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		<title><![CDATA[Inselwelten - Buch 1 - Auftakt]]></title>
		<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/</link>
		<description><![CDATA[Inselwelten - https://inselwelten.crux-mundi.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 09:26:15 +0000</pubDate>
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			<title><![CDATA[Kapitel 3 - Freiheit oder Tod]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=321</link>
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2017 00:14:14 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=1">Weltenwind</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=321</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><div class="h2"><font style="font-family: 'Euphoria Script', cursive; color: ##6E6E6E; font-size: 35px; line-height: 30px;">Ein Hauch von <span style="color: #8B0000">Abenteuer</span> ...</font></div><font color="#8b0000"><span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font">Der nicht ganz so still und heimlich verlaufende Einbruch in den Kontor zog am Tag darauf ein riesiges Durcheinander nach sich. Unzählige Händler, Arbeiter, Beamte und Soldaten umschwirrten das Hafengelände wie einen riesigen Bienenstock und schrien sich von Gebäude zu Gebäude, im Kommen und im Gehen, Verwünschungen an den Hals. Den Meisten ging es schlicht nicht schnell genug. Schließlich wollte man möglichst bald wissen, ob noch jede einzelne der eigenen, kostbaren Waren sicher verstaut in ihrer entsprechenden Kiste lag. Die Stadtwache verstärkte ihre Präsenz auf dem Gelände sichtbar. Zum einen, um die wütenden Händler in ihre Schranken zu weisen. Zum anderen durchkämmten sie den Kontor und alle umliegenden Gebäude, durchsuchten die Gassen und befragten mögliche Zeugen. Es verging kaum ein Augenblick, da nicht ein oder zwei Männer mit dem Drachenwappen auf der Brust an dem Teil des Steges vorbei marschierten, an dem die Sphinx vertäut lag.</span><br />
<span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font">Letztendlich wusste man nur so viel: Gestohlen wurde nichts. Doch in der gleichen Nacht hatten einige Soldaten einen hünenhaften Schwarzen durch das halbe Viertel verfolgt, der vom Hafengelände geflohen war. Nach diesem Mann fahndete man nun.</span><br />
<span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font">Und während der Haupthandelshafen Linaras in scheinbares Chaos versank, verließen am Nachmittag pünktlich zur dritten Stunde nach Mittag die <i>Triumph</i> und die <i>Königswitwe</i> den Marinehafen und brachen zu ihrer zweiwöchigen Reise nach Esmacil auf. Zurück blieb die <i>Morgenwind</i>. Kleiner und schneller als die beiden anderen Gefangenentransporter würde sie also auf die letzte Gruppe Häftlinge warten und am nächsten Tag so zeitig wie möglich auslaufen.</span><br />
<br />
<table border="0" width="390" align="left"><tr><td><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/07rollenspiel/plot/Plot3jail.jpg"></td></tr></table>Den Piraten der <i>Sphinx</i> blieben also nicht einmal 24 Stunden, sich einen Plan zurecht zu legen. Bis in die frühen Morgenstunden wurde vorgeschlagen und verworfen, diskutiert und gestritten. Bis sie letztlich glaubten, eine Lösung für ein Vorhaben gefunden zu haben, das an Wahnwitz kaum zu überbieten war: Die Rettung eines Verurteilten aus dem Rumpf eines Gefangenentransporters.<br />
Talin, Aspen, Shanaya und Liam würden sich je einen Satz Uniformen besorgen, um so lange wie möglich unerkannt auf der <i>Morgenwind</i> agieren zu können. Dann würden sie sich in ein paar Frachtkisten verstecken und in den Bauch der Fregatte transportieren lassen, um von dort aus bei Nacht zuzuschlagen. Der Rest der Besatzung der <i>Sphinx</i> würde unter Greos Kommando in großem Abstand der <i>Morgenwind</i> folgen und außer Sicht bleiben, solange es hell war, um dann, bei Dunkelheit, auf Lichtsignalweite heran zu kommen. </span><br />
<span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font">In ihrer aller Ohren hörte sich das leichter an, als es sein würde. Dessen war sich wohl jeder von ihnen bewusst. Aber eine andere Wahl blieb ihnen nicht.<br />
</span><span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font">Gesagt, getan. Und, welcher Gott auch immer dort seine Finger im Spiel hatte – sie schafften es alle vier unbemerkt in den Lagerraum des Gefangenentransporters. Die <i>Sphinx</i> hatte, unter Druck gesetzt von den immer stärker werdenden Kontrollen der Stadtwache und den beginnenden Durchsuchungen der Schiffe, den Hafen noch in der Nacht vom 14. zum 15. verlassen und wartete im Schutz der Küstenlinie, bis auch die <i>Morgenwind</i> zu ihrer Reise auf brach.</span><br />
<br />
<span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font">Der Mond hat inzwischen seinen Zenit überschritten. Es ist die Nacht vom 15. zum 16. März. Der Himmel ist bewölkt, doch bis auf die spärlichen Lichtverhältnisse trübt weiter nichts die Sicht der Besatzung beider Schiffe. Die <i>Sphinx</i> nähert sich beständig von Osten her. Alle Lichter an Bord wurden längst gelöscht. Greo und der Rest der übrig gebliebenen Mannschaft orientieren sich lediglich an den Lampen der <i>Morgenwind</i>, die gegen die Dunkelheit strahlt, wie das sprichwörtliche Leuchtfeuer. </span><span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font"><br />
