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Kapitel 7 - Purpurrote Vergeltung
Crewmitglied der Sphinx
für Gold gesucht
dabei seit Aug 2020
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Es erschien Loki ganz richtig, dass ihre Worte nicht besonders beschwichtigend waren. Es war ihr aber wichtig, ihren Standpunkt deutlich zu machen. Da sie kein Freund von langen Reden oder unsinnigen Wortgefechten war, kam sie direkt zum Punkt. Manchmal konnte sie dabei eben auch etwas direkt und forsch wirken, obwohl sie so nicht sein wollte. An Lokis höfliche Anrede, hatte sie sich inzwischen gewöhnt und brachte dem auch sonst nichts entgegen. Er meinte aber nun, dass sie nicht ihr Onkel sei. Damit zeigte er ihr, dass er verstanden hatte, worauf sie hinaus wollte. Sie nickte.

„Das klingt gut.“

Ihr Stimme war ruhig und ihr Lächeln ließ einen fröhlichen Ton herausstechen. Sie hatte immer noch das Gefühl, dass die Stimmung zwischen ihnen beiden recht angespannt war. Es konnte durchaus sein, dass es auch an Soula lag, die nicht sicher war, wie sie Loki nun begegnen sollte. Sie wusste immer noch nicht recht was er von dieser ganzen Situation hielt. Sie war aber auch nicht sicher, ob sie das so genau wissen wollte. Immerhin kam sie gerade einigermaßen gut mit ihr klar, glaubte Soula zumindest. Deswegen erwähnte sie draußen auch direkt ihre ersten Ideen. Loki wich direkt ihrem Blick aus und fokussierte den Staub zu seinen Füßen. Sie lehnte sich ein bisschen nach vorne und ging minimal in die Hocke, während sie seine Blicke suchte.

„Ich finde es schade, wenn du deinen Blick abwendest …“

Dass das wohl mit ihrem Onkel zu tun hatte, oder mit seiner Vergangenheit, war ihr schon klar. Aber sie mochte es lieber, wenn sie sich auf Augenhöhe unterhielten.

„Aber du sollst dich nicht unwohl fühlen“, sprach sie behutsam weiter. Vielleicht musste Soula Loki mal zeigen, was das Leben alles bereithalten konnte, wenn man es nur zuließ. Sich unwohl zu fühlen war aber nichts Gutes und sie wollte Loki auch nichts aufzwingen.

Von der Taverne schien Loki nicht sonderlich abgeneigt zu sein. Zumindest hatte er keine Einwände oder sonstige Ideen. Im Gegenteil, er war ihr sogar einen auffordernden Blick zu. Soula lächelte und kam dieser Aufforderung nur zu gerne nach. In der Taverne war es noch recht leer, immerhin waren sie früh aufgestanden.

„Was möchtest du trinken? Ich besorge uns was.“

Sie würde keine Widerrede dulden. Soula ging zum Tresen und bezahlte direkt, bevor sie mit zwei vollen Krügen an den Tisch zurückkam. Unterwegs hatte sie schon einen Blick auf die Anschlagtafel geworfen, zu flüchtig, um irgendetwas Genaueres sehen zu können. Das würde sie sich später mit Loki zusammen ansehen.


[zuerst auf einer Straße nahe des Lagerhauses, dann in einer Taverne | Loki & Soula]
Crewmitglied der Sphinx
für Gold gesucht
dabei seit Aug 2020
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Sie akzeptierte seine Worte? Einfach so? Etwas misstrauisch war der Lockenkopf da natürlich schon. Und ließ seinen Blick für einen kurzen Augenblick zweifelnd über ihre Erscheinung gleiten. Hm. Konnte er ihr tatsächlich vertrauen? Nun. Sie waren bisher so weit gekommen. Und dies wären sie mit Sicherheit nicht wenn sie sich nicht gegenseitig aufeinander verlassen könnten. Dies hatte Loki zu akzeptieren. Oder musste erst noch lernen damit umzugehen. Schließlich war dieses freie Leben äußerst ungewohnt für den Lockenkopf. Und alte Muster und Verhaltensweisen würde Loki wohl niemals mehr los. Dies hatte auch Soula, wenngleich auch zähneknirschend zu akzeptieren.

