild ist geprägt von Gegensätzlichkeiten. Je weiter man vom Hafen selbst fortkommt, desto ordentlicher sehen die Gebäude aus. Hier finden sich die Wohnhäuser, Pensionen und Hotels für die Menschen, die hier Urlaub machen wollen. <br />
Zwei Gründe führen jedes Jahr zahllose Besucher nach Kitar. Zum Einen die einzige Sehenswürdigkeit der Insel – zu der aber später mehr. Denn der Hauptgrund ist allein das schäbig aussehende Hafenviertel der Stadt, das Unterhaltungsviertel schlechthin. <br />
Kommt man von einer der kleineren Insel aus dem Südosten, so begegnet einem auf Kitar so etwas ähnliches wie eine Großstadt. In dieser findet sich so ziemlich alles, was das Herz begehrt: Huren, Sänger, Waren, sowohl Lebensmittel als auch Gegenstände für den alltäglichen Gebrauch und auch ein klein wenig Magie. Aber nicht nur die kleinen Leute läd das Hafenviertel zu Vergnügen und Vergessen ein. Auch die Reichen kommen nach Kitar um in den Spielhallen der Tarlenns ihr Glück zu versuchen und um ihr Gold zu verlieren. Durch Glücksspiel und durch Freudenmädchen. <br />
Jeder in Corba arbeitet für das Unterhaltungsviertel und das wiederum untersteht der Aufsicht der Tarlenn-Familie. Das heißt, alles Gold, jedes schmutzige Geheimnis, das in den Spielhallen und den Freudenhäusern gelassen wird, findet seinen Weg zu den Tarlenns. <br />
<table border="0"  cellpadding="5" align="right" width="174"><tr><td><center><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/brancion/kitargrotte.png"></center></td></tr></table>Aber nun zu der bereits erwähnten Sehenswürdigkeit. Kitar bedeutet 'Mond'. Ein Name, der laut ihrer Bewohnern auf die Form der Insel und auf die einzig wahre Sehenswürdigkeit des Eilands anspielt. Was die Form angeht, so scheiden sich die Geister. Aber die 'Sensation', wie sie oft angepriesen wird (eigentlich nur ein gewöhnliches Naturereignis) ist einen Besuch verliebter Pärchen oder einsamer Herzen wert. In der Mitte der Insel befindet sich eine kleine Grotte, die mit Booten oder auch schwimmend besucht werden kann. Durch ein natürliches Loch im oberen Teil des Felsens scheint der Vollmond zu einem bestimmten Zeitpunkt direkt auf das Wasser. Kitschig, aber wunderschön.<br />
<br />
<center><table border="0"><tr><td><center><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/brancion/kitarland.png"><br><font face="Tahoma" size="1">- Ackerland um Calbo -</font></center></td><td><center><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/brancion/kitarwald.png"><br><font face="Tahoma" size="1">- Wälder auf Kitar -</font></center></td><td><center><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/brancion/kitarhöhlen.png"><br><font face="Tahoma" size="1">- Höhlenlandschaft Kitars -</font></center></td></tr></table></center><br />
<br />
<center><table border="0"><tr><td width="400" colspan="2" class="tabkopf">Theoretische Daten</td></tr>
<tr><td width="250" class="tabA">Nord - Süd - Achse</td><td width="150" class="tabB">ca 16 km</td></tr>
<tr><td class="tabA">Ost - West - Achse</td><td class="tabB">ca 15 km</td></tr>
<tr><td class="tabA">Küstenlinie</td><td class="tabB">ca 97 km</td></tr>
<tr><td class="tabA">benötigte Zeit von Nord nach Süd<center>zu Schiff<br>zu Pferd<br>zu Fuß</center></td><td class="tabB"><br>1/2 Tag<br>1/2 Tag<br>1 Tag</td></tr>
<tr><td class="tabA">benötigte Zeit von Ost nach West<center>zu Schiff<br>zu Pferd<br>zu Fuß</center></td><td class="tabB"><br>1/2 Tag<br>1/2 Tag<br>1 Tag</td></tr></table></center><br />
<div align="right"><font size="1">[ausgekundschaftet von: Talin Dravean]</font></div>
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<table border="0" align="right" width="350"><tr><td><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/tarlenn/rhofala.png"></td></tr></table>
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<div class="h2">Rhofala</div><font size="1">[Bedeutung: -]</font></center><br />
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<center>Diese Insel wurde bisher von niemandem aus der Crew der Sphinx ausgekundschaftet und kartographiert.</center><br />
<center><font size="1">[Heimatinsel von: Rayon Enarchea]</font></center><br />
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<table border="0" align="right" width="350"><tr><td><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/tarlenn/dirial.png"></td></tr></table>
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<div class="h2">Dirial</div><font size="1">[Bedeutung: -]</font></center><br />
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<center>Diese Insel wurde bisher von niemandem aus der Crew der Sphinx ausgekundschaftet und kartographiert.</center><br />
<center><font size="1">[Heimatinsel von: Trevor Scovell, Gregory Scovell]</font></center><br />