An Bord der Fregatte war vor wenigen Stunden bereits gewohnt geordnetes Chaos ausgebrochen, als man am Horizont die Segel der <i>Triumph</i> und der <i>Königswitwe</i> erspähte. Schneller als gedacht. Um in der beginnenden Dunkelheit nicht Gefahr zu laufen, mit einem der anderen Schiffe zusammen zu stoßen oder einfach an ihnen vorbei zu fahren, ging die Besatzung der <i>Morgenwind</i> zügig dazu über, einige der Segel einzuholen und ihre Fahrt damit etwas zu drosseln. Umso schneller überbrückte die <i>Sphinx</i> dafür den Abstand zwischen sich und dem Marineschiff. </span><br />
<span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font">Und noch einen Vorteil bietet die baldige Zusammenkunft der drei Transporter. Eingepfercht in ihre Kisten hören die vier eingeschleusten Piraten deutlich die Schritte der drei Männer, die die Treppe in den Lagerraum hinunter steigen und sich johlend und grinsend darüber auslassen, dass der alte Harper heute wohl mal gute Laune hat. Die armen Schweine, die jetzt Dienst nach Vorschrift leisten dürfen. Von dem guten Rum würde am Ende jedenfalls nicht mehr viel übrig sein, heißt es da.</span><span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font"><br />
Alle drei schultern je ein etwa armlanges Fass Rum, wie sie zu Dutzenden neben den großen Frachtkisten stehen und machen sich mit ihrer wohlverdienten Beute auf den Weg zurück. Kurz brandet Lärm im Zellentrakt auf, als sie dabei an ein paar Gefangenen vorbei kommen, bevor das feindselige Gejohle langsam wieder erstirbt und so etwas ähnliches wie Ruhe einkehrt. Nach wie vor durchbricht das Scharren zahlloser Füße auf den Holzplanken die Stille. Das Gefluche, Gebrabbel und Gezanke der Gefangenen. Und selbst nach hier unten dringt ungefiltert der Gestank von annähernd einer Hundertschaft eingesperrter Männer und Frauen. </span><br />
<span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font">Ansonsten jedoch scheint der Frachtraum vollkommen leer zu sein.</span></span></font><br />
<br />
<center><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/07rollenspiel/standorte/Morgenwindskizze.jpg"></center><br />
<center><br><table border="0" width="400px"><tr><td align="center" bgcolor="#8B3A3A" height="5px" width="170px"> </td><td align="center" bgcolor="#CD5555" height="5px" width="125px"> </td><td align="center" bgcolor="#EE6363" height="5px" width="75px"> </td><td align="center" bgcolor="#FF6A6A" height="5px" width="30px"> </td></tr></table></center><br />
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<center><table border="0"><tr><td class="tabA"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Euphoria+Script' rel='stylesheet' type='text/css'><center><font style="font-family: Calibri; text-transform: uppercase; color: ##6E6E6E; font-size: 12px; line-height: 12px;"><b>15.-16. März 1822</b><br><font style="font-size: 11px;">18 °C, klare Nacht, bewölkter Himmel<br>65% Luftfeuchtigkeit<br>Wind bei etwa 6 Knoten<br>kurz nach Mitternacht</font></font></center></td></tr><tr><td height="15px"></td></tr><tr><td class="tabB"><b>Shortfacts</b><br># Schauplatz: Morgenwind - eine halbe Tagesreise von Linara<br># Schauplatz: Sphinx - in Lichtsignalweite zur Morgenwind<br># <b>Talin, Aspen, Shanaya und Liam</b> befinden sich in Kisten im Frachtraum der Morgenwind<br># <b>Greo, Ryan, Trevor,</b> (Reshef, Gregory) folgen mit der Sphinx<br># <b>Greo</b> hat das Kommando über die Sphinx<br># <b>Enrique, Skadi</b> und <b>drei</b> weitere Marinesoldaten haben seit Mitternacht Wachdienst<br># Die <i>Triumph</i> und die <i>Königswiwte</i> befinden sich etwa zwei Stunden voraus<br># Die Zelle von <b>Samuel, Yaris und Lucien</b> befindet sich fast ganz am Heck der Morgenwind</td></tr></table></center></blockquote>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><div class="h2"><font style="font-family: 'Euphoria Script', cursive; color: ##6E6E6E; font-size: 35px; line-height: 30px;">Ein Hauch von <span style="color: #8B0000">Abenteuer</span> ...</font></div><font color="#8b0000"><span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font">Der nicht ganz so still und heimlich verlaufende Einbruch in den Kontor zog am Tag darauf ein riesiges Durcheinander nach sich. Unzählige Händler, Arbeiter, Beamte und Soldaten umschwirrten das Hafengelände wie einen riesigen Bienenstock und schrien sich von Gebäude zu Gebäude, im Kommen und im Gehen, Verwünschungen an den Hals. Den Meisten ging es schlicht nicht schnell genug. Schließlich wollte man möglichst bald wissen, ob noch jede einzelne der eigenen, kostbaren Waren sicher verstaut in ihrer entsprechenden Kiste lag. Die Stadtwache verstärkte ihre Präsenz auf dem Gelände sichtbar. Zum einen, um die wütenden Händler in ihre Schranken zu weisen. Zum anderen durchkämmten sie den Kontor und alle umliegenden Gebäude, durchsuchten die Gassen und befragten mögliche Zeugen. Es verging kaum ein Augenblick, da nicht ein oder zwei Männer mit dem Drachenwappen auf der Brust an dem Teil des Steges vorbei marschierten, an dem die Sphinx vertäut lag.</span><br />