So wie die Tatsache das er ihrem Blick auswich. Sie war eine feine Dame und er lediglich ein Leibeigener ihres Onkels. Diese Tatsache musste sie einfach akzeptieren. Da führte kein Weg daran vorbei. Und wenn er es ihr auf die eine oder andere Art- und Weise einbläuen müsste. Schließlich entwich seinen Lippen ein tonloses Seufzen. Während er seinen Blick nach wie vor den Staub zu seinen Füßen fokussierte. Doch nicht lange. Denn da schob sich Soula in sein Gesichtsfeld. Moment mal, wieso kniete sie denn im Staub? Vielleicht um auf sich aufmerksam zu machen, geisterte es dem jungen Mann durch den Kopf.

“Ich bin es nicht anders gewohnt Soula.

War Lokis angenehme Stimme zu vernehmen. Während er seinen Blick dann doch auf der jungen Frau ruhen ließ.

“Bitte erhebe dich Soula. Diese Position ist deiner nicht würdig.

Im nächsten Augenblick streckte er ihr auch schon seine Hand entgegen. Um ihr beim Aufstehen behilflch zu sein. Und dann ging es auch schon hinein in die Raverne. Wie selbstverständlich strebte Soula den direkten Weg zur Theke an und Loki folgte ihr. Notgedrungen. Wollte er sie doch nicht aus den Augen verlieren. Schließlich besetzte der Lockenkopf einen freien Tisch und behielt die junge Frau weiterhin fest im Blick. Schließlich sollte sie ihn auch sehen. Dann wurde der Krug mit schaumigen Bier vor ihm platziert.

“Ist dir die Anschlagtafel aufgefallen Soula? Vielleicht haben wir dort Glück und finden eine Mitfahrgelegenheit.



[zuerst auf einer Straße nahe des Lagerhauses, dann in einer Taverne | Loki & Soula]
Crewmitglied der Sphinx
für 6.000 Gold gesucht
dabei seit Nov 2016
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Josiah musste auf James beleidigte Grimasse grinsen:

"Getroffene Hunde bellen.", kommentierte er trocken, ehe er scherzend vorschlug:

"Ich kann auch ein Kleid suchen gehen."

Provokativ wackelte er mit den Augenbrauen. Er hatte Spaß an der Sache, und ob James jetzt sich tatsächlich nur seinen Ruf retten wollte oder nicht, was interessierte ihn das jetzt.
Doch auch wenn er nach außen hin am witzeln war, wurden seine Gedanken doch wieder laut.
Shanaya. Sie würde zurechtkommen, ohne Zweifel. Wenn sie nicht den Falschen beleidigte, die Wunde richtig reinigte, nicht jemanden verletzte in einem Protest, nicht zum Medicus zu müssen. Himmel, wenn Lucien erfuhr, dass Josiah sie jetzt allein gelassen hatte, wo sie noch verletzter war als zuvor... Josiah stöhnte innerlich auf, den Moment verfluchend, wo er einfach seine Langeweile vertreiben wollte. Das hier war nicht ganz das, was er damals im Sinne hatte.
Vielleicht sollte er sie doch suchen gehen, weit konnte sie ja nicht gekommen sein. Aber nur kurz tauchte das Bild vor seinem inneren Auge auf, wie sie wahllos fremde Türen aufrissen, und schon war die Idee wieder verflogen. Nein, sein ursprünglicher Instinkt war schon richtig. Er würde nur mit dem Risiko spielen, dass die Soldaten auch auf Shanaya aufmerksam wurden. Oder erneut auf ihn selber, und wer wusste, ob man sich dann erneut rausreden konnte.