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<font size="1"><b>Bildquellen Kitar</b><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hafenstadt</span> - <a href="https://pixabay.com/de/photos/see-geb%c3%a4ude-h%c3%a4user-k%c3%bcste-ufer-6658656/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://pixabay.com/de/photos/see-geb%c3...r-6658656/</a><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Grotte</span> - <a href="https://www.flickr.com/photos/tallguyuk/3803852253/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.flickr.com/photos/tallguyuk/3803852253/</a><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Landwirtschaft</span> - <a href="https://pixabay.com/de/photos/haus-au%c3%9ferhalb-von-thai-feld-reis-2400964/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://pixabay.com/de/photos/haus-au%c3...s-2400964/</a><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wälder</span> - <a href="https://pixabay.com/de/photos/die-dschungel-von-chiapas-1865639/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://pixabay.com/de/photos/die-dschun...s-1865639/</a><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Höhle</span> - <a href="https://pixabay.com/de/photos/h%c3%b6hle-schlucht-kleiner-wasserfall-2841619/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://pixabay.com/de/photos/h%c3%b6hle...l-2841619/</a></ul></font>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul><b>Verwandte Themen</b><br />
» <a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=478">Herzogtum Piréaux - Inseln</a></ul>
<blockquote>
<center><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/tarlenn/herzogtumtarlenn.png"></center><br />
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<center><table style="width:80%;" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="width:33%;"><div class="h1big"></div></td><td style="width:33%;"><div class="h1bigtitle">Klima & Vegetation</div></td><td style="width:33%;"><div class="h1big"></div></td></tr></table></center><br />
So mild, wie das Klima im Herzogtum des Erzfeindes Piréuax ist, so warm und immerfeucht ist es dagegen im Herzogtum Tarlenn. Die Inseln im Osten Asanus zählen zu den wärmsten der Ersten Welt. Heißer ist es lediglich im tiefen Süden des Nachbarherzogtums Brancion, wo die Temperaturen nicht selten das gesamte Jahr gleichbleibend hoch sind.<br />
Auch die südlichen Inseln des Herzogtums Tarlenn warten mit bis zu 9 Monaten starker Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit auf. Nach Norden hin wird das Klima nur geringfügig aber doch spürbar milder. Während die Temperaturen auf Kitar und Dirial in den warmen Monaten bei etwa 35°C liegen, bewegen sie sich auf der Hauptinsel Calbota zumindest um etwa 32°C im Durchschnitt. <br />
<br />
Die Vegetation des Herzogtums besteht aus überwiegend regenliebenden Pflanzen. Die Wälder sind dicht überwuchert von Farnen, Lianen und Orchideen in allen Farben. Überhaupt zählt die Landschaft der vier Inseln zu den tier- und pflanzenreichsten Gegenden der Ersten Welt. Die meisten chylainischen Wissenschaftler sind sich dahingehend einig, dass über 85% der hiesigen Flora und Fauna noch nicht einmal entdeckt, geschweige denn bestimmt werden konnte. Lediglich vergleichbar edle Hölzer, wie es sie im Süden des Herzogtums Brancion gibt, sucht man hier vergebens. <br />
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<center><table style="width:80%;" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="width:33%;"><div class="h1big"></div></td><td style="width:33%;"><div class="h1bigtitle">Wirtschaft</div></td><td style="width:33%;"><div class="h1big"></div></td></tr></table></center><br />
Sein Haupteinkommen erwirtschaftet das Herzogtum unzweifelhaft durch die Piraterie. Selbstverständlich nicht offiziell, doch es gilt als offenes Geheimnis. Die meisten Handelsgüter stammen aus zweifelhafter Quelle und gehören auffällig häufig zu den Hauptexportprodukten der Piréaux.<br />
Darüber hinaus besitzen die Tarlenn ein starkes Monopol auf Tabak, der als Luxusgut in der gesamten Ersten Welt gehandelt und auch in die Dritte Welt verschifft wird. Auch Baumwolle gedeiht dank hoher Luftfeuchtigkeit auf den vier Inseln besonders gut, wird dabei aber überwiegend im Süden angebaut. Auf den beiden flächenmäßig größten Inseln, Calbota und Kitar, hat sich hingegen die Viehwirtschaft etabliert. Von hier aus deckt das Herzogtum Tarlenn einen Großteil des Bedarfs an Rind und Leder weltweit. <br />
<br />
Die Bewohner des Herzogtums gelten als ausgesprochen aufgeschlossen und gastfreundlich. Nicht zuletzt deshalb, aber vor allem dank ihrer gehobenen Etablissements für sinnliche Freuden sind die vier Inseln gern besuchte Ziele. Auch hier hat die Familie Tarlenn einen recht einträglichen Wirtschaftszweig erschlossen.<br />
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<table border="0" align="right" width="350"><tr><td><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/tarlenn/calbota.png"></td></tr></table>
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<div class="h2">Calbota</div><font size="1">[Bedeutung: -]<br>Hauptsitz der Familie Tarlenn</font></center><br />
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<center>Diese Insel wurde bisher von niemandem aus der Crew der Sphinx ausgekundschaftet und kartographiert.</center><br />
<center><font size="1">[Heimatinsel von: Ceallagh Hayes, Soula Veniel]</font></center><br />
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<div class="h2">Kitar</div><font size="1">[Bedeutung: Mond]<br><br><b>Fläche:</b> 753 km2<br />
<b>Bevölkerung:</b> 3.915 - 5,2/km2</font><br><br></center><br />
Kitar ist eine kleine Insel im Herrschaftsgebiet der Tarlenns. Auf der einen Seite wird Viehzucht und Landwirtschaft betrieben und auf der anderen Seite befindet sich eine kleine, sehr überschaubare Hafenstadt, die von Handel und Besuchern lebt. Diese Stadt nennen die Einheimischen Corba. In ihr treffen die verschiedensten Menschen zusammen: <table border="0"  cellpadding="5" align="left" width="174"><tr><td><center><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/brancion/kitarhafen.png"></center></td></tr></table>Die, die dir das Geld aus der Tasche ziehen und die, die es mit sich geschehen lassen. Das Stadtbild ist geprägt von Gegensätzlichkeiten. Je weiter man vom Hafen selbst fortkommt, desto ordentlicher sehen die Gebäude aus. Hier finden sich die Wohnhäuser, Pensionen und Hotels für die Menschen, die hier Urlaub machen wollen. <br />