<span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font">Letztendlich wusste man nur so viel: Gestohlen wurde nichts. Doch in der gleichen Nacht hatten einige Soldaten einen hünenhaften Schwarzen durch das halbe Viertel verfolgt, der vom Hafengelände geflohen war. Nach diesem Mann fahndete man nun.</span><br />
<span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font">Und während der Haupthandelshafen Linaras in scheinbares Chaos versank, verließen am Nachmittag pünktlich zur dritten Stunde nach Mittag die <i>Triumph</i> und die <i>Königswitwe</i> den Marinehafen und brachen zu ihrer zweiwöchigen Reise nach Esmacil auf. Zurück blieb die <i>Morgenwind</i>. Kleiner und schneller als die beiden anderen Gefangenentransporter würde sie also auf die letzte Gruppe Häftlinge warten und am nächsten Tag so zeitig wie möglich auslaufen.</span><br />
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<table border="0" width="390" align="left"><tr><td><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/07rollenspiel/plot/Plot3jail.jpg"></td></tr></table>Den Piraten der <i>Sphinx</i> blieben also nicht einmal 24 Stunden, sich einen Plan zurecht zu legen. Bis in die frühen Morgenstunden wurde vorgeschlagen und verworfen, diskutiert und gestritten. Bis sie letztlich glaubten, eine Lösung für ein Vorhaben gefunden zu haben, das an Wahnwitz kaum zu überbieten war: Die Rettung eines Verurteilten aus dem Rumpf eines Gefangenentransporters.<br />
Talin, Aspen, Shanaya und Liam würden sich je einen Satz Uniformen besorgen, um so lange wie möglich unerkannt auf der <i>Morgenwind</i> agieren zu können. Dann würden sie sich in ein paar Frachtkisten verstecken und in den Bauch der Fregatte transportieren lassen, um von dort aus bei Nacht zuzuschlagen. Der Rest der Besatzung der <i>Sphinx</i> würde unter Greos Kommando in großem Abstand der <i>Morgenwind</i> folgen und außer Sicht bleiben, solange es hell war, um dann, bei Dunkelheit, auf Lichtsignalweite heran zu kommen. </span><br />
<span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font">In ihrer aller Ohren hörte sich das leichter an, als es sein würde. Dessen war sich wohl jeder von ihnen bewusst. Aber eine andere Wahl blieb ihnen nicht.<br />
</span><span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font">Gesagt, getan. Und, welcher Gott auch immer dort seine Finger im Spiel hatte – sie schafften es alle vier unbemerkt in den Lagerraum des Gefangenentransporters. Die <i>Sphinx</i> hatte, unter Druck gesetzt von den immer stärker werdenden Kontrollen der Stadtwache und den beginnenden Durchsuchungen der Schiffe, den Hafen noch in der Nacht vom 14. zum 15. verlassen und wartete im Schutz der Küstenlinie, bis auch die <i>Morgenwind</i> zu ihrer Reise auf brach.</span><br />
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<span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font">Der Mond hat inzwischen seinen Zenit überschritten. Es ist die Nacht vom 15. zum 16. März. Der Himmel ist bewölkt, doch bis auf die spärlichen Lichtverhältnisse trübt weiter nichts die Sicht der Besatzung beider Schiffe. Die <i>Sphinx</i> nähert sich beständig von Osten her. Alle Lichter an Bord wurden längst gelöscht. Greo und der Rest der übrig gebliebenen Mannschaft orientieren sich lediglich an den Lampen der <i>Morgenwind</i>, die gegen die Dunkelheit strahlt, wie das sprichwörtliche Leuchtfeuer. </span><span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font"><br />
An Bord der Fregatte war vor wenigen Stunden bereits gewohnt geordnetes Chaos ausgebrochen, als man am Horizont die Segel der <i>Triumph</i> und der <i>Königswitwe</i> erspähte. Schneller als gedacht. Um in der beginnenden Dunkelheit nicht Gefahr zu laufen, mit einem der anderen Schiffe zusammen zu stoßen oder einfach an ihnen vorbei zu fahren, ging die Besatzung der <i>Morgenwind</i> zügig dazu über, einige der Segel einzuholen und ihre Fahrt damit etwas zu drosseln. Umso schneller überbrückte die <i>Sphinx</i> dafür den Abstand zwischen sich und dem Marineschiff. </span><br />
<span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font">Und noch einen Vorteil bietet die baldige Zusammenkunft der drei Transporter. Eingepfercht in ihre Kisten hören die vier eingeschleusten Piraten deutlich die Schritte der drei Männer, die die Treppe in den Lagerraum hinunter steigen und sich johlend und grinsend darüber auslassen, dass der alte Harper heute wohl mal gute Laune hat. Die armen Schweine, die jetzt Dienst nach Vorschrift leisten dürfen. Von dem guten Rum würde am Ende jedenfalls nicht mehr viel übrig sein, heißt es da.</span><span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font"><br />
Alle drei schultern je ein etwa armlanges Fass Rum, wie sie zu Dutzenden neben den großen Frachtkisten stehen und machen sich mit ihrer wohlverdienten Beute auf den Weg zurück. Kurz brandet Lärm im Zellentrakt auf, als sie dabei an ein paar Gefangenen vorbei kommen, bevor das feindselige Gejohle langsam wieder erstirbt und so etwas ähnliches wie Ruhe einkehrt. Nach wie vor durchbricht das Scharren zahlloser Füße auf den Holzplanken die Stille. Das Gefluche, Gebrabbel und Gezanke der Gefangenen. Und selbst nach hier unten dringt ungefiltert der Gestank von annähernd einer Hundertschaft eingesperrter Männer und Frauen. </span><br />
