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		<title><![CDATA[Inselwelten - Alle Foren]]></title>
		<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/</link>
		<description><![CDATA[Inselwelten - https://inselwelten.crux-mundi.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 08:19:59 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[What Remains Of Innocence]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1317</link>
			<pubDate>Fri, 16 Jan 2026 13:35:51 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=0">Bob</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<html>
<div id="wroi">
<a href="https://www.mourninghill.de" target="_blank"><img src="https://www.mourninghill.de/images/wroistorylogo.png" width="475px" style="margin-bottom:20px"></a><br />
<div class="story"><font class="date">1891</font> Die Mourning Hill Nerven- und Heilanstalt eröffnet ihre Pforten. Als erstes Institut Oregons, das es sich zur Aufgabe gemacht hat verstörte, geistig stark beeinträchtigte und körperlich unwiderruflich geschädigte Menschen zu behandeln, muss es von Anfang an einem starken öffentlichen Druck standhalten. Um den Anforderungen zu allen Zeiten gerecht zu werden, siedeln Ärzte, Pfleger und Schwestern ihre Familien in eigens dafür errichtete Gebäude um. Schulen entstehen, ein Krankenhaus wird in Rekordzeit aus dem Boden gestampft und es gelingt sogar, basierend auf den ersten, publik gemachten Erfolgen der intensiven Therapien der Heilanstalt, eine Universität zu errichten, die sich dem Studium der Kranken widmet. Die Aufzeichnungen der blühenden, wachsenden Stadt lassen sich bis zum Jahr 1965 zurückverfolgen.<br />
Dann enden die Berichte abrupt, Personalakten wurden von einem Feuer zerstört, das die Anstalt fast bis auf die Grundmauern niederbrennt. Viele Einwohner ziehen nach dem Vorfall über Nacht aus der küstennahen Stadt weg und lassen nicht nur die Idylle des Witchwood Forest hinter sich, sondern auch all jene Dinge, über die man sich nur hinter vorgehaltener Hand unterhalten hat und die man vor geliebten Personen lieber geheim hielt.<br />
<br><br />
<font class="date">2020</font> Ereignisreiche 129 Jahre nach der Eröffnung der Klinik und nur 54 Jahre nach dem verheerenden Brand, ist die Stadt Mourning Hill, die nach seinem einstig erfolgreichsten Geschäftsmodell und den Gerüchten benannt wurde, man könnte das Stöhnen und Klagen der ehemaligen Patienten während nebeliger Nächte zwischen den Laubbäumen hervorquellen hören, zu einem Schauplatz der Moderne und des künstlerischen Fortschritts geworden. Nationale Bekanntschaft erlangte die Stadt durch die privat finanzierte Hawthorne Academy. Mit ihrem Schwerpunkt auf Fotografie und Film und den namenhaften, bereits etablierten Künstlern, die die Highschool hervorgebracht hat, leistet die Academy zweifellos Pionierarbeit! Aber auch die Wissenschaften und der Sport kommen nicht zu kurz. <br />
Ebenfalls prestigeträchtig macht die Oaktree University von sich reden, die sehr darum bemüht ist, an die lokalen Abschlüsse anzuknüpfen und die Jugend von Mourning Hill in Sachen Bildung auf den richtigen Weg zu bringen. Weniger schillernd, aber deswegen absolut nicht unbedeutend, präsentiert sich die Mourning Hill Highschool. Die öffentliche Schule investiert viel Zeit, Disziplin und Liebe in jene SchülerInnen, die einen anderen, aber sicherlich genauso vielversprechenden Weg zum Erfolg einschlagen!<br />
Alles in allem kann man sagen, dass die Stadt aus ihrer alten Geschichte gelernt hat. Mit einem Herz aus Tradition und einer Seele aus Ehrgeiz und Willensstärke, lockt die Stadt mit einer familiären Gemeinde, dem beständigen Wunsch, Potenziale zu nutzen und jedes Jahr auf’s Neue die schönsten Erntedank-, Halloween- und Weihnachtsfestbanner über die Hauptstraße zu hängen, die Oregons und Umgebung je gesehen hat. Fast könnte man vergessen, dass bei dem großen Feuer 42 Menschen ums Leben kamen und dass all diejenigen, die die Stadt nie verlassen haben, noch immer fest davon überzeugt sind, dass es sich dabei nicht um einen Unfall gehandelt hat.<br />
<br><br />
<center>Aber Mourning Hill vergisst nicht – und es verzeiht nicht.</center></div>
<center><p class="namewroi"><a href="https://www.mourninghill.de" target="_blank">what remains of innocence</a></p><p class="info"><br>Küstenstadt in Oregon ● Jahr 2021  ● L3S3V3/FSK18+<br>Real-Life-RPG ohne Zwang zum Realismus<br>Crime- & Mystery-Elemente</center><br />
</div>
</html>
 <br />
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<a href="https://www.mourninghill.de" target="_blank"><img src="https://www.mourninghill.de/images/wroistorylogo.png" width="475px" style="margin-bottom:20px"></a><br />
<div class="story"><font class="date">1891</font> Die Mourning Hill Nerven- und Heilanstalt eröffnet ihre Pforten. Als erstes Institut Oregons, das es sich zur Aufgabe gemacht hat verstörte, geistig stark beeinträchtigte und körperlich unwiderruflich geschädigte Menschen zu behandeln, muss es von Anfang an einem starken öffentlichen Druck standhalten. Um den Anforderungen zu allen Zeiten gerecht zu werden, siedeln Ärzte, Pfleger und Schwestern ihre Familien in eigens dafür errichtete Gebäude um. Schulen entstehen, ein Krankenhaus wird in Rekordzeit aus dem Boden gestampft und es gelingt sogar, basierend auf den ersten, publik gemachten Erfolgen der intensiven Therapien der Heilanstalt, eine Universität zu errichten, die sich dem Studium der Kranken widmet. Die Aufzeichnungen der blühenden, wachsenden Stadt lassen sich bis zum Jahr 1965 zurückverfolgen.<br />
Dann enden die Berichte abrupt, Personalakten wurden von einem Feuer zerstört, das die Anstalt fast bis auf die Grundmauern niederbrennt. Viele Einwohner ziehen nach dem Vorfall über Nacht aus der küstennahen Stadt weg und lassen nicht nur die Idylle des Witchwood Forest hinter sich, sondern auch all jene Dinge, über die man sich nur hinter vorgehaltener Hand unterhalten hat und die man vor geliebten Personen lieber geheim hielt.<br />
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<font class="date">2020</font> Ereignisreiche 129 Jahre nach der Eröffnung der Klinik und nur 54 Jahre nach dem verheerenden Brand, ist die Stadt Mourning Hill, die nach seinem einstig erfolgreichsten Geschäftsmodell und den Gerüchten benannt wurde, man könnte das Stöhnen und Klagen der ehemaligen Patienten während nebeliger Nächte zwischen den Laubbäumen hervorquellen hören, zu einem Schauplatz der Moderne und des künstlerischen Fortschritts geworden. Nationale Bekanntschaft erlangte die Stadt durch die privat finanzierte Hawthorne Academy. Mit ihrem Schwerpunkt auf Fotografie und Film und den namenhaften, bereits etablierten Künstlern, die die Highschool hervorgebracht hat, leistet die Academy zweifellos Pionierarbeit! Aber auch die Wissenschaften und der Sport kommen nicht zu kurz. <br />
Ebenfalls prestigeträchtig macht die Oaktree University von sich reden, die sehr darum bemüht ist, an die lokalen Abschlüsse anzuknüpfen und die Jugend von Mourning Hill in Sachen Bildung auf den richtigen Weg zu bringen. Weniger schillernd, aber deswegen absolut nicht unbedeutend, präsentiert sich die Mourning Hill Highschool. Die öffentliche Schule investiert viel Zeit, Disziplin und Liebe in jene SchülerInnen, die einen anderen, aber sicherlich genauso vielversprechenden Weg zum Erfolg einschlagen!<br />
Alles in allem kann man sagen, dass die Stadt aus ihrer alten Geschichte gelernt hat. Mit einem Herz aus Tradition und einer Seele aus Ehrgeiz und Willensstärke, lockt die Stadt mit einer familiären Gemeinde, dem beständigen Wunsch, Potenziale zu nutzen und jedes Jahr auf’s Neue die schönsten Erntedank-, Halloween- und Weihnachtsfestbanner über die Hauptstraße zu hängen, die Oregons und Umgebung je gesehen hat. Fast könnte man vergessen, dass bei dem großen Feuer 42 Menschen ums Leben kamen und dass all diejenigen, die die Stadt nie verlassen haben, noch immer fest davon überzeugt sind, dass es sich dabei nicht um einen Unfall gehandelt hat.<br />
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<center>Aber Mourning Hill vergisst nicht – und es verzeiht nicht.</center></div>
<center><p class="namewroi"><a href="https://www.mourninghill.de" target="_blank">what remains of innocence</a></p><p class="info"><br>Küstenstadt in Oregon ● Jahr 2021  ● L3S3V3/FSK18+<br>Real-Life-RPG ohne Zwang zum Realismus<br>Crime- & Mystery-Elemente</center><br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Beyond the Rules]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1315</link>
			<pubDate>Sat, 25 Jan 2025 21:03:05 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=0">Jackson T. Williams</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1315</guid>
			<description><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Poiret+One|Rajdhani" rel="stylesheet"><center> <table width="450px" cellpadding=0 cellspacing=0>
<tr><td valign="middle" style="background-color:#190407; text-transform:uppercase; font-size:46px; letter-spacing:1px; text-align:center; color:#888687; padding:10px; font-family:'Poiret One';">Beyond The Rules<center><div style="width:95%; border-bottom:10px solid#2E110D; "></div></center><center><img src="https://beyondtherules.de/images/new/headerstoryline.png"></center></td> </tr>
<br />
<tr><td valign="middle" style="background-color:#190407; padding:0px;font-family: 'Rajdhani', sans-serif;font-size:12px; letter-spacing:1.1px;  color:#888687; font-family; text-align:justify;line-height:16.4px"><div style="padding:0px 25px 0px 25px; height:100%">
<br />
<br />
<center><font style="font-family: 'Poiret One'; color:#888687; line-height:10%;">H A P P E N I N G</font><br></center><br />
<center><div style="width:85%; border-bottom:2px solid#2E110D; "></div></center><br />
<br />
<br />
<font style=font-family: 'Poiret One'; color:#888687; line-height:10%; float: left;">Was geschieht...</font><br><br />
wenn Menschen erfahren, dass es Vampire tatsächlich gibt und gleichzeitig von der Existenz von Dämonen, Shapeshiftern und Hexen nicht den geringsten Schimmer haben?<br />
Hast du dir diese Frage jemals gestellt...?<br />
Wenn althergebrachte Regeln außer Kraft gesetzt werden...?<br />
Was... passiert?<br />
<br />
Seit dem Bündnis zwischen Vampir und Mensch vom 01. September 2015 in New York ist deine Welt nicht mehr so, wie sie einst war. Vampire sind nicht länger Teil eines Buches oder eines Horrorfilms, den du hinter dir lässt, wenn du das Kino räumst. Sie sind deine Nachbarn, deine Arbeitskollegen, die Passanten draußen auf der Straße. Aber was bedeutet das für dich? Versetzt es dich in Angst? Faszination?<br />
Gesetze sollen das Miteinander auf harmonischer Basis regeln, während New York sich Stück für Stück verändert. UV-Schutzglas im Einkaufszentrum, Untergrundpassagen für den Tag, Abteilungen im Krankenhaus, die Blut als Snacks ausgeben, Vampirbars der besonderen Art. Aber ist damit wirklich dem Menschen geholfen? Die Forschung verkündet von einem großen Durchbruch, Politiker der Stadt von neuen Wegen, doch sind die Regeln, die auf wackeligem Fundament erbaut worden sind, wirklich etwas, das deine Sicherheit garantiert? Oder bist du gar eines jener Wesen, die nie gefragt und von den Vampiren außen vor gelassen wurden? Den Menschen wurden die Augen geöffnet und vielleicht weißt du von dem unterschwelligen Brodeln im Untergrund, von den Organisationen, die sich zusammen tun um ihre eigenen Regeln durchzusetzen und ihren eigenen Kampf zu führen.<br />
<br />
Still war es bisher um die anderen Wesensarten New Yorks. Still, weil die Vampire nur an sich dachten. Doch auch diese Zeiten neigen sich dem Ende zu. Die Shapeshifter haben sich dazu entschlossen offen mit den Vampiren in einen Krieg zu ziehen. Unruhen toben dementsprechend in der Stadt. Hexen beobachten das Ganze argwöhnisch und Dämonen runden das Durcheinander nur noch ab. Und es gibt einen Haken, von denen die meisten Menschen nichts wissen: Die Vampire nutzen den Kooperationsvertrag einzig zu dem Zweck, die Vorherrschaft über alles zu erlangen und diese Welt für sich einzunehmen.<br />
Die Vampire sind nicht deine Freunde, für die sie sich ausgeben, nein... sie sind noch immer deine Feinde und du steckst mittendrin.<br />
<br />
Wo wirst du in alledem stehen, in dieser Welt jenseits der Regeln, in einer Welt<br><br />
<font style="font-family: 'Poiret One'; color:#888687; line-height:10%; float: right;">...Beyond The Rules?</font><br />
<br><br><br />
<br />
<center><font style="font-family: 'Poiret One'; color:#888687; line-height:10%;">S H O R T F A C T S</font></center><br />
<center><div style="width:85%; border-bottom:2px solid#2E110D; "></div></center><ul>
<li>Wir sind ein fiktionales Mystery/Dark Fantasy RPG</li>
<li>Rating: FSK18</li>
<li>Das Setting ist das Jahr 2017 in New York</li>
<li>Werde Shapeshifter, Dämon, Hexe, Vampir oder Mensch</li>
<li>Erdachte Charaktere bevorzugt</li>
<li>Charaktere an Filmen, Büchern und Serien angelehnt<br />
auf Anfrage erlaubt</li>
<li>Liebe Community ohne Powerplay</li>
<li><a href="https://beyondtherules.de/index.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Zum Forum</a></li>
</ul>
<br><br></div></td> </tr></div></td> </tr>
<tr><td valign="middle" style="background-color:#190407; text-transform:uppercase;  letter-spacing:3px; text-align:center; color:#888687; padding:1px; font-family:'Poiret One';"> <center><div style="width:95%; border-bottom:10px solid#2E110D; "></div></center><span style="color: #0F0605;" class="mycode_color">PLATZHALTER</span><br></td></tr>
</table></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<link href="https://fonts.googleapis.com/css?family=Poiret+One|Rajdhani" rel="stylesheet"><center> <table width="450px" cellpadding=0 cellspacing=0>
<tr><td valign="middle" style="background-color:#190407; text-transform:uppercase; font-size:46px; letter-spacing:1px; text-align:center; color:#888687; padding:10px; font-family:'Poiret One';">Beyond The Rules<center><div style="width:95%; border-bottom:10px solid#2E110D; "></div></center><center><img src="https://beyondtherules.de/images/new/headerstoryline.png"></center></td> </tr>
<br />
<tr><td valign="middle" style="background-color:#190407; padding:0px;font-family: 'Rajdhani', sans-serif;font-size:12px; letter-spacing:1.1px;  color:#888687; font-family; text-align:justify;line-height:16.4px"><div style="padding:0px 25px 0px 25px; height:100%">
<br />
<br />
<center><font style="font-family: 'Poiret One'; color:#888687; line-height:10%;">H A P P E N I N G</font><br></center><br />
<center><div style="width:85%; border-bottom:2px solid#2E110D; "></div></center><br />
<br />
<br />
<font style=font-family: 'Poiret One'; color:#888687; line-height:10%; float: left;">Was geschieht...</font><br><br />
wenn Menschen erfahren, dass es Vampire tatsächlich gibt und gleichzeitig von der Existenz von Dämonen, Shapeshiftern und Hexen nicht den geringsten Schimmer haben?<br />
Hast du dir diese Frage jemals gestellt...?<br />
Wenn althergebrachte Regeln außer Kraft gesetzt werden...?<br />
Was... passiert?<br />
<br />
Seit dem Bündnis zwischen Vampir und Mensch vom 01. September 2015 in New York ist deine Welt nicht mehr so, wie sie einst war. Vampire sind nicht länger Teil eines Buches oder eines Horrorfilms, den du hinter dir lässt, wenn du das Kino räumst. Sie sind deine Nachbarn, deine Arbeitskollegen, die Passanten draußen auf der Straße. Aber was bedeutet das für dich? Versetzt es dich in Angst? Faszination?<br />
Gesetze sollen das Miteinander auf harmonischer Basis regeln, während New York sich Stück für Stück verändert. UV-Schutzglas im Einkaufszentrum, Untergrundpassagen für den Tag, Abteilungen im Krankenhaus, die Blut als Snacks ausgeben, Vampirbars der besonderen Art. Aber ist damit wirklich dem Menschen geholfen? Die Forschung verkündet von einem großen Durchbruch, Politiker der Stadt von neuen Wegen, doch sind die Regeln, die auf wackeligem Fundament erbaut worden sind, wirklich etwas, das deine Sicherheit garantiert? Oder bist du gar eines jener Wesen, die nie gefragt und von den Vampiren außen vor gelassen wurden? Den Menschen wurden die Augen geöffnet und vielleicht weißt du von dem unterschwelligen Brodeln im Untergrund, von den Organisationen, die sich zusammen tun um ihre eigenen Regeln durchzusetzen und ihren eigenen Kampf zu führen.<br />
<br />