Zwei Gründe führen jedes Jahr zahllose Besucher nach Kitar. Zum Einen die einzige Sehenswürdigkeit der Insel – zu der aber später mehr. Denn der Hauptgrund ist allein das schäbig aussehende Hafenviertel der Stadt, das Unterhaltungsviertel schlechthin. <br />
Kommt man von einer der kleineren Insel aus dem Südosten, so begegnet einem auf Kitar so etwas ähnliches wie eine Großstadt. In dieser findet sich so ziemlich alles, was das Herz begehrt: Huren, Sänger, Waren, sowohl Lebensmittel als auch Gegenstände für den alltäglichen Gebrauch und auch ein klein wenig Magie. Aber nicht nur die kleinen Leute läd das Hafenviertel zu Vergnügen und Vergessen ein. Auch die Reichen kommen nach Kitar um in den Spielhallen der Tarlenns ihr Glück zu versuchen und um ihr Gold zu verlieren. Durch Glücksspiel und durch Freudenmädchen. <br />
Jeder in Corba arbeitet für das Unterhaltungsviertel und das wiederum untersteht der Aufsicht der Tarlenn-Familie. Das heißt, alles Gold, jedes schmutzige Geheimnis, das in den Spielhallen und den Freudenhäusern gelassen wird, findet seinen Weg zu den Tarlenns. <br />
<table border="0"  cellpadding="5" align="right" width="174"><tr><td><center><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/brancion/kitargrotte.png"></center></td></tr></table>Aber nun zu der bereits erwähnten Sehenswürdigkeit. Kitar bedeutet 'Mond'. Ein Name, der laut ihrer Bewohnern auf die Form der Insel und auf die einzig wahre Sehenswürdigkeit des Eilands anspielt. Was die Form angeht, so scheiden sich die Geister. Aber die 'Sensation', wie sie oft angepriesen wird (eigentlich nur ein gewöhnliches Naturereignis) ist einen Besuch verliebter Pärchen oder einsamer Herzen wert. In der Mitte der Insel befindet sich eine kleine Grotte, die mit Booten oder auch schwimmend besucht werden kann. Durch ein natürliches Loch im oberen Teil des Felsens scheint der Vollmond zu einem bestimmten Zeitpunkt direkt auf das Wasser. Kitschig, aber wunderschön.<br />
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<center><table border="0"><tr><td><center><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/brancion/kitarland.png"><br><font face="Tahoma" size="1">- Ackerland um Calbo -</font></center></td><td><center><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/brancion/kitarwald.png"><br><font face="Tahoma" size="1">- Wälder auf Kitar -</font></center></td><td><center><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/brancion/kitarhöhlen.png"><br><font face="Tahoma" size="1">- Höhlenlandschaft Kitars -</font></center></td></tr></table></center><br />
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<center><table border="0"><tr><td width="400" colspan="2" class="tabkopf">Theoretische Daten</td></tr>
<tr><td width="250" class="tabA">Nord - Süd - Achse</td><td width="150" class="tabB">ca 16 km</td></tr>
<tr><td class="tabA">Ost - West - Achse</td><td class="tabB">ca 15 km</td></tr>
<tr><td class="tabA">Küstenlinie</td><td class="tabB">ca 97 km</td></tr>
<tr><td class="tabA">benötigte Zeit von Nord nach Süd<center>zu Schiff<br>zu Pferd<br>zu Fuß</center></td><td class="tabB"><br>1/2 Tag<br>1/2 Tag<br>1 Tag</td></tr>
<tr><td class="tabA">benötigte Zeit von Ost nach West<center>zu Schiff<br>zu Pferd<br>zu Fuß</center></td><td class="tabB"><br>1/2 Tag<br>1/2 Tag<br>1 Tag</td></tr></table></center><br />
<div align="right"><font size="1">[ausgekundschaftet von: Talin Dravean]</font></div>
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<table border="0" align="right" width="350"><tr><td><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/tarlenn/rhofala.png"></td></tr></table>
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<div class="h2">Rhofala</div><font size="1">[Bedeutung: -]</font></center><br />
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<center>Diese Insel wurde bisher von niemandem aus der Crew der Sphinx ausgekundschaftet und kartographiert.</center><br />
<center><font size="1">[Heimatinsel von: Rayon Enarchea]</font></center><br />
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<table border="0" align="right" width="350"><tr><td><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/tarlenn/dirial.png"></td></tr></table>
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<div class="h2">Dirial</div><font size="1">[Bedeutung: -]</font></center><br />
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<center>Diese Insel wurde bisher von niemandem aus der Crew der Sphinx ausgekundschaftet und kartographiert.</center><br />
<center><font size="1">[Heimatinsel von: Trevor Scovell, Gregory Scovell]</font></center><br />