<span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-family: Calibri, sans-serif;" class="mycode_font">Ansonsten jedoch scheint der Frachtraum vollkommen leer zu sein.</span></span></font><br />
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<center><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/07rollenspiel/standorte/Morgenwindskizze.jpg"></center><br />
<center><br><table border="0" width="400px"><tr><td align="center" bgcolor="#8B3A3A" height="5px" width="170px"> </td><td align="center" bgcolor="#CD5555" height="5px" width="125px"> </td><td align="center" bgcolor="#EE6363" height="5px" width="75px"> </td><td align="center" bgcolor="#FF6A6A" height="5px" width="30px"> </td></tr></table></center><br />
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<center><table border="0"><tr><td class="tabA"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Euphoria+Script' rel='stylesheet' type='text/css'><center><font style="font-family: Calibri; text-transform: uppercase; color: ##6E6E6E; font-size: 12px; line-height: 12px;"><b>15.-16. März 1822</b><br><font style="font-size: 11px;">18 °C, klare Nacht, bewölkter Himmel<br>65% Luftfeuchtigkeit<br>Wind bei etwa 6 Knoten<br>kurz nach Mitternacht</font></font></center></td></tr><tr><td height="15px"></td></tr><tr><td class="tabB"><b>Shortfacts</b><br># Schauplatz: Morgenwind - eine halbe Tagesreise von Linara<br># Schauplatz: Sphinx - in Lichtsignalweite zur Morgenwind<br># <b>Talin, Aspen, Shanaya und Liam</b> befinden sich in Kisten im Frachtraum der Morgenwind<br># <b>Greo, Ryan, Trevor,</b> (Reshef, Gregory) folgen mit der Sphinx<br># <b>Greo</b> hat das Kommando über die Sphinx<br># <b>Enrique, Skadi</b> und <b>drei</b> weitere Marinesoldaten haben seit Mitternacht Wachdienst<br># Die <i>Triumph</i> und die <i>Königswiwte</i> befinden sich etwa zwei Stunden voraus<br># Die Zelle von <b>Samuel, Yaris und Lucien</b> befindet sich fast ganz am Heck der Morgenwind</td></tr></table></center></blockquote>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kapitel 2 - Die Taue fallen ab]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=168</link>
			<pubDate>Wed, 29 Jun 2016 22:15:23 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=1">Weltenwind</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<blockquote><div class="h2"><font style="font-family: 'Euphoria Script', cursive; color: ##6E6E6E; font-size: 35px; line-height: 30px;">Ein Hauch von <span style="color: #8B0000">Bestimmung</span> ...</font></div><font color="#8b0000">Zwei Männer schlossen sich der kleinen Crew letztendlich an. Zwei Männer: Liam, stets in Begleitung seiner Ginsterkatze Sineca, und Greo. Nicht genug, um ein Schiff ohne Probleme zu steuern und obwohl sie weiterhin ausharrten, jeden kommenden Abend in den Tavernen am Hafen warteten, schien sonst niemand der jungen Piratenprinzessin die Seefahrt überhaupt zuzutrauen. Doch als am Nachmittag des vierten Tages in Tokara der Botenvogel, den sie ausgesendet hatte, zurück kehrte, konnte Talin nicht mehr warten. Es musste auch so gehen.<br />
Nach zwei Tagen also – in der Nacht vom 7. zum 8. März – legte die Sphinx in aller Stille aus Tokaras Hafen ab und begab sich auf Kurs nach Süden. Gerade diesen Abend suchte sich der junge Dieb Ryan aus, um bei seiner Mission einen Schritt weiter zu gehen und das besagte Schiff mit dem weiblichen Captain näher auszukundschaften. Ohne es zu ahnen, stahl er sich nur Augenblicke zuvor an Bord, als die viel zu kleine Crew den Anker lichtete. Wenige, endlos lang erscheinende Herzschläge später, in denen er sich verborgen halten musste, wurde ihm der Rückweg an Land abgeschnitten. Die Sphinx wandte sich der offenen See zu und der Hafen mit all seinen Lichtern wurde von Dunkelheit verschluckt.<br />
Das geordnete Chaos des Auslaufens hatte sich noch nicht einmal gelegt, da entdeckte den Dieb eine schon gewissermaßen alte Bekannte: Sineca. Sie alarmierte unverzüglich die gesamte Besatzung über den unerwünschten Eindringling, der sich kurz darauf in einer der Zellen im feuchten Frachtraum wieder fand.<br />
<br />
<table border="0" width="390" align="left"><tr><td><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/07rollenspiel/plot/Plot2meeting.jpg"></td></tr></table>Doch die Zeit, über sein Schicksal zu entscheiden, fand Talin zunächst nicht. Noch befand sich die Sphinx in einem beklagenswerten Zustand. Mit dem Wenigen, was ihnen an Mitteln geblieben war, konnte Aspen die am schwersten beschädigten Planken austauschen und auch das Segeltuch wurde ersetzt, doch die ehemals stolze Raubkatze des Meeres wirkt noch immer herunter gekommen. Was sie wohl unwilliger als sonst macht. Bei allem, was anfiel, kam bei dem einen oder anderen das Gefühl auf, man müsse sich zwei- oder gar dreiteilen! Sie hielten sich also dicht an der Küste, um in der Nacht in seichten Gewässern zu ankern und zu schlafen.. Denn das hatten sie bereits nach einem Tag dringend nötig.<br />