Still war es bisher um die anderen Wesensarten New Yorks. Still, weil die Vampire nur an sich dachten. Doch auch diese Zeiten neigen sich dem Ende zu. Die Shapeshifter haben sich dazu entschlossen offen mit den Vampiren in einen Krieg zu ziehen. Unruhen toben dementsprechend in der Stadt. Hexen beobachten das Ganze argwöhnisch und Dämonen runden das Durcheinander nur noch ab. Und es gibt einen Haken, von denen die meisten Menschen nichts wissen: Die Vampire nutzen den Kooperationsvertrag einzig zu dem Zweck, die Vorherrschaft über alles zu erlangen und diese Welt für sich einzunehmen.<br />
Die Vampire sind nicht deine Freunde, für die sie sich ausgeben, nein... sie sind noch immer deine Feinde und du steckst mittendrin.<br />
<br />
Wo wirst du in alledem stehen, in dieser Welt jenseits der Regeln, in einer Welt<br><br />
<font style="font-family: 'Poiret One'; color:#888687; line-height:10%; float: right;">...Beyond The Rules?</font><br />
<br><br><br />
<br />
<center><font style="font-family: 'Poiret One'; color:#888687; line-height:10%;">S H O R T F A C T S</font></center><br />
<center><div style="width:85%; border-bottom:2px solid#2E110D; "></div></center><ul>
<li>Wir sind ein fiktionales Mystery/Dark Fantasy RPG</li>
<li>Rating: FSK18</li>
<li>Das Setting ist das Jahr 2017 in New York</li>
<li>Werde Shapeshifter, Dämon, Hexe, Vampir oder Mensch</li>
<li>Erdachte Charaktere bevorzugt</li>
<li>Charaktere an Filmen, Büchern und Serien angelehnt<br />
auf Anfrage erlaubt</li>
<li>Liebe Community ohne Powerplay</li>
<li><a href="https://beyondtherules.de/index.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Zum Forum</a></li>
</ul>
<br><br></div></td> </tr></div></td> </tr>
<tr><td valign="middle" style="background-color:#190407; text-transform:uppercase;  letter-spacing:3px; text-align:center; color:#888687; padding:1px; font-family:'Poiret One';"> <center><div style="width:95%; border-bottom:10px solid#2E110D; "></div></center><span style="color: #0F0605;" class="mycode_color">PLATZHALTER</span><br></td></tr>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[echos of a vanished past]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1314</link>
			<pubDate>Sat, 12 Oct 2024 20:33:55 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=0">Präsident Enton</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1314</guid>
			<description><![CDATA[<center><div class="pokepartner"><div class="press-start-2p-regular2">echos of a vanished past</div><br></br><table width="93%"><tr><td><div class="press-start-2p-regular1">Storyline</div></td><td><div align="right"><div class="pokeboxpart"><div class="dings1">Wir sind ein <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Pokemonforum</span>, welches in Einall spielt – das New York der Pokemonwelt; die Region, die niemals schläft. Seit jeher ist es eine Region, in der insbesondere der Hedonismus und der Materialismus groß geschrieben werden. Immer der nächste Adrenalinkick, immer mehr besitzen als alle anderen; während der Graben zwischen den Generationen und Gesellschaftsschichten gleichzeitig immer größer wird. Man spaltet sich voneinander ab und gleichzeitig verschließen wir die Augen vor der Wahrheit und plädieren dafür, dass wir schon irgendwie wissen, wie wir uns über Wasser zu halten haben.<br />
Über dem Zwiespalt der Region liegt die Glorie des Sports: Pokemonkämpfe in dynamischen Arenen und Wettbewerbe in prunkvollen Hallen. Es ist wie eine Sucht, um der größer werdenden Finsternis zu entkommen und sich mit Scheinheiligkeit und Festlichkeiten abzulenken. Denn am Ende, ist es Geld was zählt!<br />
<br />
Einall steht für diesen Sport. Und gerade jetzt versucht der Pokemonverband all das wieder neu aufleben zu lassen – auf die ein oder andere Art. Letztendlich ist es nur ein Vorschieben von Gründen, um noch mehr Touristen, Wettstreiter und Schaulustige in die Region zu locken und um noch mehr Geld anzuscheffeln, an dem sich die richtigen Leute noch mehr bereichern können. Arenen werden neu besetzt, die TOP4 wird als oberste Wettbewerbsinstanz abgeschafft ebenso wie die glorreichen Pokemon-Schönheitswettbewerbe und alles darum herum wird irgendwie anders strukturiert und mit neue Regeln versehen, die maßgeblich die Kämpfe beeinflussen.<br />
<br />
Diese lukrative Entwicklung kann die Region gut gebrauchen, um sich aus der Asche eines jahrelangen Pokemon-Krieges zu erheben, der das Land in Verwüstung und Chaos gestürzt hatte und wovon es sich bisher nie richtig erholen konnte. Wenngleich der Krieg bisher seit über 60 Jahren als beendet erklärt gilt so sind seine Auswirkungen noch immer zu spüren – in den zerrütteten und teils traumatisierten Familien, die schwere Verluste erlitten hatten. Gleichzeitig scheint das Leid des Krieges und dessen Ursprung immer mehr in Vergessenheit zu geraten. Und bald kann sich kaum noch einer erinnern, warum wir uns einst überhaupt bekämpft haben.<br />
<br />
Was bisher so hoffnungsvoll klingt, stößt vielerorts auf Unmut. Aus dem Schatten der Gassen erhebt sich eine kleine Untergrundorganisation. Doch sie wächst und gedeiht und stellt bald schon eine Bedrohung für das normale Leben der Bürger und Bürgerinnen von Einall dar. Fast zeitgleich erhält die Polizei vermehrt Berichte von illegalen und höchst brutalen Pokemonkämpfen im Untergrund, bei denen chemische Drogen eingesetzt werden, um die Wesen entsprechend zu dopen und leistungsfähiger zu machen. Eine Substanz, deren Erfolg sich viel zu schnell herumspricht und sich ebenso weiterverbreitet.<br />
Hinter den offensichtlichen Problemen wird heimlich versucht den Pokemonsport zu manipulieren, indem gefälschte Arenenorden in Umlauf gebracht werden, ganz zu schweigen von den alltäglichen Kleinkriminalfällen – die Polizei und Ranger scheinen kaum zu wissen wo sie anfangen sollen. Dabei herrscht unter den Ordnungshütern selbst unglaubliche Missgunst: während die Polizisten mit Fördergeldern überschüttet werden, um das System in Einall wieder ins Laufen zu bringen, muss der Naturschutz hinten anstehen. Wie immer. Die Ranger sind frustriert, dabei sollten sie doch alle zusammenarbeiten. Ebenso haben Hilfskräfte, wie Mediziner und Feuerwehr alle Hände voll zu tun und auch die Wissenschaft scheint für sämtliche Geheimnisse der Pokemonwelt gleichzeitig eine Lösung finden zu wollen und sich auf dem Weg dahin in alles zu verrennen. Ein einziges Chaos. Es scheint, als wäre es nie anders gewesen und doch ist das Land gespaltener denn je. Doch nach außen hin besteht die anmutige Fassade weiterhin.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Aber sie ist zerbrechlich, hat bereits die ersten Risse aufzuweisen und alles verschwimmt immer mehr miteinander…</span></div>
</div></div></div></td></tr></table><br></br><br />
<table width="93%"><tr><td><div align="right"><div class="pokeboxpart"><div class="dings1">» wir spielen in Einall<br />
» wir spielen im Jahr 2025<br />
» wir spielen nach dem Prinzip der ortsgebundenen Szenentrennung<br />
» Rating L3S3V3<br />
» keine Mindestpostlänge<br />
» ohne Canoncharaktere/ nur mit frei erfundenen Charakteren<br />
» nur RL Avatare<br />
» keine langen Steckbriefe, nur kurze Profilfelder<br />
» regelmäßige, automatische Whitelist</br><br />
<table width="90%"><tr><td><div class="press-start-2p-regular3">Unser Button</div></td><td><center><a target="_blank" href="https://farandwide.cherokee-rose.de/index.php"><img style="border: 1px solid #2f244a;" src="https://i.ibb.co/5KLHTCR/ep-banner.png" /></a></center></td></tr></table></div></div></div></td><td> <div class="press-start-2p-regular1">Eckdaten</div> </td></tr></table>
<br></br><br />
<div class="pokeboxpart2"></br><div align="left"><div class="press-start-2p-regular3">What will</br>YOU do?</div></div><div class="pokeboxpart3"><div class="dings1"><table><tr><td><div class="pokeball"><a href="https://farandwide.cherokee-rose.de/index.php" target="_blank">&raquo; Forum</a></div></td><td><div class="pokeball"><a href="https://farandwide.cherokee-rose.de/forumdisplay.php?fid=8">&raquo; Gesuche</a></div></td></tr></table>
<table><tr><td><div class="pokeball"><a href="https://farandwide.cherokee-rose.de/misc.php?action=wiki" target="_blank">&raquo; Lexikon</a></div></td></br><td><div class="pokeball"><a href="https://farandwide.cherokee-rose.de/forumdisplay.php?fid=73" target="_blank">&raquo; Partner</a></div></td></tr></table></div></div></div></br><br />
</div></center><br />
<br />
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			<content:encoded><![CDATA[<center><div class="pokepartner"><div class="press-start-2p-regular2">echos of a vanished past</div><br></br><table width="93%"><tr><td><div class="press-start-2p-regular1">Storyline</div></td><td><div align="right"><div class="pokeboxpart"><div class="dings1">Wir sind ein <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Pokemonforum</span>, welches in Einall spielt – das New York der Pokemonwelt; die Region, die niemals schläft. Seit jeher ist es eine Region, in der insbesondere der Hedonismus und der Materialismus groß geschrieben werden. Immer der nächste Adrenalinkick, immer mehr besitzen als alle anderen; während der Graben zwischen den Generationen und Gesellschaftsschichten gleichzeitig immer größer wird. Man spaltet sich voneinander ab und gleichzeitig verschließen wir die Augen vor der Wahrheit und plädieren dafür, dass wir schon irgendwie wissen, wie wir uns über Wasser zu halten haben.<br />
Über dem Zwiespalt der Region liegt die Glorie des Sports: Pokemonkämpfe in dynamischen Arenen und Wettbewerbe in prunkvollen Hallen. Es ist wie eine Sucht, um der größer werdenden Finsternis zu entkommen und sich mit Scheinheiligkeit und Festlichkeiten abzulenken. Denn am Ende, ist es Geld was zählt!<br />
<br />
Einall steht für diesen Sport. Und gerade jetzt versucht der Pokemonverband all das wieder neu aufleben zu lassen – auf die ein oder andere Art. Letztendlich ist es nur ein Vorschieben von Gründen, um noch mehr Touristen, Wettstreiter und Schaulustige in die Region zu locken und um noch mehr Geld anzuscheffeln, an dem sich die richtigen Leute noch mehr bereichern können. Arenen werden neu besetzt, die TOP4 wird als oberste Wettbewerbsinstanz abgeschafft ebenso wie die glorreichen Pokemon-Schönheitswettbewerbe und alles darum herum wird irgendwie anders strukturiert und mit neue Regeln versehen, die maßgeblich die Kämpfe beeinflussen.<br />
<br />
Diese lukrative Entwicklung kann die Region gut gebrauchen, um sich aus der Asche eines jahrelangen Pokemon-Krieges zu erheben, der das Land in Verwüstung und Chaos gestürzt hatte und wovon es sich bisher nie richtig erholen konnte. Wenngleich der Krieg bisher seit über 60 Jahren als beendet erklärt gilt so sind seine Auswirkungen noch immer zu spüren – in den zerrütteten und teils traumatisierten Familien, die schwere Verluste erlitten hatten. Gleichzeitig scheint das Leid des Krieges und dessen Ursprung immer mehr in Vergessenheit zu geraten. Und bald kann sich kaum noch einer erinnern, warum wir uns einst überhaupt bekämpft haben.<br />
<br />
Was bisher so hoffnungsvoll klingt, stößt vielerorts auf Unmut. Aus dem Schatten der Gassen erhebt sich eine kleine Untergrundorganisation. Doch sie wächst und gedeiht und stellt bald schon eine Bedrohung für das normale Leben der Bürger und Bürgerinnen von Einall dar. Fast zeitgleich erhält die Polizei vermehrt Berichte von illegalen und höchst brutalen Pokemonkämpfen im Untergrund, bei denen chemische Drogen eingesetzt werden, um die Wesen entsprechend zu dopen und leistungsfähiger zu machen. Eine Substanz, deren Erfolg sich viel zu schnell herumspricht und sich ebenso weiterverbreitet.<br />
Hinter den offensichtlichen Problemen wird heimlich versucht den Pokemonsport zu manipulieren, indem gefälschte Arenenorden in Umlauf gebracht werden, ganz zu schweigen von den alltäglichen Kleinkriminalfällen – die Polizei und Ranger scheinen kaum zu wissen wo sie anfangen sollen. Dabei herrscht unter den Ordnungshütern selbst unglaubliche Missgunst: während die Polizisten mit Fördergeldern überschüttet werden, um das System in Einall wieder ins Laufen zu bringen, muss der Naturschutz hinten anstehen. Wie immer. Die Ranger sind frustriert, dabei sollten sie doch alle zusammenarbeiten. Ebenso haben Hilfskräfte, wie Mediziner und Feuerwehr alle Hände voll zu tun und auch die Wissenschaft scheint für sämtliche Geheimnisse der Pokemonwelt gleichzeitig eine Lösung finden zu wollen und sich auf dem Weg dahin in alles zu verrennen. Ein einziges Chaos. Es scheint, als wäre es nie anders gewesen und doch ist das Land gespaltener denn je. Doch nach außen hin besteht die anmutige Fassade weiterhin.<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Aber sie ist zerbrechlich, hat bereits die ersten Risse aufzuweisen und alles verschwimmt immer mehr miteinander…</span></div>
</div></div></div></td></tr></table><br></br><br />
<table width="93%"><tr><td><div align="right"><div class="pokeboxpart"><div class="dings1">» wir spielen in Einall<br />
» wir spielen im Jahr 2025<br />
» wir spielen nach dem Prinzip der ortsgebundenen Szenentrennung<br />
» Rating L3S3V3<br />
» keine Mindestpostlänge<br />
» ohne Canoncharaktere/ nur mit frei erfundenen Charakteren<br />
» nur RL Avatare<br />
» keine langen Steckbriefe, nur kurze Profilfelder<br />
» regelmäßige, automatische Whitelist</br><br />
<table width="90%"><tr><td><div class="press-start-2p-regular3">Unser Button</div></td><td><center><a target="_blank" href="https://farandwide.cherokee-rose.de/index.php"><img style="border: 1px solid #2f244a;" src="https://i.ibb.co/5KLHTCR/ep-banner.png" /></a></center></td></tr></table></div></div></div></td><td> <div class="press-start-2p-regular1">Eckdaten</div> </td></tr></table>
<br></br><br />
<div class="pokeboxpart2"></br><div align="left"><div class="press-start-2p-regular3">What will</br>YOU do?</div></div><div class="pokeboxpart3"><div class="dings1"><table><tr><td><div class="pokeball"><a href="https://farandwide.cherokee-rose.de/index.php" target="_blank">&raquo; Forum</a></div></td><td><div class="pokeball"><a href="https://farandwide.cherokee-rose.de/forumdisplay.php?fid=8">&raquo; Gesuche</a></div></td></tr></table>
<table><tr><td><div class="pokeball"><a href="https://farandwide.cherokee-rose.de/misc.php?action=wiki" target="_blank">&raquo; Lexikon</a></div></td></br><td><div class="pokeball"><a href="https://farandwide.cherokee-rose.de/forumdisplay.php?fid=73" target="_blank">&raquo; Partner</a></div></td></tr></table></div></div></div></br><br />
</div></center><br />
<br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[City Chronicles - RL Crossover]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1307</link>
			<pubDate>Mon, 07 Oct 2024 12:03:33 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=0">Noah</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1307</guid>
			<description><![CDATA[<center><br />
 <iframe src="https://citychronicles.de/storyline.php"  width="510px" height="1400px" frameborder=0 scrolling="auto" noresize style="border: 0px"; allowtransparency="true"></iframe></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><br />
 <iframe src="https://citychronicles.de/storyline.php"  width="510px" height="1400px" frameborder=0 scrolling="auto" noresize style="border: 0px"; allowtransparency="true"></iframe></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[The Shadow World]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1306</link>
			<pubDate>Mon, 07 Oct 2024 11:57:30 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=0">Faye Ravenscar</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<div class="codeblock"><div class="title">Code:</div><div class="body" dir="ltr"><code>&lt;center&gt;<br />
 &lt;iframe src="https://theshadowworld.de/storyline.php"  width="510px" height="1900px" frameborder=0 scrolling="auto" noresize style="border: 0px"; allowtransparency="true"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/center&gt;</code></div></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="codeblock"><div class="title">Code:</div><div class="body" dir="ltr"><code>&lt;center&gt;<br />
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[A tiny little moment]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1305</link>