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<font size="1"><b>Bildquellen Kitar</b><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hafenstadt</span> - <a href="https://pixabay.com/de/photos/see-geb%c3%a4ude-h%c3%a4user-k%c3%bcste-ufer-6658656/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://pixabay.com/de/photos/see-geb%c3...r-6658656/</a><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Grotte</span> - <a href="https://www.flickr.com/photos/tallguyuk/3803852253/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.flickr.com/photos/tallguyuk/3803852253/</a><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Landwirtschaft</span> - <a href="https://pixabay.com/de/photos/haus-au%c3%9ferhalb-von-thai-feld-reis-2400964/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://pixabay.com/de/photos/haus-au%c3...s-2400964/</a><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wälder</span> - <a href="https://pixabay.com/de/photos/die-dschungel-von-chiapas-1865639/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://pixabay.com/de/photos/die-dschun...s-1865639/</a><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Höhle</span> - <a href="https://pixabay.com/de/photos/h%c3%b6hle-schlucht-kleiner-wasserfall-2841619/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://pixabay.com/de/photos/h%c3%b6hle...l-2841619/</a></ul></font>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA["Tarlenn" - Register des Hohen Adels - #9]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1130</link>
			<pubDate>Tue, 31 May 2022 21:24:41 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=1">Weltenwind</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1130</guid>
			<description><![CDATA[<ul><b>Verwandte Themen</b><br />
» <a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1133">Register des Hohen Adels - #3 - Birlan</a><br />
» <a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1131">Register des Hohen Adels - #8 - Piréaux</a></ul>
<br />
<center><table background="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/backline.png" border="0" width="300" height="100"><tr><td><center><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Montez' rel='stylesheet' type='text/css'><font style="font-family: 'Montez', cursive; color: #4b4b4b; font-size: 25px; line-height:25px;"><font face="Tahoma" size="1">Register des Hohen Adels - Eintrag #9</font><br>Die Familie Tarlenn</span></font></center></td></tr></table>
<br />
<img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/tarlenn/reg_tarlenn.png"></center><div align="right"><font size="1">[aktualisierte Jubiläumsausgabe aus dem Jahr 1800]</font></div>
<blockquote>Diese Familie gewann erst vor einem Jahrhundert an Macht, als die Lóuvettes noch herrschten. Ihnen gehört die Inselgruppe ganz nahe der Hauptinsel Asanu im Südosten: Calbota, Kitar, Rhofala und Dirial. Obwohl sie mit der Herrschaft der zweiten königlichen Familie niemals einverstanden waren und böses Blut zwischen beiden Familien herrscht, schafften sie es, aus dem niederen Adel aufzusteigen. Angeblich lag das hauptsächlich an dem Vermögen, das Yarlena Tarlenn durch Glücksspiel angehäuft hatte. Auch die eigene Heimatinsel Calbota kam eher durch Glück als Verstand in ihren Besitz. Andere Anwärter auf dieses Eiland fielen seltsamen Vorkommnissen zum Opfer, sodass schließlich nur noch die Tarlenns die Inseln südöstlich der Hauptinsel bekommen konnten. Durch den dortigen Anbau von Tabak und Baumwolle, und der Versorgung der Hauptinsel mit eben jenen Gütern, hält die Familie ihre Macht. In der dritten königlichen Familie haben sie schließlich einen Verbündeten gegen ihren Blutfeind gefunden.<br />
<br />
Diese Familie ist weithin für ihre Undurchsichtigkeit bekannt. Keiner weiß, ob sie ihre Gegner einfach unschädlich machen, ob sie ihr Vermögen nicht vielleicht doch durch Piraterie verdienten oder sie einfach nur vom Glück geküsst wurden. Von der Familie ist aber bekannt, dass ihre Mitglieder gewisse Götter verehren und deren Kulte auch betreiben. Vielleicht werden sie also von diesen in ihren Unternehmungen unterstützt. Auf jeden Fall scheint ihr Einfluss nicht zu wanken.<br />
<br />
<br />
<center><table border="0"><tr><td width="400" colspan="2" class="tabkopf">Privater Eintrag des Chronisten</td></tr>
<tr><td width="100" class="tabA">Verbündete</td><td width="300" class="tabB">Marlyes, Karean</td></tr>
<tr><td width="100" class="tabA">Feinde</td><td width="300" class="tabB"> Piréaux (Todfeind), Louvette, Shilain</td></tr></table></center></blockquote>
<br />
<font size="1"><b>Bildquellen Register</b><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Buch</span> - <a href="https://pixabay.com/de/photos/buchen-bibel-text-literatur-2073022/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://pixabay.com/de/photos/buchen-bib...r-2073022/</a><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oberhaupt</span> - <a href="https://olddesignshop.com/2014/07/handsome-victorian-gentleman-free-clip-art/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://olddesignshop.com/2014/07/handso...-clip-art/</a></ul></font>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul><b>Verwandte Themen</b><br />
» <a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1133">Register des Hohen Adels - #3 - Birlan</a><br />
» <a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1131">Register des Hohen Adels - #8 - Piréaux</a></ul>
<br />
<center><table background="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/backline.png" border="0" width="300" height="100"><tr><td><center><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Montez' rel='stylesheet' type='text/css'><font style="font-family: 'Montez', cursive; color: #4b4b4b; font-size: 25px; line-height:25px;"><font face="Tahoma" size="1">Register des Hohen Adels - Eintrag #9</font><br>Die Familie Tarlenn</span></font></center></td></tr></table>