"Shanaya wird zurechtkommen, oder wenigstens wird sie sich nicht umbringen",

wiederholte er seine Gedanken dann schließlich laut und fest, der eigenen Überlegung ein Ende setzend, und schlagartig ernst werdend.

Das Beste, was wir tun können, ist, sie nicht in die Soldatengeschichte mit reinzureißen.

Damit stieß er sich von der Wand ab, seinen Blick die Straße hinunter schweifen lassend.

Und, wie sieht’s aus? Ich für meinen Teil will das Gebiet lieber räumen.
Mit diesen Worten setzte er sich in Bewegung, bereit, entweder alleine weiter zu gehen, oder James zu irgendeiner Taverne zu folgen.

[ James | Straße]
Crewmitglied der Sphinx
für Gold gesucht
dabei seit Aug 2020
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James beobachtete sein Gegenüber sehr genau, als dieser scheinbar über etwas grübelte. Und richtig, seine nächsten Worte verrieten, wer da seine Gedanken heimgesucht hatte. Die sture Eselin, bei deren Verfolgung sie in dieses Chaos mit den Soldaten geraten waren. Ob sie überhaupt wusste was sie mit ihrer Flucht angerichtet hatte? Wenn er doch nur wüsste das Shanaya es nicht nur zu gut wusste, sondern auch genau das beabsichtigt hatte..
 
Doch nicht nur fehlte ihm diese wichtige Information, sondern auch das Wissen über den Berufsstands seines Gegenübers, denn sonst hätte er vielleicht umso mehr verstanden wieso Josiah sich in Gegenwart der Soldaten nicht sonderlich wohl gefühlt hatte. Zu dumm dass Josiah ihm nicht einmal seinen Namen verraten wollte. James überlegte für einen Moment den Anderen darauf hinzuweisen, beschloss dann aber ihn gedanklich einfach als „Fred“ zu bezeichnen. Da er nicht vorhatte diese Benennung mit „Fred“ zu teilen, musste der wohl oder übel damit leben.
 
“Was ist sie eigentlich für dich? Geliebte? Schwester?“ 
 
Fragte er neugierig, als Josiah vorschlug sie nicht in diese Geschichte hinein zu ziehen. 
 
“Gibt es denn einen Grund wieso die Soldaten ein gesteigertes Interesse an einer verwundeten, jungen Frau haben könnten? Sonderlich schnell weglaufen kann sie nicht und ob sie soviel Schaden anrichten kann…“
 
Während er ihre Fähigkeiten als Missetäter beurteilte, wog er den Kopf nachdenklich hin und her, bevor er mit den Schultern zuckte. Eigentlich war ihm das auch egal.
Statt sich darüber den Kopf zu zerbrechen nickte er deshalb lieber auf den Vorschlag, die Straße hier zu verlassen.
 
“Ich für meinen Teil habe nichts gegen das Bier dass du eben vorgeschlagen hast.“ noch dazu wenn der andere bezahlen würde, wovon James einfach einmal ausging.
 
Weil er hier aufgewachsen war, war es ein leichtes für den Dunkelhaarigen die nächstbeste Taverne zu finden und sich mit einem tiefen Seufzen hinter einen der Tische zu klemmen, die vom verschütteten Bier etlicher Vorgänger etwas klebten. Dem Schankmädchen signalisierte er dass sie dringend Flüssignahrung brauchen würde, bevor er sich Josiah wieder zuwandte.
 