			<pubDate>Sun, 06 Oct 2024 12:11:49 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=9">Liam Casey</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1305</guid>
			<description><![CDATA[<center><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Tangerine' rel='stylesheet' type='text/css'>
<div style="font-family: 'Tangerine'; color: black; font-size: 52px; LINE-HEIGHT: 0px">A tiny little moment</div>
<br />
<font size=1>Morgen des 29. Juni 1822 <br />
Peregryne Tallant & Skadi Nordskov & Liam Casey</font></center><br />
<br />
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Tangerine' rel='stylesheet' type='text/css'>
<div style="font-family: 'Tangerine'; color: black; font-size: 52px; LINE-HEIGHT: 0px">A tiny little moment</div>
<br />
<font size=1>Morgen des 29. Juni 1822 <br />
Peregryne Tallant & Skadi Nordskov & Liam Casey</font></center><br />
<br />
...]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ceallagh & Isala]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1304</link>
			<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 21:33:47 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=39">Ceallagh Hayes</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1304</guid>
			<description><![CDATA[Szene Ceallagh & Isala]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Szene Ceallagh & Isala]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[New Beginnings]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1303</link>
			<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 21:31:25 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=59">Jón Nóason</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1303</guid>
			<description><![CDATA[Einfacher als gedacht.<br />
Per schüttelte den Kopf, während es ihn in gemütlichem Tempo die Reling entlangzog, den Blick raus auf die offene See gerichtet, die ruhiger war als an dem Tag als er zum ersten Mal Fuß auf dieses Deck gesetzt hatte.<br />
Einfacher als gedacht. Er ließ sich die Worte zum wiederholten Male durch den Kopf und auf der Zunge zergehen. War’s einfacher als gedacht, mit einem Kapitel abzuschließen und ein ganz neues zu beginnen, ohne zu wissen wohin die Reise ging — gehen würde? Auch wenn er eigentlich wenig Begeisterung dafür gewinnen konnte, sich auf ein neues Abenteuer einzulassen. Er war gerade dabei gewesen, sich mit der Arbeit auf dem Handelsschiff abzufinden, sich von Gelegenheitsauftrag zu Gelegenheitsauftrag zu hanteln und so sprichwörtlich über Wasser zu halten, einfach, weil er es seit einer Weile nicht anders kannte. Weil sich die Routine eingependelt hatte und Routine irgendwo alles einfacher machte. Oder vieles. Die Frage war, ob das ein Leben war, das er wollte oder sich bloß einredete zu wollen, weil’s... eben weil es einfacher, oder vermeintlich einfacher war als sich dem ständigen Nervenkitzel, dem ständigen Risiko auszusetzen.<br />
<br />
Während seine Gedanken ihre Bahnen zogen, ließ er den Blick flüchtig zur Seite wandern und kreuzte dabei den von... Jón. Er brachte seine Füße zum Stehen.<br />
<br />
<span style="color: #eead0e;" class="mycode_color">Mit etwas Tinte an den Fingern und etwas Schwung in den Schritten kam Jón aus der Kapitänskajüte. Und blieb prompt stehen als er Peregryne vor sich hatte, der ebenfalls inne hielt von seinem ... nervösen Umhergehen? Jedenfalls konnte Jón sehen, dass ihn irgendetwas plagte. <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Na?"</span>, sagte Jón. Ein wenig in der Hoffnung, dass Per ihm nun nicht in einem Schwall sein ganzes Herz ausschütten würde, aber erstens schätzte er Per nicht so ein und zweitens wollte er kein Arschloch sein. Immerhin mochte er den Typen recht gerne.</span><br />
<br />
Als er sich umdrehte, sah er Jón aus Richtung der Kapitänskajüte kommen. Er war kein Mensch großer Worte, aber am Ende (oder Anfang) des Tages war er dann doch froh, zumindest ein bekanntes Gesicht zu sehen. Per nickte seinem alten Bekannten zum Gruß zu. Anstatt Jón sogleich den Inhalt seiner Gedanken auszuschütten, fragte er erst einmal:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Was hast du denn da drin zu schaffen gehabt? Verhandlungen?“</span><br />
<br />
<span style="color: #eead0e;" class="mycode_color">Jón war sich nun sicher, dass den anderen Mann irgendetwas beschäftigte -- die Art, wie er die Aufmerksamkeit von sich lenkte. Nun, immerhin hatte Jón ihm durch seine vielseitig interpretierbare Frage auch die freie Wahl des Gesprächsthemas überlassen. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Könnte man so sagen, ja. Hab die Carta unterschrieben."</span> Er gab Per ein kurzes, schiefes Lächeln. Es hatte sich irgendwie gut angefühlt, auch wenn er hier niemanden -- außer Rúnar -- so wirklich kannte, aber es war als hätte er dafür unterschrieben zu einer Familie zu gehören.*<br />
<br />
*Zu einer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">anderen </span>Familie, wohlgemerkt. Sprich, seine alte Familie losgeworden zu sein, doch das würde Jón niemals auf die Art und Weise zugeben.</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Einfacher als gedacht.<br />
Per schüttelte den Kopf, während es ihn in gemütlichem Tempo die Reling entlangzog, den Blick raus auf die offene See gerichtet, die ruhiger war als an dem Tag als er zum ersten Mal Fuß auf dieses Deck gesetzt hatte.<br />
Einfacher als gedacht. Er ließ sich die Worte zum wiederholten Male durch den Kopf und auf der Zunge zergehen. War’s einfacher als gedacht, mit einem Kapitel abzuschließen und ein ganz neues zu beginnen, ohne zu wissen wohin die Reise ging — gehen würde? Auch wenn er eigentlich wenig Begeisterung dafür gewinnen konnte, sich auf ein neues Abenteuer einzulassen. Er war gerade dabei gewesen, sich mit der Arbeit auf dem Handelsschiff abzufinden, sich von Gelegenheitsauftrag zu Gelegenheitsauftrag zu hanteln und so sprichwörtlich über Wasser zu halten, einfach, weil er es seit einer Weile nicht anders kannte. Weil sich die Routine eingependelt hatte und Routine irgendwo alles einfacher machte. Oder vieles. Die Frage war, ob das ein Leben war, das er wollte oder sich bloß einredete zu wollen, weil’s... eben weil es einfacher, oder vermeintlich einfacher war als sich dem ständigen Nervenkitzel, dem ständigen Risiko auszusetzen.<br />
<br />
Während seine Gedanken ihre Bahnen zogen, ließ er den Blick flüchtig zur Seite wandern und kreuzte dabei den von... Jón. Er brachte seine Füße zum Stehen.<br />
<br />
<span style="color: #eead0e;" class="mycode_color">Mit etwas Tinte an den Fingern und etwas Schwung in den Schritten kam Jón aus der Kapitänskajüte. Und blieb prompt stehen als er Peregryne vor sich hatte, der ebenfalls inne hielt von seinem ... nervösen Umhergehen? Jedenfalls konnte Jón sehen, dass ihn irgendetwas plagte. <br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Na?"</span>, sagte Jón. Ein wenig in der Hoffnung, dass Per ihm nun nicht in einem Schwall sein ganzes Herz ausschütten würde, aber erstens schätzte er Per nicht so ein und zweitens wollte er kein Arschloch sein. Immerhin mochte er den Typen recht gerne.</span><br />
<br />
Als er sich umdrehte, sah er Jón aus Richtung der Kapitänskajüte kommen. Er war kein Mensch großer Worte, aber am Ende (oder Anfang) des Tages war er dann doch froh, zumindest ein bekanntes Gesicht zu sehen. Per nickte seinem alten Bekannten zum Gruß zu. Anstatt Jón sogleich den Inhalt seiner Gedanken auszuschütten, fragte er erst einmal:<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Was hast du denn da drin zu schaffen gehabt? Verhandlungen?“</span><br />
<br />
<span style="color: #eead0e;" class="mycode_color">Jón war sich nun sicher, dass den anderen Mann irgendetwas beschäftigte -- die Art, wie er die Aufmerksamkeit von sich lenkte. Nun, immerhin hatte Jón ihm durch seine vielseitig interpretierbare Frage auch die freie Wahl des Gesprächsthemas überlassen. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Könnte man so sagen, ja. Hab die Carta unterschrieben."</span> Er gab Per ein kurzes, schiefes Lächeln. Es hatte sich irgendwie gut angefühlt, auch wenn er hier niemanden -- außer Rúnar -- so wirklich kannte, aber es war als hätte er dafür unterschrieben zu einer Familie zu gehören.*<br />
<br />
*Zu einer <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">anderen </span>Familie, wohlgemerkt. Sprich, seine alte Familie losgeworden zu sein, doch das würde Jón niemals auf die Art und Weise zugeben.</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Skadi & Talin]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1302</link>
			<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 21:06:53 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=5">Skadi Nordskov</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1302</guid>
			<description><![CDATA[Szene Skadi & Talin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Szene Skadi & Talin]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Peregryne & Skadi]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1301</link>
			<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 21:01:43 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=5">Skadi Nordskov</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1301</guid>
			<description><![CDATA[Szene Peregryne & Skadi]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Szene Peregryne & Skadi]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Turning Tides]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1300</link>
			<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 20:47:31 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=59">Jón Nóason</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1300</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><div class="Jón">Gefühlte fünf Sekunden war Jón mit dem anderen Mann schweigend an Deck herum gehangen, ehe er schon das Bedürfnis hatte, etwas zu sagen. <br />
<br />
Er war dem Kerl öfter schon über den Weg gelaufen. Zairym al-Said. War ja nun auch nicht schwer auf einem solch begrenzten Raum wie einem Schiff. Doch bisher hatten sie noch kein Wort gewechselt, außer vielleicht ein "Guten Morgen", oder so. Und das einzige was Jón über den anderen wusste, war, dass er desöfteren über der Reling hing. <br />
<br />
Im orangenen Licht der untergehenden Sonne konnte Jón es nicht gut sehen, aber er glaubte zu erkennen, dass der arme Kerl noch immer etwas grün im Gesicht war. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Wie geht's mit dem Seegang?"</span>, fragte Jón. Ernsthaft. Nicht um ihn zu verspotten.</div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Zairym">Den Blick gelangweilt in die Ferne gerichtet, wartete er darauf, dass etwas passierte. Wenn er etwas festgestellt hatte, dann, dass eine Wachschicht an Board der Sphinx sehr langweilig werden konnte. Es passierte herzlich wenig, wofür er auf offener See wirklich dankbar war. Aber so Nahe an Land? Nur unter größter Anstrengung unterdrückte Rym ein Gähnen und schielte stattdessen zu dem Kerl, der mit ihm Wache schob. Er hatte keine Ahnung, wie der andere hieß. Er konnte ihm nicht einmal so schöne Namen geben, wie dem Kätzchen oder den Löckenköpfen. Allerdings glaubte er gehört zu haben, dass er irgendwie mit dem kleinen schüchternen verwandt war. So konnte er immerhin in seinem Kopf eine Verbindung für Herrn Undefinierbar herstellen. <br />
Sein Blick wollte wieder in eine Richtung abschweifen, als er die Stimme des anderen Mannes hörte. Ryms Augenbraue zuckte überrascht und teils belustigt in die Höhe, während er noch einmal den anderen musterte. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Nah. So lange wir nicht wieder halsbrecherische Geschwindigkeiten aufnehmen oder die See sich für höhere und stärke Wellen entscheidet, komm ich schon klar. Ich fühl mich einfach auf so einer ‚Nussschale‘ nicht wohl, aber verrat’s dem Commodore nicht.“</span> Er lehnte sich gelassen an die Reling und sah in Richtung der untergehenden Sonne. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Macht dir das ganze Geschaukel nichts aus?“</span></div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Jón">Jón zuckte die Schultern. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Bin schon eine Weile unterwegs und bislang noch nicht"</span>, sagte er. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Aber vielleicht liegt's daran, dass ich auf Pferden aufgewachsen bin."</span> Es war halb im Scherz -- ihm war bewusst, dass Reiten ein ganz anderes Gefühl war als Schifffahren. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Und du bist andere Kaliber gewöhnt als die Nussschale, oder wie darf man das verstehen?"</span></div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Zairym">Er sah den Mann an, als hätte er seinen Verstand verloren, während er einen Moment überlegen musste, ob er je auf einem Pferd gesessen hätte. Nein, davor hatte er sich erfolgreich gedrückt. Die Vorstellung, dass diese genau so schaukelten wie ein Schiff, gefiel ihm überhaupt nicht. Deshalb schob er diesen Gedanken weit von sich, in eine dunkle, dunkle Ecke und konzentrierte sich lieber auf die andere Frage, wobei er allerdings nur ein Schnauben von sich gab, bevor er antwortete. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Jedes dieser fahrenden Bretter ist eine Nussschale für mich. Ob groß, ob klein, sie sind alle fürchterlich. Aber wie willst du dich in einer Welt bewegen, wenn du nur Wasser zur Verfügung hast? Bei all dem Viehzeug da unten, werde ich sicher nicht von Insel zu Insel schwimmen. Und außerdem würde dann auch nur meine Hübsche nass werden. Nein danke.“</span> Kurz glitt sein Blick über das Schiff, bevor ein Gedanke aus einer dunklen, dunklen Ecke wieder auftauchte und sich mit einer Geschichte vermischte, die er als Kind gehört hatte. Die Erinnerung ließ einen kurzen wehmütigen Ausdruck über seine Züge gleiten, bevor er den anderen wieder ansah. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Wenn du sagst, Pferde wären wie Schiffe, hast du schon ein mal ein - wie nannte sie es? - ein Kamel gesehen? Es soll sich schlimmer, als der schlimmste Wellengang anfühlen, auf ihnen zu reiten.“</span></div></blockquote>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><div class="Jón">Gefühlte fünf Sekunden war Jón mit dem anderen Mann schweigend an Deck herum gehangen, ehe er schon das Bedürfnis hatte, etwas zu sagen. <br />
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Er war dem Kerl öfter schon über den Weg gelaufen. Zairym al-Said. War ja nun auch nicht schwer auf einem solch begrenzten Raum wie einem Schiff. Doch bisher hatten sie noch kein Wort gewechselt, außer vielleicht ein "Guten Morgen", oder so. Und das einzige was Jón über den anderen wusste, war, dass er desöfteren über der Reling hing. <br />
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Im orangenen Licht der untergehenden Sonne konnte Jón es nicht gut sehen, aber er glaubte zu erkennen, dass der arme Kerl noch immer etwas grün im Gesicht war. <br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Wie geht's mit dem Seegang?"</span>, fragte Jón. Ernsthaft. Nicht um ihn zu verspotten.</div></blockquote>
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<blockquote><div class="Zairym">Den Blick gelangweilt in die Ferne gerichtet, wartete er darauf, dass etwas passierte. Wenn er etwas festgestellt hatte, dann, dass eine Wachschicht an Board der Sphinx sehr langweilig werden konnte. Es passierte herzlich wenig, wofür er auf offener See wirklich dankbar war. Aber so Nahe an Land? Nur unter größter Anstrengung unterdrückte Rym ein Gähnen und schielte stattdessen zu dem Kerl, der mit ihm Wache schob. Er hatte keine Ahnung, wie der andere hieß. Er konnte ihm nicht einmal so schöne Namen geben, wie dem Kätzchen oder den Löckenköpfen. Allerdings glaubte er gehört zu haben, dass er irgendwie mit dem kleinen schüchternen verwandt war. So konnte er immerhin in seinem Kopf eine Verbindung für Herrn Undefinierbar herstellen. <br />
Sein Blick wollte wieder in eine Richtung abschweifen, als er die Stimme des anderen Mannes hörte. Ryms Augenbraue zuckte überrascht und teils belustigt in die Höhe, während er noch einmal den anderen musterte. <br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Nah. So lange wir nicht wieder halsbrecherische Geschwindigkeiten aufnehmen oder die See sich für höhere und stärke Wellen entscheidet, komm ich schon klar. Ich fühl mich einfach auf so einer ‚Nussschale‘ nicht wohl, aber verrat’s dem Commodore nicht.“</span> Er lehnte sich gelassen an die Reling und sah in Richtung der untergehenden Sonne. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Macht dir das ganze Geschaukel nichts aus?“</span></div></blockquote>