<br />
<img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/tarlenn/reg_tarlenn.png"></center><div align="right"><font size="1">[aktualisierte Jubiläumsausgabe aus dem Jahr 1800]</font></div>
<blockquote>Diese Familie gewann erst vor einem Jahrhundert an Macht, als die Lóuvettes noch herrschten. Ihnen gehört die Inselgruppe ganz nahe der Hauptinsel Asanu im Südosten: Calbota, Kitar, Rhofala und Dirial. Obwohl sie mit der Herrschaft der zweiten königlichen Familie niemals einverstanden waren und böses Blut zwischen beiden Familien herrscht, schafften sie es, aus dem niederen Adel aufzusteigen. Angeblich lag das hauptsächlich an dem Vermögen, das Yarlena Tarlenn durch Glücksspiel angehäuft hatte. Auch die eigene Heimatinsel Calbota kam eher durch Glück als Verstand in ihren Besitz. Andere Anwärter auf dieses Eiland fielen seltsamen Vorkommnissen zum Opfer, sodass schließlich nur noch die Tarlenns die Inseln südöstlich der Hauptinsel bekommen konnten. Durch den dortigen Anbau von Tabak und Baumwolle, und der Versorgung der Hauptinsel mit eben jenen Gütern, hält die Familie ihre Macht. In der dritten königlichen Familie haben sie schließlich einen Verbündeten gegen ihren Blutfeind gefunden.<br />
<br />
Diese Familie ist weithin für ihre Undurchsichtigkeit bekannt. Keiner weiß, ob sie ihre Gegner einfach unschädlich machen, ob sie ihr Vermögen nicht vielleicht doch durch Piraterie verdienten oder sie einfach nur vom Glück geküsst wurden. Von der Familie ist aber bekannt, dass ihre Mitglieder gewisse Götter verehren und deren Kulte auch betreiben. Vielleicht werden sie also von diesen in ihren Unternehmungen unterstützt. Auf jeden Fall scheint ihr Einfluss nicht zu wanken.<br />
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<center><table border="0"><tr><td width="400" colspan="2" class="tabkopf">Privater Eintrag des Chronisten</td></tr>
<tr><td width="100" class="tabA">Verbündete</td><td width="300" class="tabB">Marlyes, Karean</td></tr>
<tr><td width="100" class="tabA">Feinde</td><td width="300" class="tabB"> Piréaux (Todfeind), Louvette, Shilain</td></tr></table></center></blockquote>
<br />
<font size="1"><b>Bildquellen Register</b><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Buch</span> - <a href="https://pixabay.com/de/photos/buchen-bibel-text-literatur-2073022/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://pixabay.com/de/photos/buchen-bib...r-2073022/</a><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oberhaupt</span> - <a href="https://olddesignshop.com/2014/07/handsome-victorian-gentleman-free-clip-art/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://olddesignshop.com/2014/07/handso...-clip-art/</a></ul></font>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zwei Brüder - Geschichte einer Familie]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=443</link>
			<pubDate>Wed, 23 Aug 2017 17:23:28 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=1">Weltenwind</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=443</guid>
			<description><![CDATA[<center><table background="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/backline.png" border="0" width="300" height="100"><tr><td><center><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Montez' rel='stylesheet' type='text/css'><font style="font-family: 'Montez', cursive; color: #4b4b4b; font-size: 25px; line-height:25px;"><br>"Vergeben, aber nicht vergessen."<br><font face="Tahoma" size="1">- Familienmotto der Tarlenn -</font></span></font></center></td></tr></table></center><br />
<br />
<blockquote>"Wie beginnt man die Geschichte seiner Familie, ohne dass es nur wie eine erdachte Legende klingt? Ich fange wohl am besten am Anfang an... und damit meine ich <i>wirklich</i> den Anfang.<br />
<br />
Unser Stammbaum im Register des Hohen Adels beginnt mit meinem Urahn Elias Tarlenn. Aber um die Geschichte richtig begreifen zu können, muss ich über seinen Vater reden: Alistor Pireaux. Ein in vielerlei Hinsicht gesegneter Mann, dessen Weib ihm zwei Söhne, zwei Erben schenkte – seinen Erstgeborenen, Alistor der Jüngere, und Elias. Die Familie gehörte schon vor dem Beginn der Monarchie zum niederen Adel und verdiente sich mit Handel eine goldene Nase. Als Alistor d. Ältere die Geschäfte übernahm, war die Familie schon so reich, dass sie längst in den Hohen Adel hätten aufsteigen müssen, wäre damals ein Platz in ihren Reihen frei gewesen. Stattdessen blieben sie in ihrem Stand verhaftet. Und obwohl man sagt, dass die erste Königsfamilie sehr freigiebig mit Land und Titeln war, bekam Alistor nichts davon. In dem alten Herren muss es zu dem Zeitpunkt ziemlich gebrodelt haben, denn er hatte die Familie immer zu höheren Würden bringen wollen. Doch das nur so am Rande...<br />
<br />
In seiner Familie wurde das Geschäft seit Generationen schon stets auf den ältesten Sohn übertragen und in der Regel durfte der Zweitgeborene dann für ihn arbeiten. Eigene Entscheidungen galten damals nicht viel. Aber aus unbekannten Gründen verstieß Alistor d. Jüngere seinen Bruder, nachdem er seines Vaters Geschäfte übernahm, und schickte ihn ohne jegliche Mittel fort. Hilfe hatte er bei der Intrige gegen Elias von einem Freund aus der Familie der Louvettes. Inwieweit sie an Elias Unglück genau beteiligt waren, weiß ich leider nicht. Doch es reichte aus, um sich dem Hass unserer Familie bis heute sicher zu sein. Unser Familienmotto lautet nicht umsonst „Vergeben, aber nicht vergessen“. <br />