“Was treibt dich eigentlich nach Silvestre? Wenn du nicht weißt wo hier was für Räumlichkeiten zu finden sind, scheinst du jedenfalls nicht von hier zu kommen.“ 
Crewmitglied der Sphinx
für 6.000 Gold gesucht
dabei seit Nov 2016
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Aufmerksam beobachtete Joshiah ihre Umgebung, als James sie weiter die Straßen entlang führte, so sicher wie jemand, der schon lange hier lebte. Oder ein ausgezeichnetes Straßengedächtnis hatte. Er musste derweil sich auf die wenigen Anhaltspunkte verlassen, die er bisher gesehen hatte, und die Karte setzte sich nur langsam zusammen. Die Tatsache, dass er kaum der Orte die sie jetzt passierten bereits gesehen hatte, machte die Sache nur bedingt besser, und die gedankliche Karte blieb so lückenhaft wie sie es vorher auch war. Später würde er ein paar der Vermutungen noch bestätigen müssen, nahm er sich vor. Dann tauchte endlich ein an ächzenden, verrosteten Ringen hängendes, hölzernes Schild mit einem unverkennbaren Symbol zwischen den Häusern auf, und als sie die Tür des Hauses öffneten schlug ihnen der Gestank nach Alkohol, Schweiß und eine kleine Fahne kalten Rauches entgegen.
Josiah ertappte sich bei der Frage, ob das hier die nächstbeste Taverne war, oder James sie bewusst ausgesucht hatte, als sie sich an den Tresen vorbei ins Innere begaben und einen der freien Tische aufsuchten. Gleichzeitig konnte er es sich nicht nehmen, die Gäste zu betrachten, hoffend, dass der Misstrauen in seinem Blick nicht zu offensichtlich war. Aber von der handvoll Besucher, die verteilt im Raum saßen, sahen die wenigstens auch nur auf. Es war etwas heikel, als Fremder erstmal anzufangen, andere mit dem Blick nach Waffen abzusuchen, und Josiah tat sein bestes, um nicht aufzufallen, und als er schließlich saß und James ihn somit sehen konnte hatte er schon wieder ein Grinsen auf den Lippen. Er hatte nichts gefunden, sein Bauchgefühl war entspannt und auch rein logisch war es unwahrscheinlich, dass sich sowas wie letztes mal so schnell wiederholen würde. Zwar würde er auf der Hut bleiben, aber vorerst... vorerst galt die Umgebung als sicher.
James winkte dem Schankmaid und Josiah setzte sich daran, den Tabak und die Pfeife hervor zu holen, halb, um neben den Trinken noch eine weitere Beschäftigung zu haben und vielmehr um somit möglichen weiteren Bierbestellungen für ihn schon jetzt ein wenig entgegen wirken konnte.
Dann kehrte kurz Ruhe ein, die Ruhe der wenigen Momente, die es braucht, um sich irgendwo einzurichten, bis James die Stimme erhob und damit offiziell erklärte, dass sie endgültig angekommen waren. Josiah hielt in seiner Bewegung inne, den Tabak hervor zu holen, und blickte über den Tisch hinweg zu James.

"Das lässt sich wohl nicht verbergen."

Er grinste leicht und nickte dann.

"Ich - wir - sind tatsächlich nur auf der Durchreise. Und um deine Frage von vorhin auch gleich zu beantworten: Wir arbeiten nur auf denselben Schiff."

Und:

"Warum sie an ihr Interesse haben könnten weiß ich nicht. Aber da ich auch nicht weiß, warum sie es so auf uns abgesehen haben muss ich zugeben, dass ich ihnen nicht zutraue, auf andere, dumme Gedanken zu kommen. Zumal ich mir nicht sicher wäre, ob sie nicht misstrauisch werden würden, wenn sie festgestellt hätten, dass wir noch vor Ort wären und jemanden suchten."

Die Lüge, die kaum Lüge war und gleichzeitig doch, kam sie leicht über seine Lippen wie immer. Kurz hielt er inne, das kleine Tabakdöschen wieder in den Händen haltend, dann sah er wieder auf:

"Oder weißt du mehr?"