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<blockquote><div class="Jón">Jón zuckte die Schultern. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Bin schon eine Weile unterwegs und bislang noch nicht"</span>, sagte er. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Aber vielleicht liegt's daran, dass ich auf Pferden aufgewachsen bin."</span> Es war halb im Scherz -- ihm war bewusst, dass Reiten ein ganz anderes Gefühl war als Schifffahren. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Und du bist andere Kaliber gewöhnt als die Nussschale, oder wie darf man das verstehen?"</span></div></blockquote>
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<blockquote><div class="Zairym">Er sah den Mann an, als hätte er seinen Verstand verloren, während er einen Moment überlegen musste, ob er je auf einem Pferd gesessen hätte. Nein, davor hatte er sich erfolgreich gedrückt. Die Vorstellung, dass diese genau so schaukelten wie ein Schiff, gefiel ihm überhaupt nicht. Deshalb schob er diesen Gedanken weit von sich, in eine dunkle, dunkle Ecke und konzentrierte sich lieber auf die andere Frage, wobei er allerdings nur ein Schnauben von sich gab, bevor er antwortete. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Jedes dieser fahrenden Bretter ist eine Nussschale für mich. Ob groß, ob klein, sie sind alle fürchterlich. Aber wie willst du dich in einer Welt bewegen, wenn du nur Wasser zur Verfügung hast? Bei all dem Viehzeug da unten, werde ich sicher nicht von Insel zu Insel schwimmen. Und außerdem würde dann auch nur meine Hübsche nass werden. Nein danke.“</span> Kurz glitt sein Blick über das Schiff, bevor ein Gedanke aus einer dunklen, dunklen Ecke wieder auftauchte und sich mit einer Geschichte vermischte, die er als Kind gehört hatte. Die Erinnerung ließ einen kurzen wehmütigen Ausdruck über seine Züge gleiten, bevor er den anderen wieder ansah. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">„Wenn du sagst, Pferde wären wie Schiffe, hast du schon ein mal ein - wie nannte sie es? - ein Kamel gesehen? Es soll sich schlimmer, als der schlimmste Wellengang anfühlen, auf ihnen zu reiten.“</span></div></blockquote>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Lonely Ghosts come calling]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1299</link>
			<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 20:26:30 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=2">Lucien Dravean</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1299</guid>
			<description><![CDATA[<link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Alex+Brush' rel='stylesheet' type='text/css'><center><font style="font-family: 'Alex Brush', cursive; color: ##6E6E6E; font-size: 35px; line-height: 25px;">Lonely Ghosts come calling </font><br><font style="font-family: Calibri; text-transform: uppercase; color: ##6E6E6E; font-size: 12px; line-height: 12px;"><font style="font-size: 11px;">abends</font><br><br><br>Enrique<span style="color: #458B74"> &</span> Lucien<br><font style="font-size: 11px;">15. April 1822 | an Deck der Sphinx</font></font></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Alex+Brush' rel='stylesheet' type='text/css'><center><font style="font-family: 'Alex Brush', cursive; color: ##6E6E6E; font-size: 35px; line-height: 25px;">Lonely Ghosts come calling </font><br><font style="font-family: Calibri; text-transform: uppercase; color: ##6E6E6E; font-size: 12px; line-height: 12px;"><font style="font-size: 11px;">abends</font><br><br><br>Enrique<span style="color: #458B74"> &</span> Lucien<br><font style="font-size: 11px;">15. April 1822 | an Deck der Sphinx</font></font></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nicht seekrank werden!]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1298</link>
			<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 19:59:11 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=2">Lucien Dravean</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1298</guid>
			<description><![CDATA[<link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Alex+Brush' rel='stylesheet' type='text/css'><center><font style="font-family: 'Alex Brush', cursive; color: ##6E6E6E; font-size: 35px; line-height: 25px;">Nicht seekrank werden! - Aber wie?!</font><br><font style="font-family: Calibri; text-transform: uppercase; color: ##6E6E6E; font-size: 12px; line-height: 12px;"><font style="font-size: 11px;">nachmittags</font><br><br><br>Zairym<span style="color: #458B74"> &</span> Lucien<br><font style="font-size: 11px;">17. Juni 1822 | an Deck der Sphinx | auf dem Weg nach Norden</font></font></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<link href='https://fonts.googleapis.com/css?family=Alex+Brush' rel='stylesheet' type='text/css'><center><font style="font-family: 'Alex Brush', cursive; color: ##6E6E6E; font-size: 35px; line-height: 25px;">Nicht seekrank werden! - Aber wie?!</font><br><font style="font-family: Calibri; text-transform: uppercase; color: ##6E6E6E; font-size: 12px; line-height: 12px;"><font style="font-size: 11px;">nachmittags</font><br><br><br>Zairym<span style="color: #458B74"> &</span> Lucien<br><font style="font-size: 11px;">17. Juni 1822 | an Deck der Sphinx | auf dem Weg nach Norden</font></font></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Rauch, Rauch, über all Rauch]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1297</link>
			<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 16:50:37 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=70">Lola Clay</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1297</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><div class="Talin">Mit einem unbeschwerten Lächeln folgte Talin der blonden Apothekerin, nachdem sie Shanaya am Schiff gelassen hatten. Zwar hatte sie sehr wohl Rúnars fahrigen Erklärungen gelauscht – irgendetwas mit Soldaten und besser gleich ablegen – aber dagegen tun konnte sie im Moment eh nichts weiter. Sie mussten auf die Flut und den Rest der Crew warten, bevor sie wirklich in See stechen konnten. So lange mussten sie einfach aufmerksam bleiben, die Hand an der Waffe haben und bestenfalls nicht noch einmal allein mit einer völlig Fremden losziehen. Nun, Talin war eben nicht perfekt. Aus diesem Grund wurde ihr Lächeln auch noch ein wenig breiter, wurde fast zu einem Grinsen, während sie durch die Straßen gingen. Sie spürte jetzt auch zum ersten Mal nicht mehr diesen merkwürdigen Blick auf sich, als würde sie verfolgt werden. Dafür gab es andere, seltsame Blicke, die Talin manchmal mit einer fragend hochgezogenen Augenbraue beantwortete. Allerdings senkten die Beobachter dann meist schnell den Blick und wandten sich ab. Hatten die denn noch nie ein Mädchen eine Straße entlang laufen sehen? <br />
Sie schüttelte das leicht beklemmende, auf jeden Fall, Stimmungssenkende Gefühl ab und wandte sich ihrer Begleiterin zu. So ganz konnte die Piratin die andere nicht einschätzen. Sie war ruhig, wirklich sehr ruhig, schien aber unter dieser ruhigen Art ein gewisses Temperament zu verstecken. Oder sie hatte für gewöhnlich eine ‚Mir ist alles egal‘-Stimmung. So ganz konnte sie es nicht greifen und das machte Talin neugierig. <br />
„Also … Lola, richtig? Diese Bomben hast du wirklich selbst gemacht? Machen sie nur Rauch? Oder kannst du auch etwas explosiveres herstellen mit den richtigen Stoffen?“<br />
Weil wenn dem so war, dann würde Talin alles dafür geben, die junge Frau auf die Sphinx zu locken. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Lola">Überrascht hatte Lola das große Schiff mit den markanten Segeln bestaunt. Sie war den beiden Frauen nicht bis aufs Schiff gefolgt. Irgendwas hielt sie zurück. Lola brauchte ihre Sachen, die paar Dinge die sie besaß waren noch in der Apotheke, dann würde sie auch auf die alte Apothekerin treffen.<br />
Ein komisches Gefühl zog durch ihren Magen und sie atmete durch, war es das Richtige? Aber die Karten haben es so gesagt, sie musste sich nur trauen. Mit kalten Füßen wandte sie sich von dem Schiff ab und ging den Steg entlang, zurück in die Richtung des nördlichen Marktplatzes. Kurz sah sie runter auf ihre nackten Füße. Ironisch das sie jetzt gerade wirklich kalt wurden. <br />
"vielleicht sind wir doch nur eine verrückte...und niemand will uns..." murmelte sie. Die Schritte hinter sich hatte sie zu spät wahrgenommen und presste die Lippen kurz zusammen, Dann schaute sie über die Schulter. Die blonde Frau war ihr gefolgt. Sie war viel zu nah gekommen, ohne das Lola es gemerkt hatte.<br />
Sie wollte etwas über die Rauchbombe wissen. "Ja Lola ist richtig. Klar hab ich sie selbst gemacht" für sie waren so Räucherbündel nichts ungewöhnliches. Nun ja, dies machte ungewöhnlich viel Rauch. Normalerweise waren sie dafür da um einen Kleiderschrank oder so von Ungeziefer zu befreien. Die Gläubigen nutzen sie um ihre Messen abzuhalten. Neugierig musterte sie die fremde Frau. Warum interessierte sie es so?<br />
"Diese macht nur Rauch. Mit den richtigen Zutaten kann man bestimmt auch irgendwie was machen das es einen Knall gibt. Aus den Bündeln was explosives zu machen wäre ohne sowas wie einen Zündschnur zu gefährlich. Nicht das man sich selbst Verletzt." Erklärte sie während sie sich zum weiter gehen entschied. Die Frau war neben sie gekommen.<br />
"Aber um deine Frage zu beantworten, mit den richtigen Sachen. Also Material und Gerätschaften, kann ich auch...gefährlicheres herstellen." ein bisschen zögerte sie dabei. Sie würde ihr Buch brauchen und ein paar Geräte aus einer Küche, am besten wären natürlich richtige Alchemistische Geräte. Doch die waren teuer. Mit solchen Stoffen sollte man am besten nicht in den Töpfen, Tellern und Tassen arbeiten aus den man am Abend speisen wollte. Bei dem Gedanken musste sie sich ein grinsen verkneifen und presste die Lippen etwas aufeinander. Da der Gedanke und das Geredete nicht zu einander passten und es vermutlich falsch rüber kommen würde, wenn sie jetzt lachte. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Talin">Während sie auf eine Antwort wartete, musterte Talin noch einmal die junge Frau. Wenn sie das Äußere der Anderen mit einem Wort beschreiben sollte, dann wäre das wohl ‚wild‘. Doch es schien nicht zum Charakter zu passen. Lola war genau das, was Talin geworden wäre, wenn es nach ihren Eltern gegangen wäre. Schüchtern, zurückhaltend, so ziemlich unsichtbar, wenn sie in einer Masse stand. Dieser Widerspruch zwischen dem Verhalten und Auftreten und ihrem Äußeren machten die junge Capitänin neugierig, das hatte wenig mit den Bomben zu tun. Aber immerhin waren diese ein guter Aufhänger gewesen. Und brachten Lola auf jeden Fall zum Reden. Talin versteckte ein belustigtes Schmunzeln, weil sie offensichtlich ein Thema gefunden hatte, was die andere wirklich interessierte. Stattdessen zeigte das Mädchen ihr nur, ihre eigene Begeisterungen über die Informationen, die die Apothekerin so freiwillig herausgab. <br />
„Rauch ist schon ein guter Anfang, damit kann man viel machen. Aber wenn es ein wenig lauter wird, ist das auch nicht zu verachten. Dass du das kannst und dir dabei offensichtlich die Finger noch nicht weggesprengt hast, spricht auf jeden Fall für dich.“<br />
Sie schaute auf die Hände der anderen und nickte zufrieden. Auf jeden Fall ein Punkt mehr die Frau mitzunehmen. Aber vielleicht griff sie dem Ganzen schon wieder ein wenig zu weit voraus. Kleine Schritte. Sie brauchte mehr Argumente, um Lucien zu überzeugen. Falls er ihr überhaupt zu hörte. Sie schnaubte leise, schüttelte kurz darauf aber den Kopf, um den Gedanken zu vertreiben. Das gehörte nun wirklich nicht hierher. Stattdessen konzentrierte sie sich lieber auf die junge Frau neben ihr. <br />
„Was kannst du noch so herstellen? Und woher kannst du das alles? Das ist jetzt kein Wissen, was sich jeder einfach so aneignen kann, will ich meinen.“ </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Lola">Auch wenn ihr auftreten 'wild' wirkte achtete sie darauf in ihrem Stil vorzeigbar zu sein. Ihre Dreads waren in einem Zopf zusammen gefasst, Das rote Bandana hatte sie um ihr Handgelenk geknotet. Ihr lockeres Oberteil war ein längeres Top aus Leinen, genau so wie ihre Hose. Beides hat schon bessere Tage gesehen, aber war nicht stark verschmutzt. Das sie gerade ein bisschen im Mittelpunkt des Gespräches stand war ihr etwas unheimlich. Normalerweise waren die Gespräche, mit ihr als Mittelpunkt, während sie anwesend war, nicht so angenehm. Direkt holten sie zwei Gefühle ein. Zum einen schaute sie sich unsicher um, es waren keine Wachen in der nähe. Doch irgendwie tat es auch gut einfach mal über Arbeit reden zu können. Die andere schien sich auch ehrlich dafür zu interessieren. Vorsichtig musterte sie diese. Währen sie noch weitere Fragen stellte. Würde sie auch fragen stellen dürfen?<br />
"Ich bin in der Apotheke groß geworden, meine Mutter..." sie zögerte sehr stark und viel verschiedene Dinge prallten in ihrem Kopf aufeinander. "...Mama ist sehr krank geworden und sie konnte sich nicht mehr um mich kümmern" sie klang kurz sehr kindlich, schnell räusperte sie sich und bemühte sich weiter zu gehen.<br />
"Die Apothekerin ist...war eine Freundin von ihr und hat mich aufgenommen, mir alles bei gebracht was ich weiß. Ich hab mir auch einiges selbst bei gebracht durch ausprobieren oder beobachten oder durch Erzählungen. Alle Rezepte habe ich aber nicht im Kopf, dafür gibt es im Labor das Rezeptbuch. Meine eigenen Kreationen habe ich aber auch aufgeschrieben..." erzählt sie ruhig und wird ein bisschen 'wärmer' mit dem erzählen. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Talin">Talin schielte die Blonde von der Seite her an, während ihr Blick gleichzeitig immer mal wieder durch die Gegend huschte. Sie hatte eigentlich gehofft herauszufinden, dass die Kräuterkundige sehr, sehr unglücklich auf dieser Insel war und deshalb ganz dringend von hier fort gebracht werden musste. Aber nicht jeder Mensch hat ein Problem mit seinen Eltern und will von zu Hause fort. Richtig? Talin seufzte leise und lächelte dann die junge Frau aufmunternd an. <br />
„Das mit deiner Mutter tut mir leid. Aber es ist doch schön, dass ihre Freundin sich um dich gekümmert hat und nicht an das nächst beste Hurenhaus verkauft hat.“ <br />
Die Worte rutschten ihr nur so heraus, weil ihr das auf Kitar das ein oder andere Mal untergekommen war. Vielleicht auch mehr als zehnmal. Und das allein in dem Jahr, in dem sie auf der Insel war. Menschen taten viel aus Verzweiflung und für Geld… <br />
„Du konntest also bei der Apothekerin lernen und kannst dabei sogar deine eigenen Rezepte entwickeln. Das ist ziemlich spannend. Verkaufst du deine kleinen Rauchbomben auch? Oder nur diese kleinen Tränke, von denen ich mir manchmal nicht sicher bin, ob sie wirklich funktionieren.“ Sie zögerte kurz und schenkte ihr ein schiefes Lächeln. „Entschuldige bitte, wenn ich zu neugierig erscheine.“ </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Lola">Lola stockte bei dem Gedankengang der anderen, mit dem Hurenhaus.<br />
"Von einem verkauf hätte sie nichts mehr gehabt...Mama war schon ein paar tage weg, als mich ihre Freundin gefunden hat." wieder verfiel sie in das kindliche und ging noch ein paar Schritte. "Außerdem hätte mich eh niemand genommen, wenn man verrückt ist bringt man niemanden etwas, außer ärger." hing sie noch an und wirkte dann wieder wie eine normal junge Erwachsene Frau.<br />
Als die blonde dann weiter Sprach lauschte sie. "Ich habe die Rauchbomben bisher nur für mich gemacht und noch nie welche Verkauft...die Hexe würde verrückt werden...wenn ich meine eigenen Sachen in der Apotheke verkaufen würde...und für die Wachen wäre es ein gefundenes Fressen. 'Verrücktes Mädchen verkauft Rauchbomben' Dann würden sie mich deswegen einsperren und nicht weil ich 'Verrückt' bin und anderen Angst mache"<br />