Wie dem auch sei... Es gibt in meiner Familie ein paar wilde Theorien, wieso Alistor Elias los werden wollte. Von der Legende, der Jüngere hätte seinem Bruder das Mädchen gestohlen, bis hin zu der irrsinnigen Vorstellung, er hätte ihn im Schlaf überall rasiert, ist einmal alles dabei. Wenn ich eine gewagte Vermutung anstellen müsste - und ich darf es immerhin, denn es ist meine Geschichte – ich denke, dass Politik der Grund für die Entzweiung war. So witzig die Vorstellung eines Casanovas als Vorfahr ist, so wahrscheinlich ist auch, dass Elias wegen seiner engen Freundschaft zur ersten Königsfamilie vom politischen Parkett verschwinden musste. Denn während die Ismails von den Louvettes vernichtet wurden, verschwand auch gleichzeitig Elias in der Vergessenheit. <br />
Als ausgestoßener Adliger hatte man in der Welt der zweiten Königsfamilie keine Chancen. Zu ein bisschen Geld kam Elias immerhin durch kleinere Arbeiten an Häfen oder Werften. Bis er eines Tages auf einen reicheren Kaufmann traf, der ihn unter seine Fittiche nahm.<br />
Nach gut sechs Jahren besaß Elias ein gutes Einkommen, ein eigenes Schiff und, was noch wichtiger war, eine Frau, die ihm einen neuen Namen gab. Denn er heiratete die Tochter jenes reichen Kaufmanns und nannte sich fortan Elias Tarlenn. <br />
Doch auch wenn er sich von dem Leben, in das sein Bruder ihn gedrängt hatte, befreien konnte, so fühlte er sich nicht zufrieden. Unbeschönigt ausgedrückt sehnte sich mein Urahn nach Rache für das, was ihm angetan wurde. Und so wurde sein Handelsschiff kurzerhand zu dem eines Piraten, der es sich zur Aufgabe machte, die Schiffe des verhassten Bruders zu überfallen, der es indes tatsächlich geschafft hatte, in den Kreis des Hohen Adels aufzusteigen.<br />
<br />
Nun mag es so klingen, als ob die Geschichte der verfeindeten Brüder mit dem Tod der beiden ein Ende fand, aber dem war nicht so. Wie schon gesagt: Wir Tarlenns vergessen nicht. Mögen die Pireaux auch unsere familiären Bande verdrängen – wir machen es ihnen schwer, uns gänzlich zu vergessen. <br />
Der Sohn des Elias, Ellhan, und dessen Schwester Yarlena ließen das Geschäft ihres Vaters weiter aufblühen. Viele spekulierten, Yarlena hätte mit Hilfe von Glücksspiel das Vermögen der Tarlenns erweitert, doch war sie eigentlich nur eine sehr gute Piratin. Immerhin wurde sie nie erwischt. Aber nicht nur das machte sie zu einer Legende in unserer Familie. Sie überfiel mit ihrem Bruder zusammen nicht ausschließlich Handelsschiffe der Piréaux, sondern sie taten noch mehr: Erpressung, Entführung, Überfälle auf andere Schiffe. Keine Familie war mehr sicher vor den Schiffen der Tarlenn. Sie machte sich so sehr schnell einen Namen, der sich irgendwann auf die gesamte Familie ausweitete. <br />
<br />
Doch eine noch größere Bedeutung für uns hatte ihr Bruder Ellhan. Als ihm bei einem Überfall ein einfacher Matrose das Leben rettete, mit dem er eigentlich überhaupt nichts am Hut hatte, entschied er sich, diesen in die Familie aufzunehmen. Ellhan stellte ihn unter seinen Schutz und verlangte dafür nur das eine, das uns ebenso wichtig ist, wie unsere Rache: Treue. <br />
Mit der Zeit – keiner wusste so genau wie es kam – entwickelte sich dieser Einzelfall zu einer wahren Flut. Mehr und mehr Seemänner, Landratten und Frauen schlossen sich unserer Familie an, stellten sich unter unseren Schutz und arbeiteten für uns. Von Huren, über Piraten, bis hin zu Spitzeln in verschiedenen Häfen und der Marine selbst. Wenn man von den Tarlenn sprach, dann galt das nicht mehr nur einer einzigen, adligen Sippe. Wir wurde zu mehr als dem: Wir wurden zu einer großen Familie, die jeden aufnahm, der Zuflucht suchte, der Hilfe brauchte, und dafür forderten wir nur Verschwiegenheit und Loyalität.<br />
<table border="0" cellpadding="5" align="left"><tr><td><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/tarlenn/tarlenntattoo1.jpg"></td></tr></table>Aber lasst uns ehrlich sein – eine Geschichte wäre nur halb so spannend, wenn es darin nichts Geheimnisvolles geben würde. Heute weiß kaum noch jemand über die genauen Geschehnisse Bescheid. Vermutlich wussten es ohnehin nur die, die damals dabei waren. Jedenfalls ereignete sich der Legende nach folgendes nur wenige Jahre nach ihrem Aufstieg zur einflussreichsten Piratenfamilie der Ersten Welt: <br />
Eines Tages, als das Schiff Ellhans und Yarlenas samt Besatzung und Beute längst überfällig war, kehrte es mit gut einem Monat Verspätung zurück. Schwer beschädigt und von Kampf und Sturm gezeichnet, lief es in den Hafen ein. Wie durch ein Wunder hatten die meisten der Männer und Frauen an Bord überlebt, auch wenn sie sehr mitgenommen wirkten. Weder Ellhan noch seine Schwester verloren je ein Wort über das Geschehene. Aber sie beide sollen danach angeblich das Motiv einer Sanduhr auf ihrem rechten Arm eingebrannt gehabt haben. <br />
Viele der Männer und Frauen, die sie unter sich vereinigten, folgten daraufhin ihrem Beispiel und ließen sich das gleiche Motiv auf den gleichen Arm stechen, um ihre Treue der Familie gegenüber zu demonstrieren – und so ist es noch heute. <br />