Er bemühte sich, möglichst viel Humor in seine Stimme zu legen. Er bezweifelte selber ehrlich, dass James etwas mit der Sache zu tun hatte. Und wenn doch, war er erstaunlich selbstbewusst und gefasst. Schließlich hatte es auf Josiah nicht so gewirkt, dass James es allzu eilig hatte, den Schauplatz zu verlassen. Da sie ja nicht entkommen waren weil die Soldaten sich plötzlich sicher waren, dass sie definitiv keine Diebe waren, hätte Josiah von jemanden, der tatsächlich etwas auf dem Kerbholz hatte, etwas anderes erwartet. Etwas, das mehr seiner eigenen Reaktion ähnelte. Und er wollte nicht unbedingt die Frage aufkommen lassen, auf welchen Schiff sie tätig waren. Schritte näherten sich und Josiah sah instinktiv auf. Es war die Schankmaid, die in ihren Händen mehrere große Krüge balancierte und mit einem knappen, außer Atem geratenen 'Hier' zwei davon so schwungvoll auf ihren Tisch stellte, dass das Bier kurz über den Becherrand zu schwappen drohte, ehe sie sich mit einem leisen Ächzen wieder aufrichtete und den nächsten Tisch ansteuerte. Wie sie es schaffte, dabei nicht unhöflich zu wirken, war Josiah ein kleines Rätsel.
Er kam kaum dazu, ihr sich erkenntlich zeigend zuzunicken. Also legte er nur die Pfeife und den Beutel wieder auf den Tisch, sehr darauf bedacht, den Flecken auf den Tisch zu erwischen der möglichst wenig klebrig war - und dass sowohl Pfeife als auch Beutel auf dem Stofffetzen lagen, in denen sonst die Pfeife eingewickelt war - und griff nach dem Bier:

"Auf unsere rettende Herrengesellschaft. Wenn auch: Wein sieht aber anders aus."

Er grinste breit, auf James Ausrede bei den Soldaten anspielend.

[James | Kneipe]
Crewmitglied der Sphinx
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dabei seit Aug 2020
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Bei Josiahs Bemerkung dass sie „Nur“ auf dem gleichen Schiff arbeiteten, spitzte James die Ohren und überlegte für einen Moment, direkt nachzufragen was für eine Art Schiff dass denn sein möge. Denn Auswahl gab es ja genug. Aber wie groß war die Wahrscheinlichkeit dass er – ohne richtig gesucht zu haben -  direkt auf eine Möglichkeit gestoßen sein könnte, seine Wettschulden einzulösen? Er hielt es für nicht sonderlich wahrscheinlich und hielt deshalb auch den Mund.
 
Während Josiah seine Pfeife hoch konzentriert stopfte, stellte er James die Frage ob er denn eine Idee hatte wieso ihnen die Soldaten so dicht auf die Pelle gerückt waren und wenig bemüßigt sie einfach so wieder gehen zu lassen. James zuckte nur mit den Schultern und schob sich einige Haarsträhnen aus dem Gesicht. 
 
“Ich habe keinen blassen Schimmer. Eigentlich seh ich auch nicht so aus als würde ich vom Vermögen fremder Menschen leben.“
 
Viel lieber lebte er von den Menschen, die er kannte. Von seinem Vater beispielsweise. Dass Josiah scheinbar keine Ahnung zu haben schien, lies James einfach einmal darauf beruhen. Wenn sie beide absolute Unschuldslämmer waren, hatten sie ja rein theoretisch nichts zu befürchten. Kurz darauf kam auch schon das bestellte Bier und James hielt seinen Krug Josiah – oder Fed wie er ihn in Gedanken nannte – zum anstoßen entgegen. 
 
„Auf die richtige Idee im richtigen Moment und das richtige Getränk zum richtigen Anlass.“
 
schlug James als Toast für den Augenblick vor und nahm danach einen tiefen Schluck von dem Gebräu. Nun hielt er aber den richtigen Moment gekommen um den Seemann auszuquetschen, was sein Vorhaben mit dem Piratenschiff anging. 
 
“Kennst du zufällig ein Piratenschiff dass noch nach helfenden Händen sucht?“
 
das diese Frage im Anbetracht seiner Kleidung irgendwie deplatziert wirkte, war James dabei gar nicht so bewusst.


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