Man konnte durchaus raushören, dass die Gedanken sie verletzten und sie sich wirklich mühe gab so normal wie möglich zu sein. "Du brauchst dich nicht entschuldigen. Ich bin es nur nicht gewohnt, dass man mit mir ein normales Gespräch führt..." sie presste die Lippen zusammen, da war ihr Mund schneller gewesen als ihr Kopf. Es ging niemanden was an, dass sie unglücklich war und eine Lösung suchte hier weg zu kommen. Die alte Kräuterhexe würde sie in ihrem Zimmer einsperren oder sich irgendwas anderes einfallen lassen, damit Lola nicht abhauen konnte. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Talin">Talin zog eine Augenbraue in die Höhe und warf Lola einen fragenden Blick von der Seite her zu. Was sie sagte, wie sie sprach, es klang für die Blonde so sehr nach einer noch jüngeren, verunsicherteren Version ihrer selbst, als sie versuchte ohne ihren Bruder auf Kelekuna zu überleben… fast hätte sie auf dem Absatz kehrt gemacht und wäre davon gerannt, um nicht damit konfrontiert zu werden. Gleichzeitig wollte sie Lola in den Arm nehmen und ihr sagen, dass alles gut werden würde. Ein leises Seufzen folgte diesem Gedankengang. <br />
„Du sprichst immer von ‚verrückt‘ und ‚Hexe‘ und unterschwellig auch davon, dass die Stadtwache dich belästigt. Du magst es hier nicht besonders, kann das sein? Ich meine," sie hielt eine Hand in die Höhe und fing an, an ihren Fingern abzuzählen, „du hast hier eine Arbeitsstelle, die nicht jede Frau haben kann, ein Dach über den Kopf und verdienst vielleicht nicht ganz so schlecht, dass du vielleicht auch deine eigene Apotheke eröffnen könntest. Das klingt ziemlich lohnenswert. Aber wenn ich dich richtig verstanden habe, dann darfst du das, was du herstellst nicht verkaufen? Die Frau, die dich aufgenommen hat, mag dich nicht besonders? Und die Stadtwache scheint dich mit Vorliebe zu drangsalieren. Ach und entweder nennst du dich selbst verrückt – obwohl du für mich nicht so wirkst – oder alle anderen reden dir ein, du wärst verrückt. Warum bist du dann noch hier? Wieso nicht längst auf einem Schiff zu neuen Ufern, wo du vielleicht mehr mit deinen Fähigkeiten anfangen könntest?“ <br />
Sie holte einmal tief Luft und fuhr sich beschämt durchs Haar.<br />
„Noch einmal Entschuldigung. Ich rede manchmal etwas viel. Meistens wenn ich aufgeregt bin oder verunsichert.“ Und in diesem Fall traf sehr vermutlich eher letzteres zu. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Lola">Lola ging mit der fremden Frau bis zum Markplatz und lauschte ihrem Redeschwall. Wieso war sie noch nicht abgehauen? Wieso dachte sie das sie verrückt war? Noch nie hatte ihr jemand diese Fragen gestellt. Was sollte sie Antworten? Immer wenn sie versuchte über ihre Situation zu reden wurde sie abgewürgt, belächelt oder einfach nicht ernstgenommen.<br />
"Du brauchst dich wirklich nicht entschuldigen" wiederholte sie sich nochmal und holte Luft. "Ja...ich habe arbeit und ein Dach über dem Kopf und ich habe auch vieles beigebracht bekommen und gelernt. Dafür bin ich auch ehrlich dankbar und das ist auch der Grund wieso ich noch hier bin und noch nicht abgehauen bin."<br />
Es waren nur noch ein paar Meter bis zur Apotheke. Lola sah zu der offenen Tür des Ladens und seufzte. "Die Stadtwachen...und die Apothekerin...ich..." Ihre Stimme war wieder ins kindliche gekippt, doch schnell räusperte sie sich, ballte die Fäuste. "Ich war kein Segen für meine Mutter, ich war eher eine Last und eine Schande für sie. Ein Soldat...der Marine hatte..." Ihr blieb die Stimme weg, die sehr fest und Erwachsen klang. Die Knöchel traten weiß hervor so doll ballte sie ihre Fäuste.<br />
"Ich weiß nicht wie alt ich war...als sie sich das Leben genommen hat." Ihre Stimme war abwesend und sehr monoton. "Die Apothekerin hat mich neben meiner Mutter in ihrer Hütte gefunden und mich mit zu sich genommen." <br />
Lola schnappte nach Luft und musste sich erinnern weiter zu atmen. "Es...es ist alles irgendwie schwer zu Erklären. Ich bin dankbar, dass sie mich mitgenommen hat und doch ist es irgendwie die Hölle für mich." ihre Stimme wurde leiser und unsicher. "Aber ich halte es nicht mehr aus...mit der Ablehnung, der Abneigung...wie sie und die Wachen mich behandeln. Ich habe hier niemanden. Ich kenne niemanden, außer der Kunden...ich habe keine Freunde oder Familie. Ich würde so gerne hier weg, doch wer will schon jemanden wie mich?" Die blonde wollte weiter gehen, doch wohin? Aus der Situation raus, sie wollte nicht darüber reden. Doch zur Apotheke wollte sie auch nicht, da würden ihr lieblose und abwertende Worte entgegenfliegen. Die Stimmung war schon seit einer Weile nicht mehr wirklich gut. Seit die Apothekerin, Lola die Wahrheit über ihre Mutter an den Kopf geworfen hatte. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Talin">Vielleicht, nur vielleicht, hatte sie sich doch ein kleines bisschen zu weit vorgewagt. Aus dem Augenwinkel beobachtete sie die andere Frau, die so sehr versuchte stark, erwachsen zu sein, dass es fast Talin körperlich weh tat. Lola sprach nicht alles aus, was ihr durch den Kopf ging, vielleicht konnte sie das auch gar nicht, aber sie verstand trotzdem, was die junge Apothekerin damit sagen wollte. Ja, sie wusste sehr gut, was es war, was ihrer Mutter geschehen war. Dass es sie zu sehr belastete, als dass sie weiter damit hatte leben wollen, trotz des Kindes oder vielleicht gerade deswegen. Talin seufzte leise, fast lautlos. So etwas hatte sie häufiger von den Huren auf Kitar gehört. Es waren Geschichten, die so alt wie die Zeit zu sein schienen und einfach kein Ende nahmen. Nur wenige Frauen konnten nach so einem Erlebnis normal weiter machen. Und ob sie wirklich gesund im Kopf blieben, war etwas völlig anders. Aber eigentlich traf das ja nicht nur auf Frauen zu ... Ihr Blick glitt kurz in die Richtung zurück, aus der sie gekommen waren. Dunkles Haar, grüne Augen und so schrecklich zerbrochen. Die Blonde ballte kurz die Hände zu Fäusten, bevor sie sich entspannte und mit einem sanften Lächeln neben Lola stehen blieb.<br />
„Ich verstehe, dass dich das belastet. Auch das Verhältnis mit denen, die die Geschichte kennen, ist sicher schwierig. Aber wer sagt, dass dich jemand wollen muss? Du könntest für dich selbst eine Passage auf einem Schiff mieten und einfach in die Welt hinaus segeln. Sie ist so weit, so unendlich weit, dass dich da nie jemand wirklich kennen muss. Du kannst dich selbst entfalten, immer wieder neu erfinden und musst niemals wieder auf deine Vergangenheit zurückschauen oder auf diese Insel, auf der du unglücklich bist.“ <br />
Ein wehmütiger Ausdruck trat in ihre Augen, bevor sie Lola ein kleines Grinsen schenkte. <br />
„Oder komm mit uns mit. Jemand, der Bomben bauen kann, ist wie gesagt, gern bei uns gesehen. Du kommst mit uns mit, lässt dass hier alles hinter dir. Du musst nur damit leben können, eine Piratin zu sein. Und vielleicht ab und zu Mittelchen zusammen zu mischen, die uns helfen, wenn wir verwundet sind. Klingt das nicht furchtbar aufregend?“ <br />
Sie hielt der anderen Frau die Hand hin, als wolle sie sie auffordern, sofort zu zusagen und die Abenteuer in der Ferne zu suchen. Weit ab, von all den Schatten, die sie hier belasteten. Vor allem von dieser Tür fort, auf die sie sich schon lange nicht mehr zubewegt hatten, wie Talin feststellte. </div></blockquote>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><div class="Talin">Mit einem unbeschwerten Lächeln folgte Talin der blonden Apothekerin, nachdem sie Shanaya am Schiff gelassen hatten. Zwar hatte sie sehr wohl Rúnars fahrigen Erklärungen gelauscht – irgendetwas mit Soldaten und besser gleich ablegen – aber dagegen tun konnte sie im Moment eh nichts weiter. Sie mussten auf die Flut und den Rest der Crew warten, bevor sie wirklich in See stechen konnten. So lange mussten sie einfach aufmerksam bleiben, die Hand an der Waffe haben und bestenfalls nicht noch einmal allein mit einer völlig Fremden losziehen. Nun, Talin war eben nicht perfekt. Aus diesem Grund wurde ihr Lächeln auch noch ein wenig breiter, wurde fast zu einem Grinsen, während sie durch die Straßen gingen. Sie spürte jetzt auch zum ersten Mal nicht mehr diesen merkwürdigen Blick auf sich, als würde sie verfolgt werden. Dafür gab es andere, seltsame Blicke, die Talin manchmal mit einer fragend hochgezogenen Augenbraue beantwortete. Allerdings senkten die Beobachter dann meist schnell den Blick und wandten sich ab. Hatten die denn noch nie ein Mädchen eine Straße entlang laufen sehen? <br />
Sie schüttelte das leicht beklemmende, auf jeden Fall, Stimmungssenkende Gefühl ab und wandte sich ihrer Begleiterin zu. So ganz konnte die Piratin die andere nicht einschätzen. Sie war ruhig, wirklich sehr ruhig, schien aber unter dieser ruhigen Art ein gewisses Temperament zu verstecken. Oder sie hatte für gewöhnlich eine ‚Mir ist alles egal‘-Stimmung. So ganz konnte sie es nicht greifen und das machte Talin neugierig. <br />
„Also … Lola, richtig? Diese Bomben hast du wirklich selbst gemacht? Machen sie nur Rauch? Oder kannst du auch etwas explosiveres herstellen mit den richtigen Stoffen?“<br />
Weil wenn dem so war, dann würde Talin alles dafür geben, die junge Frau auf die Sphinx zu locken. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Lola">Überrascht hatte Lola das große Schiff mit den markanten Segeln bestaunt. Sie war den beiden Frauen nicht bis aufs Schiff gefolgt. Irgendwas hielt sie zurück. Lola brauchte ihre Sachen, die paar Dinge die sie besaß waren noch in der Apotheke, dann würde sie auch auf die alte Apothekerin treffen.<br />
Ein komisches Gefühl zog durch ihren Magen und sie atmete durch, war es das Richtige? Aber die Karten haben es so gesagt, sie musste sich nur trauen. Mit kalten Füßen wandte sie sich von dem Schiff ab und ging den Steg entlang, zurück in die Richtung des nördlichen Marktplatzes. Kurz sah sie runter auf ihre nackten Füße. Ironisch das sie jetzt gerade wirklich kalt wurden. <br />
"vielleicht sind wir doch nur eine verrückte...und niemand will uns..." murmelte sie. Die Schritte hinter sich hatte sie zu spät wahrgenommen und presste die Lippen kurz zusammen, Dann schaute sie über die Schulter. Die blonde Frau war ihr gefolgt. Sie war viel zu nah gekommen, ohne das Lola es gemerkt hatte.<br />
Sie wollte etwas über die Rauchbombe wissen. "Ja Lola ist richtig. Klar hab ich sie selbst gemacht" für sie waren so Räucherbündel nichts ungewöhnliches. Nun ja, dies machte ungewöhnlich viel Rauch. Normalerweise waren sie dafür da um einen Kleiderschrank oder so von Ungeziefer zu befreien. Die Gläubigen nutzen sie um ihre Messen abzuhalten. Neugierig musterte sie die fremde Frau. Warum interessierte sie es so?<br />
"Diese macht nur Rauch. Mit den richtigen Zutaten kann man bestimmt auch irgendwie was machen das es einen Knall gibt. Aus den Bündeln was explosives zu machen wäre ohne sowas wie einen Zündschnur zu gefährlich. Nicht das man sich selbst Verletzt." Erklärte sie während sie sich zum weiter gehen entschied. Die Frau war neben sie gekommen.<br />
"Aber um deine Frage zu beantworten, mit den richtigen Sachen. Also Material und Gerätschaften, kann ich auch...gefährlicheres herstellen." ein bisschen zögerte sie dabei. Sie würde ihr Buch brauchen und ein paar Geräte aus einer Küche, am besten wären natürlich richtige Alchemistische Geräte. Doch die waren teuer. Mit solchen Stoffen sollte man am besten nicht in den Töpfen, Tellern und Tassen arbeiten aus den man am Abend speisen wollte. Bei dem Gedanken musste sie sich ein grinsen verkneifen und presste die Lippen etwas aufeinander. Da der Gedanke und das Geredete nicht zu einander passten und es vermutlich falsch rüber kommen würde, wenn sie jetzt lachte. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Talin">Während sie auf eine Antwort wartete, musterte Talin noch einmal die junge Frau. Wenn sie das Äußere der Anderen mit einem Wort beschreiben sollte, dann wäre das wohl ‚wild‘. Doch es schien nicht zum Charakter zu passen. Lola war genau das, was Talin geworden wäre, wenn es nach ihren Eltern gegangen wäre. Schüchtern, zurückhaltend, so ziemlich unsichtbar, wenn sie in einer Masse stand. Dieser Widerspruch zwischen dem Verhalten und Auftreten und ihrem Äußeren machten die junge Capitänin neugierig, das hatte wenig mit den Bomben zu tun. Aber immerhin waren diese ein guter Aufhänger gewesen. Und brachten Lola auf jeden Fall zum Reden. Talin versteckte ein belustigtes Schmunzeln, weil sie offensichtlich ein Thema gefunden hatte, was die andere wirklich interessierte. Stattdessen zeigte das Mädchen ihr nur, ihre eigene Begeisterungen über die Informationen, die die Apothekerin so freiwillig herausgab. <br />
„Rauch ist schon ein guter Anfang, damit kann man viel machen. Aber wenn es ein wenig lauter wird, ist das auch nicht zu verachten. Dass du das kannst und dir dabei offensichtlich die Finger noch nicht weggesprengt hast, spricht auf jeden Fall für dich.“<br />
Sie schaute auf die Hände der anderen und nickte zufrieden. Auf jeden Fall ein Punkt mehr die Frau mitzunehmen. Aber vielleicht griff sie dem Ganzen schon wieder ein wenig zu weit voraus. Kleine Schritte. Sie brauchte mehr Argumente, um Lucien zu überzeugen. Falls er ihr überhaupt zu hörte. Sie schnaubte leise, schüttelte kurz darauf aber den Kopf, um den Gedanken zu vertreiben. Das gehörte nun wirklich nicht hierher. Stattdessen konzentrierte sie sich lieber auf die junge Frau neben ihr. <br />
„Was kannst du noch so herstellen? Und woher kannst du das alles? Das ist jetzt kein Wissen, was sich jeder einfach so aneignen kann, will ich meinen.“ </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Lola">Auch wenn ihr auftreten 'wild' wirkte achtete sie darauf in ihrem Stil vorzeigbar zu sein. Ihre Dreads waren in einem Zopf zusammen gefasst, Das rote Bandana hatte sie um ihr Handgelenk geknotet. Ihr lockeres Oberteil war ein längeres Top aus Leinen, genau so wie ihre Hose. Beides hat schon bessere Tage gesehen, aber war nicht stark verschmutzt. Das sie gerade ein bisschen im Mittelpunkt des Gespräches stand war ihr etwas unheimlich. Normalerweise waren die Gespräche, mit ihr als Mittelpunkt, während sie anwesend war, nicht so angenehm. Direkt holten sie zwei Gefühle ein. Zum einen schaute sie sich unsicher um, es waren keine Wachen in der nähe. Doch irgendwie tat es auch gut einfach mal über Arbeit reden zu können. Die andere schien sich auch ehrlich dafür zu interessieren. Vorsichtig musterte sie diese. Währen sie noch weitere Fragen stellte. Würde sie auch fragen stellen dürfen?<br />
"Ich bin in der Apotheke groß geworden, meine Mutter..." sie zögerte sehr stark und viel verschiedene Dinge prallten in ihrem Kopf aufeinander. "...Mama ist sehr krank geworden und sie konnte sich nicht mehr um mich kümmern" sie klang kurz sehr kindlich, schnell räusperte sie sich und bemühte sich weiter zu gehen.<br />
"Die Apothekerin ist...war eine Freundin von ihr und hat mich aufgenommen, mir alles bei gebracht was ich weiß. Ich hab mir auch einiges selbst bei gebracht durch ausprobieren oder beobachten oder durch Erzählungen. Alle Rezepte habe ich aber nicht im Kopf, dafür gibt es im Labor das Rezeptbuch. Meine eigenen Kreationen habe ich aber auch aufgeschrieben..." erzählt sie ruhig und wird ein bisschen 'wärmer' mit dem erzählen. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Talin">Talin schielte die Blonde von der Seite her an, während ihr Blick gleichzeitig immer mal wieder durch die Gegend huschte. Sie hatte eigentlich gehofft herauszufinden, dass die Kräuterkundige sehr, sehr unglücklich auf dieser Insel war und deshalb ganz dringend von hier fort gebracht werden musste. Aber nicht jeder Mensch hat ein Problem mit seinen Eltern und will von zu Hause fort. Richtig? Talin seufzte leise und lächelte dann die junge Frau aufmunternd an. <br />
„Das mit deiner Mutter tut mir leid. Aber es ist doch schön, dass ihre Freundin sich um dich gekümmert hat und nicht an das nächst beste Hurenhaus verkauft hat.“ <br />
Die Worte rutschten ihr nur so heraus, weil ihr das auf Kitar das ein oder andere Mal untergekommen war. Vielleicht auch mehr als zehnmal. Und das allein in dem Jahr, in dem sie auf der Insel war. Menschen taten viel aus Verzweiflung und für Geld… <br />
„Du konntest also bei der Apothekerin lernen und kannst dabei sogar deine eigenen Rezepte entwickeln. Das ist ziemlich spannend. Verkaufst du deine kleinen Rauchbomben auch? Oder nur diese kleinen Tränke, von denen ich mir manchmal nicht sicher bin, ob sie wirklich funktionieren.“ Sie zögerte kurz und schenkte ihr ein schiefes Lächeln. „Entschuldige bitte, wenn ich zu neugierig erscheine.“ </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Lola">Lola stockte bei dem Gedankengang der anderen, mit dem Hurenhaus.<br />