Und noch etwas änderte sich mit jenem merkwürdigen Tag. Auch wenn es in der Ersten Welt nicht Brauch ist, so fingen die beiden Geschwister doch an, eine fremde Göttin anzubeten. Das tun wir, aus Angst sie zu erzürnen, auch bis heute. Obwohl einige von uns skeptisch sind, so hat uns die Göttin doch nie im Stich gelassen und unserer Familie stieg nur ein paar Generationen nach Ellhan und Yarlena in den Hohen Adel auf. <br />
Ich weiß um die bösen Gerüchte, dass wir unsere Gegner unschädlich gemacht oder sie bestochen haben sollen, damit der Weg frei für uns war. Doch seien wir ehrlich: Welche Familie ging für Ansehen, Ruhm und Einfluss nicht so weit? Die Louvettes, unter denen wir aufstiegen, und unsere Verwandten, die Piréauxs, taten schlimmeres als wir, um sich die Macht zu sichern. (Ich hätte zu gern ihre Gesichter gesehen, als wir schließlich genau die gleiche Macht erhielten, wie sie.)<br />
<br />
Bis heute halten wir unser Gebiet und unser Ansehen, sowohl durch den Handel, das Glücksspiel und die zahllosen Freudenhäuser in der ganzen Ersten Welt, als auch durch die Piraterie. Keiner kann sagen, wir hätten kein Händchen für das Geschäftliche. Unsere Familie ist ebenso groß, wie gefürchtet, und wir können, der Göttin sei Dank, die jetzige Königsfamilie ebenso wie die Kareans als unsere Verbündeten bezeichnen. Doch auch wenn wir uns eher um unsere Angelegenheiten kümmern, als um die großen 'Probleme' des Adels, so spüren wir trotzdem alle, dass es nicht mehr lange so weiter geht, wie bisher. Ein Sturm zieht auf, der von Veränderung und Tod kündet."</blockquote>
<div align="right"><font size="1">[niedergeschrieben von Rasiria Tarlenn aus dem Haus Tarlenn]</font></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><table background="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/backline.png" border="0" width="300" height="100"><tr><td><center><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Montez' rel='stylesheet' type='text/css'><font style="font-family: 'Montez', cursive; color: #4b4b4b; font-size: 25px; line-height:25px;"><br>"Vergeben, aber nicht vergessen."<br><font face="Tahoma" size="1">- Familienmotto der Tarlenn -</font></span></font></center></td></tr></table></center><br />
<br />
<blockquote>"Wie beginnt man die Geschichte seiner Familie, ohne dass es nur wie eine erdachte Legende klingt? Ich fange wohl am besten am Anfang an... und damit meine ich <i>wirklich</i> den Anfang.<br />
<br />
Unser Stammbaum im Register des Hohen Adels beginnt mit meinem Urahn Elias Tarlenn. Aber um die Geschichte richtig begreifen zu können, muss ich über seinen Vater reden: Alistor Pireaux. Ein in vielerlei Hinsicht gesegneter Mann, dessen Weib ihm zwei Söhne, zwei Erben schenkte – seinen Erstgeborenen, Alistor der Jüngere, und Elias. Die Familie gehörte schon vor dem Beginn der Monarchie zum niederen Adel und verdiente sich mit Handel eine goldene Nase. Als Alistor d. Ältere die Geschäfte übernahm, war die Familie schon so reich, dass sie längst in den Hohen Adel hätten aufsteigen müssen, wäre damals ein Platz in ihren Reihen frei gewesen. Stattdessen blieben sie in ihrem Stand verhaftet. Und obwohl man sagt, dass die erste Königsfamilie sehr freigiebig mit Land und Titeln war, bekam Alistor nichts davon. In dem alten Herren muss es zu dem Zeitpunkt ziemlich gebrodelt haben, denn er hatte die Familie immer zu höheren Würden bringen wollen. Doch das nur so am Rande...<br />
<br />
In seiner Familie wurde das Geschäft seit Generationen schon stets auf den ältesten Sohn übertragen und in der Regel durfte der Zweitgeborene dann für ihn arbeiten. Eigene Entscheidungen galten damals nicht viel. Aber aus unbekannten Gründen verstieß Alistor d. Jüngere seinen Bruder, nachdem er seines Vaters Geschäfte übernahm, und schickte ihn ohne jegliche Mittel fort. Hilfe hatte er bei der Intrige gegen Elias von einem Freund aus der Familie der Louvettes. Inwieweit sie an Elias Unglück genau beteiligt waren, weiß ich leider nicht. Doch es reichte aus, um sich dem Hass unserer Familie bis heute sicher zu sein. Unser Familienmotto lautet nicht umsonst „Vergeben, aber nicht vergessen“. <br />
Wie dem auch sei... Es gibt in meiner Familie ein paar wilde Theorien, wieso Alistor Elias los werden wollte. Von der Legende, der Jüngere hätte seinem Bruder das Mädchen gestohlen, bis hin zu der irrsinnigen Vorstellung, er hätte ihn im Schlaf überall rasiert, ist einmal alles dabei. Wenn ich eine gewagte Vermutung anstellen müsste - und ich darf es immerhin, denn es ist meine Geschichte – ich denke, dass Politik der Grund für die Entzweiung war. So witzig die Vorstellung eines Casanovas als Vorfahr ist, so wahrscheinlich ist auch, dass Elias wegen seiner engen Freundschaft zur ersten Königsfamilie vom politischen Parkett verschwinden musste. Denn während die Ismails von den Louvettes vernichtet wurden, verschwand auch gleichzeitig Elias in der Vergessenheit. <br />
Als ausgestoßener Adliger hatte man in der Welt der zweiten Königsfamilie keine Chancen. Zu ein bisschen Geld kam Elias immerhin durch kleinere Arbeiten an Häfen oder Werften. Bis er eines Tages auf einen reicheren Kaufmann traf, der ihn unter seine Fittiche nahm.<br />
Nach gut sechs Jahren besaß Elias ein gutes Einkommen, ein eigenes Schiff und, was noch wichtiger war, eine Frau, die ihm einen neuen Namen gab. Denn er heiratete die Tochter jenes reichen Kaufmanns und nannte sich fortan Elias Tarlenn. <br />