Dann aber drehte der Wind. Fast, als triebe eine unsichtbare Kraft sie voran, blähten sich die Segel, das Meer blieb ruhig, das Wetter beständig. Sie kamen deutlich besser voran, als erwartet – selbst nachts – und schafften den Weg einer ganzen Woche in weniger als vier Tagen! Zu viel Glück auf einmal? Keiner wusste nun genau, was vor ihnen lag. Talin hüllte sich über die Nachricht, die sie bekommen hatte, gänzlich in Schweigen und auch von dem bevorstehenden Treffen erwähnte sie ihrer Crew gegenüber noch nichts. Sie wollte erst einmal abwarten, ob die Informationen, die sie erhalten würde, tatsächlich etwas brachten. Und natürlich nicht zuletzt, weil die Angelegenheiten der <i>Familie</i> niemanden etwas an gingen.<br />
<br />
Es ist früher Vormittag des 11. März 1822. Die letzten Tage verliefen deutlich ruhiger und erstaunlich Kräfte schonend, im Gegensatz zu jenem ersten Tag auf See. Das Schiff fährt beinahe schon von selbst. Zwar dringt an der ein oder anderen Stelle noch Feuchtigkeit durch die Bordwand, doch jene Stellen sind schnell gefunden und beseitigt.<br />
Nach den letzten Tagen der Isolation widmet sich Talin nun ihrem ungebetenen Gast, der noch immer unten in der Brig ausharrt. Nur in Gesellschaft Aspens, der für diese Wache eingeteilt ist. Nun gilt es, zu entscheiden, was mit dem Dieb geschehen soll.<br />
Die Sphinx liegt gut vor dem Wind, während sie am südlichen Zipfel Asanus Kurs nach Westen aufnimmt. Und gerade, als sie unter der leicht veränderten Windrichtung an Geschwindigkeit verliert, tauchen in ihrem Rücken weiße Segel am östlichen Horizont auf, die sich nur langsam vom blauen Himmel lösen und als deutliche Umrisse hervor stechen. Greo, der Position im Krähennest bezogen hat – mit der ausdrücklichen Weisung, sofort dem Captain zu melden, sollte sich am Horizont irgendetwas Unvorhergesehenes abzeichnen – ist der erste, der sie sieht.</font><br />
<br />
<center><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/07rollenspiel/standorte/standorte.jpg"></center><br />
<center><br><table border="0" width="400px"><tr><td align="center" bgcolor="#8B3A3A" height="5px" width="170px"> </td><td align="center" bgcolor="#CD5555" height="5px" width="125px"> </td><td align="center" bgcolor="#EE6363" height="5px" width="75px"> </td><td align="center" bgcolor="#FF6A6A" height="5px" width="30px"> </td></tr></table></center><br />
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<center><table border="0"><tr><td class="tabA"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Euphoria+Script' rel='stylesheet' type='text/css'><center><font style="font-family: Calibri; text-transform: uppercase; color: ##6E6E6E; font-size: 12px; line-height: 12px;"><b>11. März 1822</b><br><font style="font-size: 11px;">24 °C, Sonnenschein, klarer Himmel<br>71% Luftfeuchtigkeit<br>Wind bei etwa 8 Knoten<br>früher Vormittag</font></font></center></td></tr><tr><td height="15px"></td></tr><tr><td class="tabB"><b>Shortfacts</b><br># Schauplatz: Sphinx - südliche Küste Asanus<br># Die Sphinx ist seit vier Tagen auf Kurs nach Linara<br># <b>Ryan</b> befindet sich in der Brig, <b>Aspen</b> ist für diese Wache eingeteilt<br># <b>Greo</b> hat Station im Krähennest bezogen<br># Lucien und Skadi sind nicht anspielbar</td></tr></table></center></blockquote>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><div class="h2"><font style="font-family: 'Euphoria Script', cursive; color: ##6E6E6E; font-size: 35px; line-height: 30px;">Ein Hauch von <span style="color: #8B0000">Bestimmung</span> ...</font></div><font color="#8b0000">Zwei Männer schlossen sich der kleinen Crew letztendlich an. Zwei Männer: Liam, stets in Begleitung seiner Ginsterkatze Sineca, und Greo. Nicht genug, um ein Schiff ohne Probleme zu steuern und obwohl sie weiterhin ausharrten, jeden kommenden Abend in den Tavernen am Hafen warteten, schien sonst niemand der jungen Piratenprinzessin die Seefahrt überhaupt zuzutrauen. Doch als am Nachmittag des vierten Tages in Tokara der Botenvogel, den sie ausgesendet hatte, zurück kehrte, konnte Talin nicht mehr warten. Es musste auch so gehen.<br />
Nach zwei Tagen also – in der Nacht vom 7. zum 8. März – legte die Sphinx in aller Stille aus Tokaras Hafen ab und begab sich auf Kurs nach Süden. Gerade diesen Abend suchte sich der junge Dieb Ryan aus, um bei seiner Mission einen Schritt weiter zu gehen und das besagte Schiff mit dem weiblichen Captain näher auszukundschaften. Ohne es zu ahnen, stahl er sich nur Augenblicke zuvor an Bord, als die viel zu kleine Crew den Anker lichtete. Wenige, endlos lang erscheinende Herzschläge später, in denen er sich verborgen halten musste, wurde ihm der Rückweg an Land abgeschnitten. Die Sphinx wandte sich der offenen See zu und der Hafen mit all seinen Lichtern wurde von Dunkelheit verschluckt.<br />
Das geordnete Chaos des Auslaufens hatte sich noch nicht einmal gelegt, da entdeckte den Dieb eine schon gewissermaßen alte Bekannte: Sineca. Sie alarmierte unverzüglich die gesamte Besatzung über den unerwünschten Eindringling, der sich kurz darauf in einer der Zellen im feuchten Frachtraum wieder fand.<br />