"Von einem verkauf hätte sie nichts mehr gehabt...Mama war schon ein paar tage weg, als mich ihre Freundin gefunden hat." wieder verfiel sie in das kindliche und ging noch ein paar Schritte. "Außerdem hätte mich eh niemand genommen, wenn man verrückt ist bringt man niemanden etwas, außer ärger." hing sie noch an und wirkte dann wieder wie eine normal junge Erwachsene Frau.<br />
Als die blonde dann weiter Sprach lauschte sie. "Ich habe die Rauchbomben bisher nur für mich gemacht und noch nie welche Verkauft...die Hexe würde verrückt werden...wenn ich meine eigenen Sachen in der Apotheke verkaufen würde...und für die Wachen wäre es ein gefundenes Fressen. 'Verrücktes Mädchen verkauft Rauchbomben' Dann würden sie mich deswegen einsperren und nicht weil ich 'Verrückt' bin und anderen Angst mache"<br />
Man konnte durchaus raushören, dass die Gedanken sie verletzten und sie sich wirklich mühe gab so normal wie möglich zu sein. "Du brauchst dich nicht entschuldigen. Ich bin es nur nicht gewohnt, dass man mit mir ein normales Gespräch führt..." sie presste die Lippen zusammen, da war ihr Mund schneller gewesen als ihr Kopf. Es ging niemanden was an, dass sie unglücklich war und eine Lösung suchte hier weg zu kommen. Die alte Kräuterhexe würde sie in ihrem Zimmer einsperren oder sich irgendwas anderes einfallen lassen, damit Lola nicht abhauen konnte. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Talin">Talin zog eine Augenbraue in die Höhe und warf Lola einen fragenden Blick von der Seite her zu. Was sie sagte, wie sie sprach, es klang für die Blonde so sehr nach einer noch jüngeren, verunsicherteren Version ihrer selbst, als sie versuchte ohne ihren Bruder auf Kelekuna zu überleben… fast hätte sie auf dem Absatz kehrt gemacht und wäre davon gerannt, um nicht damit konfrontiert zu werden. Gleichzeitig wollte sie Lola in den Arm nehmen und ihr sagen, dass alles gut werden würde. Ein leises Seufzen folgte diesem Gedankengang. <br />
„Du sprichst immer von ‚verrückt‘ und ‚Hexe‘ und unterschwellig auch davon, dass die Stadtwache dich belästigt. Du magst es hier nicht besonders, kann das sein? Ich meine," sie hielt eine Hand in die Höhe und fing an, an ihren Fingern abzuzählen, „du hast hier eine Arbeitsstelle, die nicht jede Frau haben kann, ein Dach über den Kopf und verdienst vielleicht nicht ganz so schlecht, dass du vielleicht auch deine eigene Apotheke eröffnen könntest. Das klingt ziemlich lohnenswert. Aber wenn ich dich richtig verstanden habe, dann darfst du das, was du herstellst nicht verkaufen? Die Frau, die dich aufgenommen hat, mag dich nicht besonders? Und die Stadtwache scheint dich mit Vorliebe zu drangsalieren. Ach und entweder nennst du dich selbst verrückt – obwohl du für mich nicht so wirkst – oder alle anderen reden dir ein, du wärst verrückt. Warum bist du dann noch hier? Wieso nicht längst auf einem Schiff zu neuen Ufern, wo du vielleicht mehr mit deinen Fähigkeiten anfangen könntest?“ <br />
Sie holte einmal tief Luft und fuhr sich beschämt durchs Haar.<br />
„Noch einmal Entschuldigung. Ich rede manchmal etwas viel. Meistens wenn ich aufgeregt bin oder verunsichert.“ Und in diesem Fall traf sehr vermutlich eher letzteres zu. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Lola">Lola ging mit der fremden Frau bis zum Markplatz und lauschte ihrem Redeschwall. Wieso war sie noch nicht abgehauen? Wieso dachte sie das sie verrückt war? Noch nie hatte ihr jemand diese Fragen gestellt. Was sollte sie Antworten? Immer wenn sie versuchte über ihre Situation zu reden wurde sie abgewürgt, belächelt oder einfach nicht ernstgenommen.<br />
"Du brauchst dich wirklich nicht entschuldigen" wiederholte sie sich nochmal und holte Luft. "Ja...ich habe arbeit und ein Dach über dem Kopf und ich habe auch vieles beigebracht bekommen und gelernt. Dafür bin ich auch ehrlich dankbar und das ist auch der Grund wieso ich noch hier bin und noch nicht abgehauen bin."<br />
Es waren nur noch ein paar Meter bis zur Apotheke. Lola sah zu der offenen Tür des Ladens und seufzte. "Die Stadtwachen...und die Apothekerin...ich..." Ihre Stimme war wieder ins kindliche gekippt, doch schnell räusperte sie sich, ballte die Fäuste. "Ich war kein Segen für meine Mutter, ich war eher eine Last und eine Schande für sie. Ein Soldat...der Marine hatte..." Ihr blieb die Stimme weg, die sehr fest und Erwachsen klang. Die Knöchel traten weiß hervor so doll ballte sie ihre Fäuste.<br />
"Ich weiß nicht wie alt ich war...als sie sich das Leben genommen hat." Ihre Stimme war abwesend und sehr monoton. "Die Apothekerin hat mich neben meiner Mutter in ihrer Hütte gefunden und mich mit zu sich genommen." <br />
Lola schnappte nach Luft und musste sich erinnern weiter zu atmen. "Es...es ist alles irgendwie schwer zu Erklären. Ich bin dankbar, dass sie mich mitgenommen hat und doch ist es irgendwie die Hölle für mich." ihre Stimme wurde leiser und unsicher. "Aber ich halte es nicht mehr aus...mit der Ablehnung, der Abneigung...wie sie und die Wachen mich behandeln. Ich habe hier niemanden. Ich kenne niemanden, außer der Kunden...ich habe keine Freunde oder Familie. Ich würde so gerne hier weg, doch wer will schon jemanden wie mich?" Die blonde wollte weiter gehen, doch wohin? Aus der Situation raus, sie wollte nicht darüber reden. Doch zur Apotheke wollte sie auch nicht, da würden ihr lieblose und abwertende Worte entgegenfliegen. Die Stimmung war schon seit einer Weile nicht mehr wirklich gut. Seit die Apothekerin, Lola die Wahrheit über ihre Mutter an den Kopf geworfen hatte. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Talin">Vielleicht, nur vielleicht, hatte sie sich doch ein kleines bisschen zu weit vorgewagt. Aus dem Augenwinkel beobachtete sie die andere Frau, die so sehr versuchte stark, erwachsen zu sein, dass es fast Talin körperlich weh tat. Lola sprach nicht alles aus, was ihr durch den Kopf ging, vielleicht konnte sie das auch gar nicht, aber sie verstand trotzdem, was die junge Apothekerin damit sagen wollte. Ja, sie wusste sehr gut, was es war, was ihrer Mutter geschehen war. Dass es sie zu sehr belastete, als dass sie weiter damit hatte leben wollen, trotz des Kindes oder vielleicht gerade deswegen. Talin seufzte leise, fast lautlos. So etwas hatte sie häufiger von den Huren auf Kitar gehört. Es waren Geschichten, die so alt wie die Zeit zu sein schienen und einfach kein Ende nahmen. Nur wenige Frauen konnten nach so einem Erlebnis normal weiter machen. Und ob sie wirklich gesund im Kopf blieben, war etwas völlig anders. Aber eigentlich traf das ja nicht nur auf Frauen zu ... Ihr Blick glitt kurz in die Richtung zurück, aus der sie gekommen waren. Dunkles Haar, grüne Augen und so schrecklich zerbrochen. Die Blonde ballte kurz die Hände zu Fäusten, bevor sie sich entspannte und mit einem sanften Lächeln neben Lola stehen blieb.<br />
„Ich verstehe, dass dich das belastet. Auch das Verhältnis mit denen, die die Geschichte kennen, ist sicher schwierig. Aber wer sagt, dass dich jemand wollen muss? Du könntest für dich selbst eine Passage auf einem Schiff mieten und einfach in die Welt hinaus segeln. Sie ist so weit, so unendlich weit, dass dich da nie jemand wirklich kennen muss. Du kannst dich selbst entfalten, immer wieder neu erfinden und musst niemals wieder auf deine Vergangenheit zurückschauen oder auf diese Insel, auf der du unglücklich bist.“ <br />
Ein wehmütiger Ausdruck trat in ihre Augen, bevor sie Lola ein kleines Grinsen schenkte. <br />
„Oder komm mit uns mit. Jemand, der Bomben bauen kann, ist wie gesagt, gern bei uns gesehen. Du kommst mit uns mit, lässt dass hier alles hinter dir. Du musst nur damit leben können, eine Piratin zu sein. Und vielleicht ab und zu Mittelchen zusammen zu mischen, die uns helfen, wenn wir verwundet sind. Klingt das nicht furchtbar aufregend?“ <br />
Sie hielt der anderen Frau die Hand hin, als wolle sie sie auffordern, sofort zu zusagen und die Abenteuer in der Ferne zu suchen. Weit ab, von all den Schatten, die sie hier belasteten. Vor allem von dieser Tür fort, auf die sie sich schon lange nicht mehr zubewegt hatten, wie Talin feststellte. </div></blockquote>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[I don't know how to feel]]></title>
			<link>https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1296</link>
			<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 13:48:12 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://inselwelten.crux-mundi.de/member.php?action=profile&uid=70">Lola Clay</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://inselwelten.crux-mundi.de/showthread.php?tid=1296</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><div class="Lola">Lola hatte wie jeden morgen die Tür zur Apotheke aufgeschlossen und weit geöffnet. Sie möchte zwar den Duft der frischen Kräuter, doch wenn sie über nach zu einem geruchs Brei wurden war es morgens kaum möglich tief Luft zu holen. Mit einem Stein hielt sie die Tür davon ab, wieder zu zufallen und widmete sich dem kleinen Briefkasten, in dem Mann dringliche Bestellungen auch noch Nachts ein werfen konnte. Lola nahm die zwei Zettel und ging wieder rein.<br />
Von der Tür aus ging es gerade auf einen Tresen zu hinter dem ein Regal mit vielen kleinen Schublädchen war. Alles ordentlich beschriftet und Alphabetisch sortiert. Das Regal ging bist unter die Decke des Raumes. Um ganz oben dran zu kommen, braucht Lola die kleine Leiter.<br />
Links von der Eingangstür war die Wand und, auf der anderen Seite des Tresen war dort eine Tür. Nach Rechts ging der Raum in einen Arbeitsbereich über. Hier standen die Werkzeuge um aus Kräutern, Wasser und anderen Zutaten alle möglichen Sachen her zu stellen. Hinter dem Arbeitsbereich waren ein paar größere Säcke oder Kisten in denen größere Mengen von Kräutern lagerten, die sehr viel und oft verwendet wurden. Von der Decke hingen verschiedene Kräuter in verschiedenen trocknungs-stadien.<br />
Während Lola sich die zwei Zettel durch las machte sie sich gedanklich Notizen was sie brauchte. Auch schaute sie im Registerbuch nach ob die Sachen von den Personen schonmal bestellt wurden und es extra wünsche oder mengen angaben gab.<br />
"Einmal den Lavendeltee und hier...das ist die Ringelblumensalbe..."<br />
Dann griff Lola zu einem kleinen Korb mit einem Tuch drin und zog die Leiter vor das Regal. Stieg hoch und fing an die Sachen für den Tee zusammen zu suchen. Sie stand mit dem Rücken zur Tür auf der Leiter als jemand durch die Tür kam. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Ceallagh">Irgendetwas hatte ihn derart unsanft aus der Hängematte gerissen, dass seine Seite trotz einiger Dehnungsübungen noch immer liebevolle Hassbotschaften durch seinen Körper schickte. Wenn er das Leben auf See und die Reiserei nicht so sehr lieben würde, hätte er sich durchaus mit dem Gedanken anfreunden können, bei jedem Landgang mehr als einmal ein Zimmer in einem der Pubs zu beziehen. Doch das Gold war dünn gesät. Wurde nur für die wichtigen Dinge im Leben verbraten und neben all den Büchern, die er nicht klammheimlich mit denen austauschte, die er ausgelesen hatte, war da kein Platz mehr für bequeme Betten und Matratzen aus Stroh. <br />
Allenfalls für Essen, Munition und Kräuter. Letzteres ein notwendiges Übel, besah man sich die Bilanz der Verletzungen und den radikalen Schwund innerhalb der letzten Wochen. Die Crew hatte einen latenten Hang dazu, sich die Leiber zu „zerfetzen“. Allen voran sein Freund aus Kindheitstagen, der auf Calbota mehr als einmal recht derangiert und der dunkelhaarigen Kriegerin im Schlepptau ins Bordell zurückgekehrt war. Ceallagh konnte sich vorstellen, was sie bis zu ihrer Abreise getrieben haben mussten, doch sah er sich nicht in der Position ihnen Nachzustellen oder gar den Moralapostel zu spielen.<br />
“Guten Morgen.“, flötete er bereits, noch ehe er zur Gänze durch die weit geöffnete Tür eingetreten war und das ohne einen Tropfen Kaffee, Tee oder Rum im Blut. Bemerkenswert – Talin hätte ihn ob seiner guten Laune bestimmt murrend von der Seite gemustert oder einen spöttischen Kommentar vom Besten gegeben. Seine Freude darüber wäre, wie so oft, exorbitant gewesen.<br />
Mit einem breiten Lächeln auf den Lippen, trat der hochgewachsene Hayes in den Raum. Fühlt sich je von dem intensiven Geruch diverser Kräuter umhüllt und an seine Schwester erinnert. An die unzähligen Stunden, die er hinter einem ähnlichen Tresen verbracht und in seine Literatur vertieft  gewesen war. Manchmal vermisste er es sich mit ihr darüber zu streiten, wie höflich oder unhöflich er zur Kundschaft war. <br />
Mit einem kurzen Blick auf die junge Frau am anderen Ende des Raumes und einem kurzen, begrüßenden Nicken, wandte sich der blonde Haarschopf bereits herum. Inspizierte den Arbeitsbereich zu seiner Rechten und schob mit einer Hand das Bündel frisch getrockneter Kamillen aus seinem Gesicht, das etwas zu tief von der Decke hing. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Lola">"Guten Morgen" lächelte Lola.<br />
Ruhig musterte sie den Mann und kletterte die Leiter runter. Gedanklich notierte sie sich die Kamille höher zu hängen. Lola stellte den kleinen Korb auf den Tresen und folgte mit dem dem Blick, dem Mann, welcher sich für den Arbeitsbereich interessierte. Neben dem Arbeitsbereich stand noch ein höheres Regal mit Büchern, Gläsern, Kolben, Ständern, Mörsern und vielem mehr. Der hintere Teil vom Arbeitsbereich war nur zu erreichen wenn man durch eine Klappe hinter den Tresen ging. Die Tresen-Arbeitsbereichkombi lag wie ein L im Raum.<br />
Neugierig überlegte Lola woher der Mann wohl kam, war er ein Reisender? Von einer anderen Insel? Vielleicht aus einer anderen Welt? <br />
"Wie kann ich helfen?"<br />
Sie riss sich selber aus den Gedanken um nicht in ein starren zu verfallen. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Ceallagh">Faszinierend wie höflich sie sich von der Leiter hinab bewegte, ohne einen Blick auf die Stufen zu werfen oder gar den Ansatz eines Tritts ins Leere. Es legte durchaus die Vermutung nahe, dass sie bereits eine Weile in diesem Laden arbeitete. Ihn quasi wie ihre Westentasche kannte, die sie allenfalls auf ihrer Beinmontur besaß, weniger ihrer Oberbekleidung. <br />
"Abgesehen vom Offensichtlichen...", Ceallagh steuerte gerade an einer riesigen Auslage gefüllter Fläschchen und Tinkturen vorbei, bevor er mit einer Hand auf dem rauen Holz am Tresen stehen blieb. "... habe ich die stille Hoffnung, dass sie mir helfen können dieses Gekritzel  zu entziffern."<br />
Eigentlich hatte Gregory eine - zumindest für einen Arzt - vorzügliche Handschrift. Doch die Art und Weise, wie diese Notizen geführt worden waren, ließ darauf schließen, dass sich irgendein Schmierfink daran zu schaffen gemacht hatte. Eventuell jemand, der des Schreibens nicht all zu mächtig war, bedachte man die Zeichnungen neben den Namen. Vielleicht hatte dieser Jemand an Gregorys Stelle die Liste geführt, weil nach dem Angriff der Riesenvögel zu viel zu tun gewesen war. "Mein Wissen über Kräuter und Tinkturen reicht leider nicht aus."</div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Lola">"Dann werfe ich mal ein Blick auf die Liste"<br />
In einer ruhigen aber schnellen Bewegung dreht sie das Papier zu sich und überfliegt die Geschriebenen Worte so wie die Zeichnungen. Ab und zu dreht sie die Liste etwas nach Rechts oder Links. Einmal auch auf den Kopf um sicher zu gehen das sie das Stück Papier richtig herum hält.<br />
In den fast 18 Jahren die sie hier in der Stadt lebt und auch in der Apotheke mit hilft hat sie definitiv schon die ein oder andere Handschrift gesehen und entziffert. Doch das?<br />
"Hat das ein Arzt geschrieben? Einer hier aus der Stadt?"<br />
Lola ist bemüht nicht laut mit sich selber zu reden. Der Madam, die Besitzerin der Apotheke, gefällt es nicht wenn sie das tut gerade wenn Kunden da sind. Immer wieder legt sie den Kopf von Rechts nach Links und bewegt die Lippen als würde sie mit sich selber reden.<br />
"Also das hier ist Kamille, da sind w...bin ich mir sehr sicher. Wisst Ihr zufällig wofür die Kräuter verwendet werden sollen? Und wie viel gebraucht wird?"<br />