Doch auch wenn er sich von dem Leben, in das sein Bruder ihn gedrängt hatte, befreien konnte, so fühlte er sich nicht zufrieden. Unbeschönigt ausgedrückt sehnte sich mein Urahn nach Rache für das, was ihm angetan wurde. Und so wurde sein Handelsschiff kurzerhand zu dem eines Piraten, der es sich zur Aufgabe machte, die Schiffe des verhassten Bruders zu überfallen, der es indes tatsächlich geschafft hatte, in den Kreis des Hohen Adels aufzusteigen.<br />
<br />
Nun mag es so klingen, als ob die Geschichte der verfeindeten Brüder mit dem Tod der beiden ein Ende fand, aber dem war nicht so. Wie schon gesagt: Wir Tarlenns vergessen nicht. Mögen die Pireaux auch unsere familiären Bande verdrängen – wir machen es ihnen schwer, uns gänzlich zu vergessen. <br />
Der Sohn des Elias, Ellhan, und dessen Schwester Yarlena ließen das Geschäft ihres Vaters weiter aufblühen. Viele spekulierten, Yarlena hätte mit Hilfe von Glücksspiel das Vermögen der Tarlenns erweitert, doch war sie eigentlich nur eine sehr gute Piratin. Immerhin wurde sie nie erwischt. Aber nicht nur das machte sie zu einer Legende in unserer Familie. Sie überfiel mit ihrem Bruder zusammen nicht ausschließlich Handelsschiffe der Piréaux, sondern sie taten noch mehr: Erpressung, Entführung, Überfälle auf andere Schiffe. Keine Familie war mehr sicher vor den Schiffen der Tarlenn. Sie machte sich so sehr schnell einen Namen, der sich irgendwann auf die gesamte Familie ausweitete. <br />
<br />
Doch eine noch größere Bedeutung für uns hatte ihr Bruder Ellhan. Als ihm bei einem Überfall ein einfacher Matrose das Leben rettete, mit dem er eigentlich überhaupt nichts am Hut hatte, entschied er sich, diesen in die Familie aufzunehmen. Ellhan stellte ihn unter seinen Schutz und verlangte dafür nur das eine, das uns ebenso wichtig ist, wie unsere Rache: Treue. <br />
Mit der Zeit – keiner wusste so genau wie es kam – entwickelte sich dieser Einzelfall zu einer wahren Flut. Mehr und mehr Seemänner, Landratten und Frauen schlossen sich unserer Familie an, stellten sich unter unseren Schutz und arbeiteten für uns. Von Huren, über Piraten, bis hin zu Spitzeln in verschiedenen Häfen und der Marine selbst. Wenn man von den Tarlenn sprach, dann galt das nicht mehr nur einer einzigen, adligen Sippe. Wir wurde zu mehr als dem: Wir wurden zu einer großen Familie, die jeden aufnahm, der Zuflucht suchte, der Hilfe brauchte, und dafür forderten wir nur Verschwiegenheit und Loyalität.<br />
<table border="0" cellpadding="5" align="left"><tr><td><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/04bibliothek/erste_welt/tarlenn/tarlenntattoo1.jpg"></td></tr></table>Aber lasst uns ehrlich sein – eine Geschichte wäre nur halb so spannend, wenn es darin nichts Geheimnisvolles geben würde. Heute weiß kaum noch jemand über die genauen Geschehnisse Bescheid. Vermutlich wussten es ohnehin nur die, die damals dabei waren. Jedenfalls ereignete sich der Legende nach folgendes nur wenige Jahre nach ihrem Aufstieg zur einflussreichsten Piratenfamilie der Ersten Welt: <br />
Eines Tages, als das Schiff Ellhans und Yarlenas samt Besatzung und Beute längst überfällig war, kehrte es mit gut einem Monat Verspätung zurück. Schwer beschädigt und von Kampf und Sturm gezeichnet, lief es in den Hafen ein. Wie durch ein Wunder hatten die meisten der Männer und Frauen an Bord überlebt, auch wenn sie sehr mitgenommen wirkten. Weder Ellhan noch seine Schwester verloren je ein Wort über das Geschehene. Aber sie beide sollen danach angeblich das Motiv einer Sanduhr auf ihrem rechten Arm eingebrannt gehabt haben. <br />
Viele der Männer und Frauen, die sie unter sich vereinigten, folgten daraufhin ihrem Beispiel und ließen sich das gleiche Motiv auf den gleichen Arm stechen, um ihre Treue der Familie gegenüber zu demonstrieren – und so ist es noch heute. <br />
Und noch etwas änderte sich mit jenem merkwürdigen Tag. Auch wenn es in der Ersten Welt nicht Brauch ist, so fingen die beiden Geschwister doch an, eine fremde Göttin anzubeten. Das tun wir, aus Angst sie zu erzürnen, auch bis heute. Obwohl einige von uns skeptisch sind, so hat uns die Göttin doch nie im Stich gelassen und unserer Familie stieg nur ein paar Generationen nach Ellhan und Yarlena in den Hohen Adel auf. <br />
Ich weiß um die bösen Gerüchte, dass wir unsere Gegner unschädlich gemacht oder sie bestochen haben sollen, damit der Weg frei für uns war. Doch seien wir ehrlich: Welche Familie ging für Ansehen, Ruhm und Einfluss nicht so weit? Die Louvettes, unter denen wir aufstiegen, und unsere Verwandten, die Piréauxs, taten schlimmeres als wir, um sich die Macht zu sichern. (Ich hätte zu gern ihre Gesichter gesehen, als wir schließlich genau die gleiche Macht erhielten, wie sie.)<br />
<br />
Bis heute halten wir unser Gebiet und unser Ansehen, sowohl durch den Handel, das Glücksspiel und die zahllosen Freudenhäuser in der ganzen Ersten Welt, als auch durch die Piraterie. Keiner kann sagen, wir hätten kein Händchen für das Geschäftliche. Unsere Familie ist ebenso groß, wie gefürchtet, und wir können, der Göttin sei Dank, die jetzige Königsfamilie ebenso wie die Kareans als unsere Verbündeten bezeichnen. Doch auch wenn wir uns eher um unsere Angelegenheiten kümmern, als um die großen 'Probleme' des Adels, so spüren wir trotzdem alle, dass es nicht mehr lange so weiter geht, wie bisher. Ein Sturm zieht auf, der von Veränderung und Tod kündet."</blockquote>
<div align="right"><font size="1">[niedergeschrieben von Rasiria Tarlenn aus dem Haus Tarlenn]</font></div>]]></content:encoded>
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