<br />
<table border="0" width="390" align="left"><tr><td><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/07rollenspiel/plot/Plot2meeting.jpg"></td></tr></table>Doch die Zeit, über sein Schicksal zu entscheiden, fand Talin zunächst nicht. Noch befand sich die Sphinx in einem beklagenswerten Zustand. Mit dem Wenigen, was ihnen an Mitteln geblieben war, konnte Aspen die am schwersten beschädigten Planken austauschen und auch das Segeltuch wurde ersetzt, doch die ehemals stolze Raubkatze des Meeres wirkt noch immer herunter gekommen. Was sie wohl unwilliger als sonst macht. Bei allem, was anfiel, kam bei dem einen oder anderen das Gefühl auf, man müsse sich zwei- oder gar dreiteilen! Sie hielten sich also dicht an der Küste, um in der Nacht in seichten Gewässern zu ankern und zu schlafen.. Denn das hatten sie bereits nach einem Tag dringend nötig.<br />
Dann aber drehte der Wind. Fast, als triebe eine unsichtbare Kraft sie voran, blähten sich die Segel, das Meer blieb ruhig, das Wetter beständig. Sie kamen deutlich besser voran, als erwartet – selbst nachts – und schafften den Weg einer ganzen Woche in weniger als vier Tagen! Zu viel Glück auf einmal? Keiner wusste nun genau, was vor ihnen lag. Talin hüllte sich über die Nachricht, die sie bekommen hatte, gänzlich in Schweigen und auch von dem bevorstehenden Treffen erwähnte sie ihrer Crew gegenüber noch nichts. Sie wollte erst einmal abwarten, ob die Informationen, die sie erhalten würde, tatsächlich etwas brachten. Und natürlich nicht zuletzt, weil die Angelegenheiten der <i>Familie</i> niemanden etwas an gingen.<br />
<br />
Es ist früher Vormittag des 11. März 1822. Die letzten Tage verliefen deutlich ruhiger und erstaunlich Kräfte schonend, im Gegensatz zu jenem ersten Tag auf See. Das Schiff fährt beinahe schon von selbst. Zwar dringt an der ein oder anderen Stelle noch Feuchtigkeit durch die Bordwand, doch jene Stellen sind schnell gefunden und beseitigt.<br />
Nach den letzten Tagen der Isolation widmet sich Talin nun ihrem ungebetenen Gast, der noch immer unten in der Brig ausharrt. Nur in Gesellschaft Aspens, der für diese Wache eingeteilt ist. Nun gilt es, zu entscheiden, was mit dem Dieb geschehen soll.<br />
Die Sphinx liegt gut vor dem Wind, während sie am südlichen Zipfel Asanus Kurs nach Westen aufnimmt. Und gerade, als sie unter der leicht veränderten Windrichtung an Geschwindigkeit verliert, tauchen in ihrem Rücken weiße Segel am östlichen Horizont auf, die sich nur langsam vom blauen Himmel lösen und als deutliche Umrisse hervor stechen. Greo, der Position im Krähennest bezogen hat – mit der ausdrücklichen Weisung, sofort dem Captain zu melden, sollte sich am Horizont irgendetwas Unvorhergesehenes abzeichnen – ist der erste, der sie sieht.</font><br />
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<center><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/07rollenspiel/standorte/standorte.jpg"></center><br />
<center><br><table border="0" width="400px"><tr><td align="center" bgcolor="#8B3A3A" height="5px" width="170px"> </td><td align="center" bgcolor="#CD5555" height="5px" width="125px"> </td><td align="center" bgcolor="#EE6363" height="5px" width="75px"> </td><td align="center" bgcolor="#FF6A6A" height="5px" width="30px"> </td></tr></table></center><br />
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<center><table border="0"><tr><td class="tabA"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Euphoria+Script' rel='stylesheet' type='text/css'><center><font style="font-family: Calibri; text-transform: uppercase; color: ##6E6E6E; font-size: 12px; line-height: 12px;"><b>11. März 1822</b><br><font style="font-size: 11px;">24 °C, Sonnenschein, klarer Himmel<br>71% Luftfeuchtigkeit<br>Wind bei etwa 8 Knoten<br>früher Vormittag</font></font></center></td></tr><tr><td height="15px"></td></tr><tr><td class="tabB"><b>Shortfacts</b><br># Schauplatz: Sphinx - südliche Küste Asanus<br># Die Sphinx ist seit vier Tagen auf Kurs nach Linara<br># <b>Ryan</b> befindet sich in der Brig, <b>Aspen</b> ist für diese Wache eingeteilt<br># <b>Greo</b> hat Station im Krähennest bezogen<br># Lucien und Skadi sind nicht anspielbar</td></tr></table></center></blockquote>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kapitel 1 - Prolog]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=109</link>
			<pubDate>Tue, 19 Apr 2016 17:41:55 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=1">Weltenwind</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=109</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><div class="h2"><font style="font-family: 'Euphoria Script', cursive; color: ##6E6E6E; font-size: 35px; line-height: 30px;">Ein Hauch von <span style="color: #8B0000">Vorsehung</span> ...</font></div><font color="#8b0000">Eine dichte Wolkendecke verhängt den Himmel über Tokara, der kleinen Hafenstadt am nördlichen Zipfel Asanus. Noch geht nur ein leichter Regen auf das Land nieder, doch das Wetter so nahe am Meer ist unberechenbar. Das zwielichtige Volk, das die Stadt bekanntermaßen bewohnt, meidet heute die dunklen Gassen und sucht Schutz unter den Dächern der Wohn- und Wirtshäuser. Nur wenige Gestalten treiben sich noch draußen herum und diejenigen, die es tun, tragen leise die immer gleichen Worte von Ohr zu Ohr. Meuterei. Meuterei auf der Sphinx.<br />