Ziel sicher schiebt sie die Leiter einen halben Meter nach links und klettert hoch. Hier hängen einige Bündel fertig getrockneter Kamille. Mit eeinem kleinen Messer löst sie die Schnur und legt das Bündel in den Korb. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Ceallagh">Offensichtlich war er nicht die einzige Person, die Probleme mit der Entschlüsselung der Einkaufsliste hatte. So oft wie die junge Frau vor ihm das Papier auf den Kopf, zur Seite und wieder zurück drehte, musste er also nicht an seiner Intelligenz zweifeln – so er es denn überhaupt jemals getan hätte. <br />
Ein Lächeln begleitete seine Miene, während er ihr dabei zusah und sich halb zur Seite drehte, um mit der Hüfte entspannt gegen den Tresen zu lehnen. Sicherlich würde er eine Weile in diesem Laden verbringen, bevor er seine Beute durch die halbe Stadt zurück zum Schiff transportieren konnte. Besser er machte es sich so bequem wie möglich, wenn er schon nicht auf einem der Hocker hinter dem Tresen Platz nehmen konnte – wie er es damals im Laden seiner Schwester getan hatte. <br />
“Nein. Ich vermute unser Schiffsarzt gepaart mit ein paar helfenden Händen der restlichen Besatzung.“, entgegnete Ceallagh mit schief gelegtem Kopf und erhobener Augenbraue, obwohl Tonlage und gesenkter Blick seines Gegenüber mehr darauf schließen ließ, dass sie mehr zu sich, als zu ihm gesprochen hatte. “Musste wohl schnell gehen.“ Was vielleicht die Sauklaue erklärte und zu keinen weiteren Nachfragen führte, die er ihr definitiv nur mit der halben Wahrheit beantworten würde. Als Meister seines Faches.<br />
Doch die Blondine machte es ihm unverschämt einfach nicht näher darauf eingehen zu müssen. Amüsant. Ein Mensch der sich vollkommen auf seine Arbeit fokussierte, statt so lange geringfügig interessanten Small Talk zu führen, bis man letztlich etwas fand, das wirklich interessant war oder so abgestumpft war, dass man sich höflich verabschiedete und ging. Das war ihm seit einer Weile nicht mehr untergekommen.<br />
“Ich vermute, dass ich hier bin um die allgemeinen Vorräte aufzustocken. Also 4 Bund Kamille und vom Rest um die 2 bis 3.“ Dann glitt sein Blick zurück auf die Glasflaschen und Phiolen auf der anderen Seite. “Verkauft ihr diese eigentlich auch“ Mit einem Kopfnicken deutete er  auf die Auslage, wandte den Blick im selben Moment jedoch auf Lolas Kinn zurück, das knapp unter den Blüten der herabhängenden Kamille hervor lugte. “ Bei unserer letzten Überfahrt sind einige davon leider wegen starkem Seegang aus den Schränken gefallen. Sehr ärgerlich.“ </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Lola">Schiff? Hatte er Schiff gesagt. Neugierde und Freude, das es sich bei dem Kunden um einen Reisenden handelte flammten auf und sie biss sich für den Moment auf die Lippen, den Mann mit fragen zu durch löchern.<br />
"Oke 4 Bund Kamille...habe ich."<br />
Lola streckte sich von der Leiter runter um den Korb auf dem Tresen ab zu stellen und dem Blick des Mannes zu verfolgen.<br />
"Fast alles hier wird verkauft, wir machen auch Bestellungen. Salben, Tees, Tinkturen" antwortete sie, während sie von der Leiter kam und wieder auf die Liste blickte.<br />
"Wie ist es so auf dem Meer? Und anderen Inseln?" platze es dann doch aus ihr heraus. Man sah ihr an das sie neugierig-naiv war. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Ceallagh">Fast hatte er damit gerechnet, dass sie mehr über ihren letzten Seegang in Erfahrung bringen wollte, doch ihre plötzliche Stille und körperliche Ruhe hatte wohl mehr mit den Bündeln Kamille zu tun, die sie von der Decke löste. Eine erfrischende Abwechslung es einmal nicht mit einer überneugierigen jungen Frau zu tun zu haben. Sie kümmerte sich um ihre Arbeit. Stand ihm Rede und Antwort und lies nur mehr als beiläufig die Frage fallen, die er weitaus früher erwartet hatte. <br />
Ein amüsiertes Schmunzeln zierte seine Lippen, während er sich gegen die Theke lehnte und ihr beim Verpacken der Utensilien zusah. <br />
"Sterbens langweilig, wenn man nicht gerade auf andere Seefahrer trifft, die Blei übers Wasser schießen." Ob gerechtfertigt oder nicht, musste er ih ja wohl nicht auf die Nase binden. "Aber man sieht sehr viel von der Welt... wahrscheinlich etwas mehr, als hier?" Nicht anders deutete er ihr Interesse an der Außenwelt, das mit den Worten "anderen" und "Inseln" wie ein Leuchtfeuer erstrahlte. "Ich nehme an, dass ihr noch nie auf einem Schiff unterwegs wart?" </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Lola">Während Lola die nächsten Bluten von der Liste aus einer der hunderten Schubladen holte lauschte sie dem was er sagte. Vorsichtig ließ sie getrocknete Ringelblumen in einem groben Stoffsäckchen verschwinden. Blei? Oh Kanonen Kugeln…sie stockte, oft hatte sie von Seeschlachten gehört und das sie oft sehr grausam waren.<br />
“Kämpft man oft? K-kann man das verhindern, dass Piraten ein Angreifen?“ <br />
fragte sie leise als wollte sie es nicht zu laut sagen. Nicht dass jemand außer ihnen beiden gerade hier wäre. Doch sie wollte ihn nicht verärgern, was nichts an den ausgesprochenen Worten änderte. Schnell räusperte sie sich.<br />
“Ich würde gerne weg von hier…die Welt sehen. Auf einem Schiff war ich noch nie…ich könnte ja abhauen“ <br />
sie legte so viel Sarkasmus in die letzten Worte das es definitiv erkennbar war, dass sie jemand an ihrem Vorhaben hinderte zu gehen.<br />
“Hier sieht man nur die alten Damen, die einen alle Schätzchen nennen, als wenn man ihnen gehören würde“ <br />
sie schüttelte sich angewidert.<br />
Sie legte zwei Säckchen mit Ringelblumen zu den Bündeln mit Kamille. Und schaute wieder auf die Liste. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Ceallagh">Ceallagh hätte sich beinahe an ihrer Frage und dem entgeisterten Gestotter verschluckt. In zweiter Linie womöglich, weil sie wohl annahm, dass er NICHT zu diesem Piratenpack gehörte. Nun. Es schmeichelte ihm, dass er nicht so wirkte, als wäre er ein Haudrauf, der einen guten Rum niemals verschmähte. Hach. Süß. Wenn sie nur wüsste. <br />
"Verhindern?", er lachte hörbar auf. "Nur wenn du eine gut eingespielte Crew und ein schnelles Schiff hast." Inklusive des unverschämten Glücks nicht in die Säurehaltigen Nebel oder den Angriff von Riesenvögeln zu geraten. Vielleicht sollte er sich auf dem Markt noch nach einem Bündel Hasenpfoten umsehen, die er an die Deckenbalken nageln konnte. Je öfter sie das Schiff in brenzliche Lagen brachte, desto teurer wurden die Reparatueren. <br />
Bei einer Sache wurde Ceallagh jedoch hellhörig. Wenngleich er es bereits vermutet, aber nicht irgendwie doch etwas ausgeschlossen hatte. Die junge Frau hegte kein sonderliches Interesse ihr Leben für immer hier zu fristen. In diesem Laden. Auf dieser Insel. Sie kannte sich mit Kräutern aus. War jung und sicherlich biegsam genug für allerlei Verfolgungsjagden und Einbrüche an Land. Und irgendwie kitzelte etwas in seiner Brust, das nach "Verführbar" klang. Nicht in jenem Sinne, von dem er sicherlich genauso wenig abgeneigt wäre. Vielmehr wirkte die Fremde wie jemand, dem man nur den kleinen Finger der Freiheit zu reichen brauchte, um sie von sich zu überzeugen. In allem was sie sagte spiegelte sie diese Vermutung. In der Haltung, ihrer leisen Sprechweise, die darauf abzielte nur für ihn deutlich vernehmbar zu sein. <br />
Also beugte sich Ceallagh voraus, stützte die Unterarme auf dem Tresen ab und bedachte Lola mit einem Lächeln, das schieren Schalk und Tatendrang versprach. "Wenn das so ist... ich könnte sicherlich eine zusätzliche Hand gebrauchen, die mir dabei hilft das Zeug hier aufs Schiff zu bringen. Und emsige Damen sind sicherlich gern gesehen... und fallen überhaupt nicht auf." </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Lola">"habt ihr so einer Crew?" fragte sie dann mit einer freudigen naiven Kinndlichkeit. Und als das Angebot kam ihm zu helfen wurde das strahlen ihrer Augen noch größer. <br />
"gerne helfe ich die Sachen zu transportieren." grinste sie und packte die nächsten getrockneten Blätter in Stoffbeutel. Lola war völlig begeistert und wurde etwas aufgeregt. Ihr Blick wanderte nochmal über die Gestalt des Mannes der vor ihr auf dem Tresen lehnte. Es war selten das Männer seines Schlages hier rein kamen. Es waren eher die alten und kranken. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Ceallagh">Haben war das falsche Wort. Nichts und niemand gehörte ihm. Er war ein kleiner, sehr unbedeutender und doch irgendwie nicht ganz so unwichtiger Teil des Ganzen. Lediglich wenn alles in sich zusammen fiel hatte er eine Hand voll Prioritäten. Solange es ihn nicht dazu nötigte gewissen Prinzipien über Board zu werfen. <br />
"Nun... wir haben so einige brenzliche Situationen überstanden. Ich glaube das zählt als überlebensfähig." Sein Lachen ließ ihn jedoch nicht vergessen, wie die Kugel der Attentäter vor einigen Wochen noch in seiner Schulter gesteckt hatte. Ein Detail dass diese junge Frau, deren Augen bei seinem Vorschlag zu leuchten begannen, nicht unbedingt wissen musste. "Na dann... ich bin bereit, wenn du es bist." Dieses Lächeln auf seinen Lippen war preisverdächtig charmant und voller Tatendrang. Beinahe als wäre die Euphorie seines Gegenüber wie ein Funke auf ihn übergesprungen. <br />
Kaum dass Lola die Päkchen verschnürt und die letzten Kräuter zu Bündel geknotete hatte, schnappte er sich die eine Hälfte und ließ das Geld auf dem letzten kahlen Fleck des Tresens zurück. <br />
"Danke für deine Hilfe..." Mit fragendem Blick sah er zu der jungen Frau hinab, die gerade noch das Geld in der Kasse verstaute und dann durch die geöffnete Klappe in den Verkaufsraum trat. Wenn er sie schon mit zur Sphinx schleppte, wollte er zumindest wissen, wie sie hieß. Das Gebot die Höflichkeit. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Lola">"Lola...ich heiße Lola...ich hole noch eben meinen Korb dann kann ich gleich die sachen ausli...."<br />
Die Tür hinterm Tresen ging nochmal auf und eine ältere Dame kam rein. Sie trug ein einfaches Kleid mit einer Schürzen. Sie hatte ein elegantes auftreten und seinen strengen kalten Blick. Ihr leicht gebeugter Gang und die faltige Haut ließen sie dann doch wieder gebrechlich und noch älter wirken. Hexe. War der erste Impuls der den meisten wohl durch den Kopf geschossen wäre.<br />
Lola's Blick wurde verschlossen und distanziert.<br />
"Schätzchen..." krächtze sie los und deutete mit ihrem Gehstock auf sie. "...warum bist du noch hier? Die Kunden warten!" leicht schwang sie den Stock vor dem Gesicht der jungen, leicht chaotischen Dame herum.<br />
"Singora Corvo...wir...ich habe mich noch um den Kunden gekümmert." sie deutete in Richtung des jungen Mannes der schon ein Teil seiner Einkäufe auf den Armen hatte. Der dunkle kalte Blick der Hexe ging von Lola zu Ceallagh und musterten ihn von oben bis unten. Ihre Augen wurden enger und gefühlt noch etwas dunkler. Es waren Sekunden, die sich wie Minuten anfühlten, während sich dieser dunkle kalte Blick in einen bohrte. Plötzlich durch Schnitt das kreischen einer Krähe die Stille. Sie hatte sich ins Fenster gesetzt und flog weg. <br />
Lola war zusammen gezuckt, ihr Herz raste und sie wollte laufen. Weg einfach weg. <br />
"Hat er bezahlt?" fragte die krächtzende Stimme der alten Dame. Und blickte dann zu Lola. Schnell nickte sie und deutete auf die Kasse. <br />
"Ja...i-in der Kasse, Singora" die Stimme der jungen Frau war alles andere als fest, fast nur noch ein wispern. "I-ich geh die sachen...holen." schnell, förmlich flüchtend, verschwand Lola im Nebenraum.<br />
Der Blick wanderte zu dem Hünen. <br />
"Passt auf das euch die Wachen nicht auch als Geisteskrank abstempeln wenn ihr euren Landgang weiter genießen wollt" sagte sie abschätzig, musterte ihn erneut und ging dann zu dem Arbeitstisch auf der rechten raumseite. <br />
Die junge Frau kam wieder rein. Ihre Freude und das funkeln über die Berichte des Reisenden waren immer noch nicht wieder gekehrt und schienen auch noch mehr zu schwinden als sie unter den Augen der alten Dame den Korb packte. Die zweite Hälfte des Einkaufes von dem großen Mann nahm sie auf den Arm. Schnell ging sie dann wieder durch die Klappe im Tisch und ging schnell zur Tür. <br />
"beeil dich, Schätzchen" krächtzte die Stimme der Hexe. <br />
Es war eine regelrechte Flucht die, die junge Dame aus dem Laden eilen ließ. Erst nach ein paar Metern schaute Lola über die Schulter ob der Fremde Kunde ihr gefolgt war. Angst, Hass, Wut, Verzweiflung lagen in ihrem Blick. Das Naive unbeschwerte war weg, verschlossen und einsam wartete sie kurz. </div></blockquote>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><div class="Lola">Lola hatte wie jeden morgen die Tür zur Apotheke aufgeschlossen und weit geöffnet. Sie möchte zwar den Duft der frischen Kräuter, doch wenn sie über nach zu einem geruchs Brei wurden war es morgens kaum möglich tief Luft zu holen. Mit einem Stein hielt sie die Tür davon ab, wieder zu zufallen und widmete sich dem kleinen Briefkasten, in dem Mann dringliche Bestellungen auch noch Nachts ein werfen konnte. Lola nahm die zwei Zettel und ging wieder rein.<br />
Von der Tür aus ging es gerade auf einen Tresen zu hinter dem ein Regal mit vielen kleinen Schublädchen war. Alles ordentlich beschriftet und Alphabetisch sortiert. Das Regal ging bist unter die Decke des Raumes. Um ganz oben dran zu kommen, braucht Lola die kleine Leiter.<br />
Links von der Eingangstür war die Wand und, auf der anderen Seite des Tresen war dort eine Tür. Nach Rechts ging der Raum in einen Arbeitsbereich über. Hier standen die Werkzeuge um aus Kräutern, Wasser und anderen Zutaten alle möglichen Sachen her zu stellen. Hinter dem Arbeitsbereich waren ein paar größere Säcke oder Kisten in denen größere Mengen von Kräutern lagerten, die sehr viel und oft verwendet wurden. Von der Decke hingen verschiedene Kräuter in verschiedenen trocknungs-stadien.<br />
Während Lola sich die zwei Zettel durch las machte sie sich gedanklich Notizen was sie brauchte. Auch schaute sie im Registerbuch nach ob die Sachen von den Personen schonmal bestellt wurden und es extra wünsche oder mengen angaben gab.<br />
"Einmal den Lavendeltee und hier...das ist die Ringelblumensalbe..."<br />
Dann griff Lola zu einem kleinen Korb mit einem Tuch drin und zog die Leiter vor das Regal. Stieg hoch und fing an die Sachen für den Tee zusammen zu suchen. Sie stand mit dem Rücken zur Tür auf der Leiter als jemand durch die Tür kam. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Ceallagh">Irgendetwas hatte ihn derart unsanft aus der Hängematte gerissen, dass seine Seite trotz einiger Dehnungsübungen noch immer liebevolle Hassbotschaften durch seinen Körper schickte. Wenn er das Leben auf See und die Reiserei nicht so sehr lieben würde, hätte er sich durchaus mit dem Gedanken anfreunden können, bei jedem Landgang mehr als einmal ein Zimmer in einem der Pubs zu beziehen. Doch das Gold war dünn gesät. Wurde nur für die wichtigen Dinge im Leben verbraten und neben all den Büchern, die er nicht klammheimlich mit denen austauschte, die er ausgelesen hatte, war da kein Platz mehr für bequeme Betten und Matratzen aus Stroh. <br />
Allenfalls für Essen, Munition und Kräuter. Letzteres ein notwendiges Übel, besah man sich die Bilanz der Verletzungen und den radikalen Schwund innerhalb der letzten Wochen. Die Crew hatte einen latenten Hang dazu, sich die Leiber zu „zerfetzen“. Allen voran sein Freund aus Kindheitstagen, der auf Calbota mehr als einmal recht derangiert und der dunkelhaarigen Kriegerin im Schlepptau ins Bordell zurückgekehrt war. Ceallagh konnte sich vorstellen, was sie bis zu ihrer Abreise getrieben haben mussten, doch sah er sich nicht in der Position ihnen Nachzustellen oder gar den Moralapostel zu spielen.<br />
“Guten Morgen.“, flötete er bereits, noch ehe er zur Gänze durch die weit geöffnete Tür eingetreten war und das ohne einen Tropfen Kaffee, Tee oder Rum im Blut. Bemerkenswert – Talin hätte ihn ob seiner guten Laune bestimmt murrend von der Seite gemustert oder einen spöttischen Kommentar vom Besten gegeben. Seine Freude darüber wäre, wie so oft, exorbitant gewesen.<br />
Mit einem breiten Lächeln auf den Lippen, trat der hochgewachsene Hayes in den Raum. Fühlt sich je von dem intensiven Geruch diverser Kräuter umhüllt und an seine Schwester erinnert. An die unzähligen Stunden, die er hinter einem ähnlichen Tresen verbracht und in seine Literatur vertieft  gewesen war. Manchmal vermisste er es sich mit ihr darüber zu streiten, wie höflich oder unhöflich er zur Kundschaft war. <br />