<br />
Wie ein Lauffeuer geht das Gerücht durch die Stadt. Vor allem in den Kneipen am Hafen wird getuschelt. Die Sphinx hat einen neuen Captain, eine junge Frau – ja, wirklich. Sie und ein paar andere haben den dicken Captain Rondo umgebracht und suchen jetzt nach einer neuen Crew. <br />
<br />
Fast drei Wochen sind inzwischen vergangen, seit Talin, Shanaya und einige andere tatsächlich die Kontrolle über den schlanken Dreimaster übernommen haben, der nun im Hafen Tokaras vor Anker liegt. Jetzt gibt es keinen Grund mehr, Männerkleidung zu tragen, Intrigen zu spinnen, jedenfalls nicht für die beiden. Vertrauen ist jedoch ein kostbares Gut in der Ersten Welt und sollte daher wohlverdient und nicht leichtfertig verschenkt werden. Selbst die beiden Frauen sind sich der Loyalität der jeweils anderen noch nicht völlig sicher, trotz der Ereignisse, die hinter ihnen liegen. Dennoch gilt es nun, an einem Strang zu ziehen. Hier, am Anfang ihrer Reise...<br />
Eine Frau als Captain kennt die Schifffahrt kaum und noch weniger gestandene Seemänner scheinen einen solchen Umstand akzeptieren zu wollen. Diejenigen der ehemaligen Crew, die während der Meuterei zu den Waffen griffen, um sich der revoltierenden Weiber zu entledigen, zahlten mit ihrem Leben dafür. Alle anderen wurden vor die Wahl gestellt, Talin als neuem Captain zu folgen, oder aber die Sphinx zu verlassen, kaum dass die Taue am Kai festgemacht wurden. Nicht viele blieben. Nicht genug, um den Dreimaster wieder auf See zu bringen. Einzig Aspen, ein junger Mann, der ebenso wie Shanaya auf Yvenes an Bord kam und sich bei der Meuterei im Hintergrund hielt, scheint die beiden Frauen weiterhin begleiten zu wollen. Ihnen bleibt also nichts anderes übrig, als neue Männer anzuheuern und wo könnte man das besser, als in Tokara? <br />
<br />
<table border="0" width="390" align="left"><tr><td><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/07rollenspiel/plot/Plot1tavern.jpg"></td></tr></table>Die Nacht bricht herein und die drei Weggefährten hat es an einen Tisch am Fenster eines gut besuchten Wirtshauses verschlagen. Seit kaum zwei Tagen liegt die Sphinx im Hafen und alle drei wissen, dass sie nur darauf warten müssen, bis die Gerüchte ihre Wirkung tun und die ersten Neugierigen anlocken. Doch besonders Talin brennt die Ungeduld unter den Nägeln. Das Schiff gehört nun ihr – ein gewaltiger Schritt in die richtige Richtung, hin zu ihrem Ziel. Doch die Sphinx ist in schlechter Verfassung, vom letzten Sturm und nachlässiger Pflege viel zu mitgenommen. Das Segeltuch kaum zur Weiterfahrt tauglich. Nicht genug Männer, um den Kahn wieder klar zu machen oder ihn zu bewegen. Noch dazu hat sie wenig Anhaltspunkte, die ihr auf ihrer Suche nach dem verschollenen Bruder helfen könnten. <br />
Nur einen Lichtblick gab es, als Shanaya und Aspen vor wenigen Stunden von einem Rundgang durch die Stadt zurück kehrten und erzählten, was sie in Erfahrung hatten bringen können: Sollte Lucien also noch am Leben sein, dann befindet er sich vermutlich in der Gewalt der Marine. Noch Anfang des Jahres wurden gerüchteweise etlichen Schmugglern und Dieben auf Asanu der Prozess gemacht und in nicht allzu ferner Zukunft würde ihr Weg die armen Hunde in das Gefängnis von Esmacil führen. Oder an den Strick, je nach dem. <br />
Doch ob sich der Gesuchte darunter befindet, weiß bisher keiner der drei. Es ist nur eine Vermutung, eine Möglichkeit, die einzige Spur.</font><br />
<center><br><table border="0" width="400px"><tr><td align="center" bgcolor="#8B3A3A" height="5px" width="170px"> </td><td align="center" bgcolor="#CD5555" height="5px" width="125px"> </td><td align="center" bgcolor="#EE6363" height="5px" width="75px"> </td><td align="center" bgcolor="#FF6A6A" height="5px" width="30px"> </td></tr></table></center><br />
<center><table border="0"><tr><td class="tabA"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Euphoria+Script' rel='stylesheet' type='text/css'><center><font style="font-family: Calibri; text-transform: uppercase; color: ##6E6E6E; font-size: 12px; line-height: 12px;"><b>05. März 1822</b><br><font style="font-size: 11px;">18 °C, leichter Regen, bewölkt<br>67% Luftfeuchtigkeit<br>etwa 3 Std nach Sonnenuntergang</font></font></center></td></tr><tr><td height="15px"></td></tr><tr><td class="tabB"><b>Shortfacts</b><br># Schauplatz: Tokara - Piratenstadt; eine Bucht am nördlichen Zipfel Asanus<br># Die Sphinx ging vor zwei Tagen im Hafen vor Anker<br># Talin, Shanaya und Aspen befinden sich in einer Taverne im Hafenviertel<br># Lucien und Skadi sind nicht anspielbar</td></tr></table></center></blockquote>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><div class="h2"><font style="font-family: 'Euphoria Script', cursive; color: ##6E6E6E; font-size: 35px; line-height: 30px;">Ein Hauch von <span style="color: #8B0000">Vorsehung</span> ...</font></div><font color="#8b0000">Eine dichte Wolkendecke verhängt den Himmel über Tokara, der kleinen Hafenstadt am nördlichen Zipfel Asanus. Noch geht nur ein leichter Regen auf das Land nieder, doch das Wetter so nahe am Meer ist unberechenbar. Das zwielichtige Volk, das die Stadt bekanntermaßen bewohnt, meidet heute die dunklen Gassen und sucht Schutz unter den Dächern der Wohn- und Wirtshäuser. Nur wenige Gestalten treiben sich noch draußen herum und diejenigen, die es tun, tragen leise die immer gleichen Worte von Ohr zu Ohr. Meuterei. Meuterei auf der Sphinx.<br />
<br />
Wie ein Lauffeuer geht das Gerücht durch die Stadt. Vor allem in den Kneipen am Hafen wird getuschelt. Die Sphinx hat einen neuen Captain, eine junge Frau – ja, wirklich. Sie und ein paar andere haben den dicken Captain Rondo umgebracht und suchen jetzt nach einer neuen Crew. <br />
<br />
Fast drei Wochen sind inzwischen vergangen, seit Talin, Shanaya und einige andere tatsächlich die Kontrolle über den schlanken Dreimaster übernommen haben, der nun im Hafen Tokaras vor Anker liegt. Jetzt gibt es keinen Grund mehr, Männerkleidung zu tragen, Intrigen zu spinnen, jedenfalls nicht für die beiden. Vertrauen ist jedoch ein kostbares Gut in der Ersten Welt und sollte daher wohlverdient und nicht leichtfertig verschenkt werden. Selbst die beiden Frauen sind sich der Loyalität der jeweils anderen noch nicht völlig sicher, trotz der Ereignisse, die hinter ihnen liegen. Dennoch gilt es nun, an einem Strang zu ziehen. Hier, am Anfang ihrer Reise...<br />
Eine Frau als Captain kennt die Schifffahrt kaum und noch weniger gestandene Seemänner scheinen einen solchen Umstand akzeptieren zu wollen. Diejenigen der ehemaligen Crew, die während der Meuterei zu den Waffen griffen, um sich der revoltierenden Weiber zu entledigen, zahlten mit ihrem Leben dafür. Alle anderen wurden vor die Wahl gestellt, Talin als neuem Captain zu folgen, oder aber die Sphinx zu verlassen, kaum dass die Taue am Kai festgemacht wurden. Nicht viele blieben. Nicht genug, um den Dreimaster wieder auf See zu bringen. Einzig Aspen, ein junger Mann, der ebenso wie Shanaya auf Yvenes an Bord kam und sich bei der Meuterei im Hintergrund hielt, scheint die beiden Frauen weiterhin begleiten zu wollen. Ihnen bleibt also nichts anderes übrig, als neue Männer anzuheuern und wo könnte man das besser, als in Tokara? <br />
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<table border="0" width="390" align="left"><tr><td><img src="https://inselwelten.crux-mundi.de/chronicles/07rollenspiel/plot/Plot1tavern.jpg"></td></tr></table>Die Nacht bricht herein und die drei Weggefährten hat es an einen Tisch am Fenster eines gut besuchten Wirtshauses verschlagen. Seit kaum zwei Tagen liegt die Sphinx im Hafen und alle drei wissen, dass sie nur darauf warten müssen, bis die Gerüchte ihre Wirkung tun und die ersten Neugierigen anlocken. Doch besonders Talin brennt die Ungeduld unter den Nägeln. Das Schiff gehört nun ihr – ein gewaltiger Schritt in die richtige Richtung, hin zu ihrem Ziel. Doch die Sphinx ist in schlechter Verfassung, vom letzten Sturm und nachlässiger Pflege viel zu mitgenommen. Das Segeltuch kaum zur Weiterfahrt tauglich. Nicht genug Männer, um den Kahn wieder klar zu machen oder ihn zu bewegen. Noch dazu hat sie wenig Anhaltspunkte, die ihr auf ihrer Suche nach dem verschollenen Bruder helfen könnten. <br />
Nur einen Lichtblick gab es, als Shanaya und Aspen vor wenigen Stunden von einem Rundgang durch die Stadt zurück kehrten und erzählten, was sie in Erfahrung hatten bringen können: Sollte Lucien also noch am Leben sein, dann befindet er sich vermutlich in der Gewalt der Marine. Noch Anfang des Jahres wurden gerüchteweise etlichen Schmugglern und Dieben auf Asanu der Prozess gemacht und in nicht allzu ferner Zukunft würde ihr Weg die armen Hunde in das Gefängnis von Esmacil führen. Oder an den Strick, je nach dem. <br />
Doch ob sich der Gesuchte darunter befindet, weiß bisher keiner der drei. Es ist nur eine Vermutung, eine Möglichkeit, die einzige Spur.</font><br />
<center><br><table border="0" width="400px"><tr><td align="center" bgcolor="#8B3A3A" height="5px" width="170px"> </td><td align="center" bgcolor="#CD5555" height="5px" width="125px"> </td><td align="center" bgcolor="#EE6363" height="5px" width="75px"> </td><td align="center" bgcolor="#FF6A6A" height="5px" width="30px"> </td></tr></table></center><br />
<center><table border="0"><tr><td class="tabA"><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Euphoria+Script' rel='stylesheet' type='text/css'><center><font style="font-family: Calibri; text-transform: uppercase; color: ##6E6E6E; font-size: 12px; line-height: 12px;"><b>05. März 1822</b><br><font style="font-size: 11px;">18 °C, leichter Regen, bewölkt<br>67% Luftfeuchtigkeit<br>etwa 3 Std nach Sonnenuntergang</font></font></center></td></tr><tr><td height="15px"></td></tr><tr><td class="tabB"><b>Shortfacts</b><br># Schauplatz: Tokara - Piratenstadt; eine Bucht am nördlichen Zipfel Asanus<br># Die Sphinx ging vor zwei Tagen im Hafen vor Anker<br># Talin, Shanaya und Aspen befinden sich in einer Taverne im Hafenviertel<br># Lucien und Skadi sind nicht anspielbar</td></tr></table></center></blockquote>]]></content:encoded>
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