Mit einem kurzen Blick auf die junge Frau am anderen Ende des Raumes und einem kurzen, begrüßenden Nicken, wandte sich der blonde Haarschopf bereits herum. Inspizierte den Arbeitsbereich zu seiner Rechten und schob mit einer Hand das Bündel frisch getrockneter Kamillen aus seinem Gesicht, das etwas zu tief von der Decke hing. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Lola">"Guten Morgen" lächelte Lola.<br />
Ruhig musterte sie den Mann und kletterte die Leiter runter. Gedanklich notierte sie sich die Kamille höher zu hängen. Lola stellte den kleinen Korb auf den Tresen und folgte mit dem dem Blick, dem Mann, welcher sich für den Arbeitsbereich interessierte. Neben dem Arbeitsbereich stand noch ein höheres Regal mit Büchern, Gläsern, Kolben, Ständern, Mörsern und vielem mehr. Der hintere Teil vom Arbeitsbereich war nur zu erreichen wenn man durch eine Klappe hinter den Tresen ging. Die Tresen-Arbeitsbereichkombi lag wie ein L im Raum.<br />
Neugierig überlegte Lola woher der Mann wohl kam, war er ein Reisender? Von einer anderen Insel? Vielleicht aus einer anderen Welt? <br />
"Wie kann ich helfen?"<br />
Sie riss sich selber aus den Gedanken um nicht in ein starren zu verfallen. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Ceallagh">Faszinierend wie höflich sie sich von der Leiter hinab bewegte, ohne einen Blick auf die Stufen zu werfen oder gar den Ansatz eines Tritts ins Leere. Es legte durchaus die Vermutung nahe, dass sie bereits eine Weile in diesem Laden arbeitete. Ihn quasi wie ihre Westentasche kannte, die sie allenfalls auf ihrer Beinmontur besaß, weniger ihrer Oberbekleidung. <br />
"Abgesehen vom Offensichtlichen...", Ceallagh steuerte gerade an einer riesigen Auslage gefüllter Fläschchen und Tinkturen vorbei, bevor er mit einer Hand auf dem rauen Holz am Tresen stehen blieb. "... habe ich die stille Hoffnung, dass sie mir helfen können dieses Gekritzel  zu entziffern."<br />
Eigentlich hatte Gregory eine - zumindest für einen Arzt - vorzügliche Handschrift. Doch die Art und Weise, wie diese Notizen geführt worden waren, ließ darauf schließen, dass sich irgendein Schmierfink daran zu schaffen gemacht hatte. Eventuell jemand, der des Schreibens nicht all zu mächtig war, bedachte man die Zeichnungen neben den Namen. Vielleicht hatte dieser Jemand an Gregorys Stelle die Liste geführt, weil nach dem Angriff der Riesenvögel zu viel zu tun gewesen war. "Mein Wissen über Kräuter und Tinkturen reicht leider nicht aus."</div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Lola">"Dann werfe ich mal ein Blick auf die Liste"<br />
In einer ruhigen aber schnellen Bewegung dreht sie das Papier zu sich und überfliegt die Geschriebenen Worte so wie die Zeichnungen. Ab und zu dreht sie die Liste etwas nach Rechts oder Links. Einmal auch auf den Kopf um sicher zu gehen das sie das Stück Papier richtig herum hält.<br />
In den fast 18 Jahren die sie hier in der Stadt lebt und auch in der Apotheke mit hilft hat sie definitiv schon die ein oder andere Handschrift gesehen und entziffert. Doch das?<br />
"Hat das ein Arzt geschrieben? Einer hier aus der Stadt?"<br />
Lola ist bemüht nicht laut mit sich selber zu reden. Der Madam, die Besitzerin der Apotheke, gefällt es nicht wenn sie das tut gerade wenn Kunden da sind. Immer wieder legt sie den Kopf von Rechts nach Links und bewegt die Lippen als würde sie mit sich selber reden.<br />
"Also das hier ist Kamille, da sind w...bin ich mir sehr sicher. Wisst Ihr zufällig wofür die Kräuter verwendet werden sollen? Und wie viel gebraucht wird?"<br />
Ziel sicher schiebt sie die Leiter einen halben Meter nach links und klettert hoch. Hier hängen einige Bündel fertig getrockneter Kamille. Mit eeinem kleinen Messer löst sie die Schnur und legt das Bündel in den Korb. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Ceallagh">Offensichtlich war er nicht die einzige Person, die Probleme mit der Entschlüsselung der Einkaufsliste hatte. So oft wie die junge Frau vor ihm das Papier auf den Kopf, zur Seite und wieder zurück drehte, musste er also nicht an seiner Intelligenz zweifeln – so er es denn überhaupt jemals getan hätte. <br />
Ein Lächeln begleitete seine Miene, während er ihr dabei zusah und sich halb zur Seite drehte, um mit der Hüfte entspannt gegen den Tresen zu lehnen. Sicherlich würde er eine Weile in diesem Laden verbringen, bevor er seine Beute durch die halbe Stadt zurück zum Schiff transportieren konnte. Besser er machte es sich so bequem wie möglich, wenn er schon nicht auf einem der Hocker hinter dem Tresen Platz nehmen konnte – wie er es damals im Laden seiner Schwester getan hatte. <br />
“Nein. Ich vermute unser Schiffsarzt gepaart mit ein paar helfenden Händen der restlichen Besatzung.“, entgegnete Ceallagh mit schief gelegtem Kopf und erhobener Augenbraue, obwohl Tonlage und gesenkter Blick seines Gegenüber mehr darauf schließen ließ, dass sie mehr zu sich, als zu ihm gesprochen hatte. “Musste wohl schnell gehen.“ Was vielleicht die Sauklaue erklärte und zu keinen weiteren Nachfragen führte, die er ihr definitiv nur mit der halben Wahrheit beantworten würde. Als Meister seines Faches.<br />
Doch die Blondine machte es ihm unverschämt einfach nicht näher darauf eingehen zu müssen. Amüsant. Ein Mensch der sich vollkommen auf seine Arbeit fokussierte, statt so lange geringfügig interessanten Small Talk zu führen, bis man letztlich etwas fand, das wirklich interessant war oder so abgestumpft war, dass man sich höflich verabschiedete und ging. Das war ihm seit einer Weile nicht mehr untergekommen.<br />
“Ich vermute, dass ich hier bin um die allgemeinen Vorräte aufzustocken. Also 4 Bund Kamille und vom Rest um die 2 bis 3.“ Dann glitt sein Blick zurück auf die Glasflaschen und Phiolen auf der anderen Seite. “Verkauft ihr diese eigentlich auch“ Mit einem Kopfnicken deutete er  auf die Auslage, wandte den Blick im selben Moment jedoch auf Lolas Kinn zurück, das knapp unter den Blüten der herabhängenden Kamille hervor lugte. “ Bei unserer letzten Überfahrt sind einige davon leider wegen starkem Seegang aus den Schränken gefallen. Sehr ärgerlich.“ </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Lola">Schiff? Hatte er Schiff gesagt. Neugierde und Freude, das es sich bei dem Kunden um einen Reisenden handelte flammten auf und sie biss sich für den Moment auf die Lippen, den Mann mit fragen zu durch löchern.<br />
"Oke 4 Bund Kamille...habe ich."<br />
Lola streckte sich von der Leiter runter um den Korb auf dem Tresen ab zu stellen und dem Blick des Mannes zu verfolgen.<br />
"Fast alles hier wird verkauft, wir machen auch Bestellungen. Salben, Tees, Tinkturen" antwortete sie, während sie von der Leiter kam und wieder auf die Liste blickte.<br />
"Wie ist es so auf dem Meer? Und anderen Inseln?" platze es dann doch aus ihr heraus. Man sah ihr an das sie neugierig-naiv war. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Ceallagh">Fast hatte er damit gerechnet, dass sie mehr über ihren letzten Seegang in Erfahrung bringen wollte, doch ihre plötzliche Stille und körperliche Ruhe hatte wohl mehr mit den Bündeln Kamille zu tun, die sie von der Decke löste. Eine erfrischende Abwechslung es einmal nicht mit einer überneugierigen jungen Frau zu tun zu haben. Sie kümmerte sich um ihre Arbeit. Stand ihm Rede und Antwort und lies nur mehr als beiläufig die Frage fallen, die er weitaus früher erwartet hatte. <br />
Ein amüsiertes Schmunzeln zierte seine Lippen, während er sich gegen die Theke lehnte und ihr beim Verpacken der Utensilien zusah. <br />
"Sterbens langweilig, wenn man nicht gerade auf andere Seefahrer trifft, die Blei übers Wasser schießen." Ob gerechtfertigt oder nicht, musste er ih ja wohl nicht auf die Nase binden. "Aber man sieht sehr viel von der Welt... wahrscheinlich etwas mehr, als hier?" Nicht anders deutete er ihr Interesse an der Außenwelt, das mit den Worten "anderen" und "Inseln" wie ein Leuchtfeuer erstrahlte. "Ich nehme an, dass ihr noch nie auf einem Schiff unterwegs wart?" </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Lola">Während Lola die nächsten Bluten von der Liste aus einer der hunderten Schubladen holte lauschte sie dem was er sagte. Vorsichtig ließ sie getrocknete Ringelblumen in einem groben Stoffsäckchen verschwinden. Blei? Oh Kanonen Kugeln…sie stockte, oft hatte sie von Seeschlachten gehört und das sie oft sehr grausam waren.<br />
“Kämpft man oft? K-kann man das verhindern, dass Piraten ein Angreifen?“ <br />
fragte sie leise als wollte sie es nicht zu laut sagen. Nicht dass jemand außer ihnen beiden gerade hier wäre. Doch sie wollte ihn nicht verärgern, was nichts an den ausgesprochenen Worten änderte. Schnell räusperte sie sich.<br />
“Ich würde gerne weg von hier…die Welt sehen. Auf einem Schiff war ich noch nie…ich könnte ja abhauen“ <br />
sie legte so viel Sarkasmus in die letzten Worte das es definitiv erkennbar war, dass sie jemand an ihrem Vorhaben hinderte zu gehen.<br />
“Hier sieht man nur die alten Damen, die einen alle Schätzchen nennen, als wenn man ihnen gehören würde“ <br />
sie schüttelte sich angewidert.<br />
Sie legte zwei Säckchen mit Ringelblumen zu den Bündeln mit Kamille. Und schaute wieder auf die Liste. </div></blockquote>
<br />
<blockquote><div class="Ceallagh">Ceallagh hätte sich beinahe an ihrer Frage und dem entgeisterten Gestotter verschluckt. In zweiter Linie womöglich, weil sie wohl annahm, dass er NICHT zu diesem Piratenpack gehörte. Nun. Es schmeichelte ihm, dass er nicht so wirkte, als wäre er ein Haudrauf, der einen guten Rum niemals verschmähte. Hach. Süß. Wenn sie nur wüsste. <br />
"Verhindern?", er lachte hörbar auf. "Nur wenn du eine gut eingespielte Crew und ein schnelles Schiff hast." Inklusive des unverschämten Glücks nicht in die Säurehaltigen Nebel oder den Angriff von Riesenvögeln zu geraten. Vielleicht sollte er sich auf dem Markt noch nach einem Bündel Hasenpfoten umsehen, die er an die Deckenbalken nageln konnte. Je öfter sie das Schiff in brenzliche Lagen brachte, desto teurer wurden die Reparatueren. <br />
Bei einer Sache wurde Ceallagh jedoch hellhörig. Wenngleich er es bereits vermutet, aber nicht irgendwie doch etwas ausgeschlossen hatte. Die junge Frau hegte kein sonderliches Interesse ihr Leben für immer hier zu fristen. In diesem Laden. Auf dieser Insel. Sie kannte sich mit Kräutern aus. War jung und sicherlich biegsam genug für allerlei Verfolgungsjagden und Einbrüche an Land. Und irgendwie kitzelte etwas in seiner Brust, das nach "Verführbar" klang. Nicht in jenem Sinne, von dem er sicherlich genauso wenig abgeneigt wäre. Vielmehr wirkte die Fremde wie jemand, dem man nur den kleinen Finger der Freiheit zu reichen brauchte, um sie von sich zu überzeugen. In allem was sie sagte spiegelte sie diese Vermutung. In der Haltung, ihrer leisen Sprechweise, die darauf abzielte nur für ihn deutlich vernehmbar zu sein. <br />
Also beugte sich Ceallagh voraus, stützte die Unterarme auf dem Tresen ab und bedachte Lola mit einem Lächeln, das schieren Schalk und Tatendrang versprach. "Wenn das so ist... ich könnte sicherlich eine zusätzliche Hand gebrauchen, die mir dabei hilft das Zeug hier aufs Schiff zu bringen. Und emsige Damen sind sicherlich gern gesehen... und fallen überhaupt nicht auf." </div></blockquote>
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<blockquote><div class="Lola">"habt ihr so einer Crew?" fragte sie dann mit einer freudigen naiven Kinndlichkeit. Und als das Angebot kam ihm zu helfen wurde das strahlen ihrer Augen noch größer. <br />
"gerne helfe ich die Sachen zu transportieren." grinste sie und packte die nächsten getrockneten Blätter in Stoffbeutel. Lola war völlig begeistert und wurde etwas aufgeregt. Ihr Blick wanderte nochmal über die Gestalt des Mannes der vor ihr auf dem Tresen lehnte. Es war selten das Männer seines Schlages hier rein kamen. Es waren eher die alten und kranken. </div></blockquote>
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<blockquote><div class="Ceallagh">Haben war das falsche Wort. Nichts und niemand gehörte ihm. Er war ein kleiner, sehr unbedeutender und doch irgendwie nicht ganz so unwichtiger Teil des Ganzen. Lediglich wenn alles in sich zusammen fiel hatte er eine Hand voll Prioritäten. Solange es ihn nicht dazu nötigte gewissen Prinzipien über Board zu werfen. <br />
"Nun... wir haben so einige brenzliche Situationen überstanden. Ich glaube das zählt als überlebensfähig." Sein Lachen ließ ihn jedoch nicht vergessen, wie die Kugel der Attentäter vor einigen Wochen noch in seiner Schulter gesteckt hatte. Ein Detail dass diese junge Frau, deren Augen bei seinem Vorschlag zu leuchten begannen, nicht unbedingt wissen musste. "Na dann... ich bin bereit, wenn du es bist." Dieses Lächeln auf seinen Lippen war preisverdächtig charmant und voller Tatendrang. Beinahe als wäre die Euphorie seines Gegenüber wie ein Funke auf ihn übergesprungen. <br />
Kaum dass Lola die Päkchen verschnürt und die letzten Kräuter zu Bündel geknotete hatte, schnappte er sich die eine Hälfte und ließ das Geld auf dem letzten kahlen Fleck des Tresens zurück. <br />
"Danke für deine Hilfe..." Mit fragendem Blick sah er zu der jungen Frau hinab, die gerade noch das Geld in der Kasse verstaute und dann durch die geöffnete Klappe in den Verkaufsraum trat. Wenn er sie schon mit zur Sphinx schleppte, wollte er zumindest wissen, wie sie hieß. Das Gebot die Höflichkeit. </div></blockquote>
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<blockquote><div class="Lola">"Lola...ich heiße Lola...ich hole noch eben meinen Korb dann kann ich gleich die sachen ausli...."<br />
Die Tür hinterm Tresen ging nochmal auf und eine ältere Dame kam rein. Sie trug ein einfaches Kleid mit einer Schürzen. Sie hatte ein elegantes auftreten und seinen strengen kalten Blick. Ihr leicht gebeugter Gang und die faltige Haut ließen sie dann doch wieder gebrechlich und noch älter wirken. Hexe. War der erste Impuls der den meisten wohl durch den Kopf geschossen wäre.<br />
Lola's Blick wurde verschlossen und distanziert.<br />
"Schätzchen..." krächtze sie los und deutete mit ihrem Gehstock auf sie. "...warum bist du noch hier? Die Kunden warten!" leicht schwang sie den Stock vor dem Gesicht der jungen, leicht chaotischen Dame herum.<br />
"Singora Corvo...wir...ich habe mich noch um den Kunden gekümmert." sie deutete in Richtung des jungen Mannes der schon ein Teil seiner Einkäufe auf den Armen hatte. Der dunkle kalte Blick der Hexe ging von Lola zu Ceallagh und musterten ihn von oben bis unten. Ihre Augen wurden enger und gefühlt noch etwas dunkler. Es waren Sekunden, die sich wie Minuten anfühlten, während sich dieser dunkle kalte Blick in einen bohrte. Plötzlich durch Schnitt das kreischen einer Krähe die Stille. Sie hatte sich ins Fenster gesetzt und flog weg. <br />
Lola war zusammen gezuckt, ihr Herz raste und sie wollte laufen. Weg einfach weg. <br />
"Hat er bezahlt?" fragte die krächtzende Stimme der alten Dame. Und blickte dann zu Lola. Schnell nickte sie und deutete auf die Kasse. <br />
"Ja...i-in der Kasse, Singora" die Stimme der jungen Frau war alles andere als fest, fast nur noch ein wispern. "I-ich geh die sachen...holen." schnell, förmlich flüchtend, verschwand Lola im Nebenraum.<br />
Der Blick wanderte zu dem Hünen. <br />
"Passt auf das euch die Wachen nicht auch als Geisteskrank abstempeln wenn ihr euren Landgang weiter genießen wollt" sagte sie abschätzig, musterte ihn erneut und ging dann zu dem Arbeitstisch auf der rechten raumseite. <br />
Die junge Frau kam wieder rein. Ihre Freude und das funkeln über die Berichte des Reisenden waren immer noch nicht wieder gekehrt und schienen auch noch mehr zu schwinden als sie unter den Augen der alten Dame den Korb packte. Die zweite Hälfte des Einkaufes von dem großen Mann nahm sie auf den Arm. Schnell ging sie dann wieder durch die Klappe im Tisch und ging schnell zur Tür. <br />
"beeil dich, Schätzchen" krächtzte die Stimme der Hexe. <br />
Es war eine regelrechte Flucht die, die junge Dame aus dem Laden eilen ließ. Erst nach ein paar Metern schaute Lola über die Schulter ob der Fremde Kunde ihr gefolgt war. Angst, Hass, Wut, Verzweiflung lagen in ihrem Blick. Das Naive unbeschwerte war weg, verschlossen und einsam wartete sie kurz. </div></blockquote>]]></content:encoded>
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